FCS-Fanclub "Blue-Angels Wallerfangen 91/93"

 

Aufstiegs-Rückspiel Würzburger Kickers - 1.FC Saarbrücken (31.Mai 2015)

 

Der blauschwarze Auftiegstraum von vom erstmaligen Wiederaufstieg in der 112-jährigen Vereinshistorie unseres saarländischen Traditionsvereins 1.FC Saarbrücken und der so heß ersehnten direkten Rückkehr in die 3.Liga ist seit dem Sonntagnachmittag leider vorerst ausgeträumt.

 

Zwar gaben Spieler &Fans & Verantwortliche in diesem Match wirklich alles und egalisierten die unglückliche 0-1 Hinspielniederlage (korrekt wäre die Anekennung des Treffers von Chrappan in der Nachspielzeit zum, 1-1 gewesen!) nach äußerst couragiertem Auftritt - am Ende sollten der Bayern-Meister aus Würzburg auf dem heimischen Dallenberg aber nicht das bessere sondern glückliche Aufstiegsteam in der "verlängerten Elmeter-Lotterie beim 6-5" werden.

 

Doch der Reihe nach...Unser Trainer Fuat Kilic hatte gegenüber dem Hinspiel in der Mannschaftsaufstellung einige Veränderungen vorgenommen. So rückte Kunert in die 4er-Kette, während der schnelle Mendy weiter vorne für den notwendigen zusätzlichen Schwung sorgen sollte. Beim während der Saison bewährten stabilen 4-2-3-1 Systembekam dieses Mal Luz bei den Stürmern den Vorzug vor dem sich zuletzt gegen die Abwehrhünen aufgerieben Taylor.

 

Von Spielbeginn an zeigten unsere Molschder wieder einmal wer die muttgere und willensstärkere Elf stellte, die unseraller blauschwarzer Traum unbedingt realisieren wollte. Chancen gab es im ersten Durchgang nicht sonderlich viele.

Nach acht Minuten gaben die Rothosen durch Schopenhauer nach einem zuvor von Lewerenu ausgeführten und vonuns zu kurz abgewehrten Freistoß die erste Duftnote ab. Wirklich gefährlich wurde der Schuß aus 15 Metern jedoch nicht.

Unsere erste Gelegenheit zur frühen Führung hatte Dennis Wegner per Kopf, als "Wulle" im gegnerischen Kasten pertollem Reflex retten konnte. Möglicherweise hatte der Ball zuvor bei der Flanke von Mendy aber bereits die Torauslinie überquert, was auch nicht eindeutig bewertet werden kann (26 Minuten).  Die beste Möglichkeit abseits dieser Szene hatte ansonsten der wieder einmal aufgerückte Peter Chrappan per Kopfball (43.Minute). Mit einem torlosen Unentschieden ging es wenige Augebnlicke später in die Kabinen. Unsere Elf stellte das is dahin bessere und engagiertere Team!

 

Exakt eine Stunde war in der Begegnung absolviert, als auf dem Sallenberg die blauschwarze Exstase ausbrechen sollte. Nachdem sich Dennis Wegner im Mittelfeld schön wie energisch durchgetankt hatte, passte er das Leder gekonnt auf Sökler weiter, der am Strafraum vom ungestümen Gegenspieler Demirtas eindeutig umgelegt wurde. Dieses Geschenk derHausherren ließ man sich unsererseits natürlich nicht entgehen. Felix Luz übernahm wieder einmal die große Verantwortung und trat zum Strafstoß an. Er verwandelte diesen eiskalt zum zu jenem Zeitpunkt auch hochverdienten 1-0 Zwischenstand ins linke Eck. FKW-Keeper Wulnikowski hatte sich zvor für die andere Ecke entschieden. Das Hinspielergebnis war somit ausgeglichen, im Aufstiegskampf wieder alles möglich...

 

Mit der knappen Führung im Rücken spielten unsere Jungs weiter munter nach vorne und wollten augenscheinlich ein weiteres Mal das Runde im Eckigen versenken. Dabei erspielte man sich zwei gute bis sehr gute eigene Möglichkeiten.

Zunächst fehlte bei einem Versuch von Chrappan per Kopf nach einer Ecke vön Sökler wahrlich nicht viel. Danach verfehlte Luz mit einem fantastisch angesetzten Seitfallzieher das gegnersche Gehäuse nur denkbar knapp.

 

Und die Rothosen? Die Unterfranken kamen in der 2.Halbzeit ihrerseits zu lediglich zwei Chancen gegen unsere sehr gut wie kompakt stehende Defensivabteilung. Zunächst hätte Lewerenz den unverdient gewesenen Ausgleich aus 22 Metern erzielen können. Er traf jedoch sehr zu unserem Glückzu genau nur den Pfosten (52.Minute). Dann sollte unser erneut sehraufmerksamer FCS-Torwart David Hohs eine grandiose Glanzparade gegen Jabiri auspacken konnte.

 

In der Verlängerung waren beide Mannschaften vor allem auf die Sicherung der Defensive aus und gingen verständlicherweise nicht mehr das allerletzte Risiko, zumal auch in beiden Reihen die Kräfte nach einem aufopferungsvollen Match spürbar zu Ende gingen. Luz brachte nach 99 Minuten den Ball in die Mitte, wo Willsch überrascht das Runde nicht im Eckigen unterbringen konnte. Auf Seiten der Kickers scheiterte Jabiri erneut am tollen FCS-Torwart David Hohs (104.Min.) Obwohl sich nun die Kräfte mehr und mehr neigten blieb es bis zum Ende der Verlängerung ein spannender wie offener Schlagabtausch.

Die beste FCS-Gelegenheit auf den vorzeitigen blau-schwarzen Triumph hatten Wegner und  Mendy nach bereits gespielten 109 Minuten aber per Doppelchance auf dem Fuß. Wegner versuchte es brachial einfach einmal, und "Wulle" konnte ie Kugel gerade och so nachzur Seite abklatschen lassen. Mendy wirkte etwas zu arg überrascht und verpasste die Großchance. setzte die Kugel über den linken Torwinkel.

 

Und dann sollte das Drama erst noch bevor stehen! Zunächst sah es im Elfmeterschießen noch für unseren Lieblingsclub zu laufen, als Davod Hohs den zweiten - von Jabiri getretenen-  Strafstoß toll entschärfen konnte. Nun schien der Traum ganz nahe! Doch leider kam alles ganz anders! Die Freudentränen sollten sich nur wenig später in tiefe Trauer und Enttäusch über das verpasste große Ziel wandeln. Luz stand bei seinem Elfer nicht ideal zum Ball und traf so zu genau - sehr zum Entsetzen alles FCS´ler nur den Pfosten. Es kam also auch im Elfmeterschießen erneut zu einer Verlängerung. Schließlich musste  der bereits mit Turban aufgrund einer Kopfverletzung gehandicapte und von Krämpfen völlig geplagte Döringerbeim insgesamt bereits 14. Efmetern an den Punkt und behielt leider nicht die erforderlichen nerven. Das große Herzblut aller

Blauschwarzen wurde am Ende leider nicht belohnt!

 

Das Elfmeterdrama im Einzelnen:

 

Haller 0-1  (inks unten)

Mendy 1-1 (links oben)

Jabiri - David Hohs pariert glänzend!

Wegner 2-1 (links unten)

Bieber 2-2 (rechts unten)

Fießer 3-2 (rechts oben)

Demirtas 3-3 ((links oben)

Luz - leider an den Pfosten!

Weißenberger 3-4 (rechts)

Sauter 5-5 (links)

5-6 Nothnagel  (Mitte)

Döringer - von Krämpfen geplagt, Schuß wird von Wulnikowski pariert!

 

WÜRZBURG STEIGT IN DIE 3. LIGA AUF - ÄUßERST BITTER FÜR ALLE MOLSCHDER - ABER WIR GRATULIEREN NACH UNTERFRANKEN!!! P.S: Fußball kann manchmal leider so grausam sein...

 

Fazit:

Es hat nach einer insgesamt mit einem völlig neu formierten Kader nach einer insgesamt tollen Saison  einfach nicht sollen sein. Am Ende fehlte lediglich die zum Aufstieg notwendige Fortune! Einen Vorwurf kann man der gesamten Mannschaft ebenso wie unseren sehr leidenschatlichen Fans jedoch nicht machen. Man hatte wirklich alles Mgliche versucht! Wir dürfen dennoch sehr stolz auf unsere Jungs und treuen Fans sein, denn alle haben das Saarland mal wieder bestens präsentiert.

Einer insgesamt tollen Saison fehlte am Saisonende lediglich die krönende wie wohl verdiente Belohnung. Nun gilt es nach einigen Momenten der tiefen Trauer und bitteren Enttäusch wieder Kräfte für die neue Saison und einen weiteren Anlauf zu nehmen. Wir alle sind um eine traurige Erfahrung reicher und werden gestärkt wieder kommen. Unser Kader wird sich wohl endlich einmal nicht groß ändern und lediglich gezielt verstärkt und ergänzt werden. Und nächste Saison hat man den großen Vorteil sich als bereits eingespielte Einheit zu präsentieren. Auch dann werden wir garantiert einen der beiden Topplätze erlangen. Und das zum Aufstieg notwendige Glück muss man dann eben noch mehr erzwingen!!! Spielerisch sollte jedoch stark gearbeitet werden, zumeist versuchte man es diese Saison mit langen weiten Bällen nach vorne, viel zu wenig ging über die "schnellen Außen". Man benötigt im Sturm dringend "frisches junges Blut" neben den beiden erfahrenen Routiniers. Zu den wohlsicheren Abgängen bei unseren Molschdern zählen dürften Amin, Mandt, Dadashov sowie evtl. der bis dato auch aufgrund zahlreicher Verletzungen eher enttäuschende Zoundi. Und vielleicht sollte man auch jedes Match, unabhängig vom Gegner, künftig doch mal mit zwei Stürmern angehen.

 

Neue Gegner in der nächsten Saison sind ua. die Teams von Saar 05 Saarbrücken, der SV Spielberg aus BaWü sowie TSV Steinberg aus Hessen. Ein weiterer Aufsteiger wird derzeit noch aus den Vizemeistern der drei Oberligen ermittelt. Hier entscheidet es sich zwischen dem Bahlinger SC (bei Freiburg) sowie dem SC Hauenstein. Raus aus dem Rennen ist nach den bisherigen beiden Spielen die TuS Lehnertz aus Hessen.  Die Liga verlassen müssen unterdessen die Mannschaften des FC Nöttinger, die TuS Koblenz, der KSV Baunatal sowie Zweibrücken.

 

Teamaufstellung der Würzburger Kickers:

Wulnikowski, Nothnagel,  Schoppenhauer, Herzig, Demirtas, Billick, Karsanidis, Shapourzadeh, Haller, Lewerenz, Bieber

 

Ersatzbank der Kickers:

Miltner, Weißenberger, Gutjahr, Vocaj, Weiß, Velkov, Jabiri

 

FKW-Wechsel:

12. Vocaj für Shapourzadeh (verletzt!)

66. Jabirir für Billick

90. Weißenberger für Herzig

 

Nicht im Kickers-Kader:

Koob, Bieler, Sonnenberger, Diroll, Istrefi, Behrens sowie Schmit (verletzt)

 

Vermutliche Teamaufstellung 1.FC Saarbrücken:

Hohs, Meyerhöfer, Hahn, Chrappan, Kunert,  Döringer, Fießer, Wegner, Sökler, Mendy, Luz

 

Ersatzbank 1.FCS:

Salfeld, Amin, Schäfer,  Sauter, Willsch, Rohracker, Taylor

 

FCS-Wechsel:

58. Willsch  für Meyerhöfer

76. Sauter für Kunert

85. Taylor für Sökler

 

Nicht im FCS-Kader:

Wamsbach, Mandt, Zoundi, Dadashov, Altmeier sowie die verletzten Spieler Kiefer, Chaftar & Rupp

 

Zuschauer: 10504 - ausverkauft (Gehmigung wurde kurzfristig von 5500 aufgestockt!)

                      . offiziell nur 1300 Karten zugeteilt, waren etwa 2000 im Dallenberg vertreten!

 

Gelbe Karten:

Wulnikowski, Herzig, Billick - Döringer, Fießer

 

Schiedsrichter: Patrick Ittrich

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Aufstiegs-Hinspiel 1.FC Saarbrücken - Würzburger Kickers (27.Mai 2015)

 

Nicht die erhoffte gute Ausgangslage für das am kommenden Sonntag 31.Mai anstehende Rückspiel

um den Aufstieg in die 3.Liga verschaffen konnte sich unser saarländischer Traditionsverein am Mittwoch-

abend im heimischen wie ehrwürdigen Ludwigsparkstadion. Am Ende einer stark umkämpften Partie

konnte der Gast aus Bayern glücklich und nicht wirklich verdient den eigenen 1-0 Erfolg umjubeln. Doch

aufgeben ist keineswegs angesagt - im Rückspiel in der Flyer-Alarm-Arena bleibt bei dieser Ausgangs-

lage alles möglich, wenn das Ziel für viele FCS´ler auch etwas weiter entfernt als erhofft erscheinen mag.

Aber noch ist wenigstens erst die Hälfte der "Gesamtspielzeit" in den Aufstiegsduellen gegen die Würzburger

Kickers absolviert.  Abgerechnet wird bekanntlich erst gan zum Schluß, nach dem letzten erfolgten Abpfiff!

Und eine "Über-Mannschaft" aus der Bischofsstadt war bei deren Aufenthalt im Saarland erwartungsgemäß

auch nicht zu sehen!

 

Unser Trainerteam ließ fast die erwartete Anfangsformation auf dem grüben Rasen antreten und vertraute

nicht überraschend einmal mehr auf das am liebsten gespielten System 4-2-3-1 mit lediglich einem einzigen

aufgebotenen Stürmer bei einem möglichst kompakten Mittelfeld. Etwas überraschend verzichtete Trainer

Fuat Kilic jedoch auf der 6er Position auf den Teamkapitän Jan Fießer und ließ dafür Christian Sauter auflaufen.

Wie sich im Spiel heraus kristalllisieren sollte lag unser Trainergespannt und Videoanalyst bei der Auswahl der

Aufstellung und Taktik nicht ganz richtig. Gegen die sehr tief stehenden Doppel-4er-Ketten der zumeist sehr hoch gewachsenen Würzburger hätte man es von Beginn an eher mit schnellen wenidigen Spielern wie etwa Rohracker versuchen sollen. Fraglich bleibt auch, wieso Luz und Rohracker bei einem Rückstad erst so spät eingewechselt wurden. Verständlich ist ja ein solchen Gegner nicht ins offene Messer laufen zu wollen, doch wer nicht wagt der eben auch selten gewinnt. Herr Kilic! Viel zu selten versuchte man es die gegerische kette mit spielerischen Momenten zu überraschen. Viel zu oft ist und bleibt es das alte Sasic-Schema...und überrascht so nur mehr selten einen echten wie stärkeren, wenn auch keineswegs überlegenen abgezockteren  Gegner...Doch der Reihe nach...

 

Während es unser Blauschwarzen von Beginn an wie diese Saison so häufig mit langen hohen Bällen versuchen

sollten, waren die "Rothosen" ihrerseits mehr an einem breiteren wie durchaus geordneterem Spielaufbau bemüht.

Dennoch stellten unsere Jungs vor allem in der ersten halben Stunde das eindeutig bessere Team. Zwar gab 

Haller das erste "Torschüßchen" ab. Danach  war man unsererseits aber hellwach und deutlich dominant - stets

darauf bemüht das sehr wichtige erste Tor in der Begegnung zu erzielen. Auch wenn nicht alles gelingen sollte,

so erspielte man sich zunächst beste Torgelegenheiten und hatte so auch ein eindeutiges Chancenplus gegenüber den Frankenin einem intensiv geführten Match  aufzuweisen. Nur leider sollte man diese zahlreich liegen lassen!

Viel zu häufig verdattelte man auch die so wichtigen 2.Bälle nach vorne. Auch in Sachen Aggressivität hätte man sich durchaus in so einem wichtigen Spiel noch mehr unsererseits gewünscht, was auch Trainer Kilic und der verärgerte Luz nach dem Match eindeutig bemängelten.

 

So versuchte es beispielsweise Willsch, der nach schöner Vorlage durch ein äußerst gekonntes wie sehenswertes Tempodribbling von Wegner und dessen Schußversuch aus der Kurzdistanz allerdings Schoppenhauer anschoß und so sein Ziel nach 24 Minuten verfehlte.Wie beim Flipper kam sollte sich aber  bereits wenige Sekunden später bereits die nächste Chance durch den bei einem von Sauter ausgeführten Eckball aufgerückten Abwehrspieler Hahn ergeben.Leider senkte sich die Kugel bei seinem Kopfball nur wenige Zentimeter  über die Latte. Wenige Augenblicke später packte Dennis Wegner, der kurz nach der Pause leider mit erneuten Kniebeschwerden ausgewechselt werden musste, einen "wahren Hammer" aus knapp 20 Metern aus. Doch leider war der durch zahlreichen Jahre mit 2. Liga-Erfahrung bei Union Berlin spielende und sehr routinierte Gäste-Keeper Wulnikowski miteiner Glanzparade zur Stelle und konnte das Geschoßsoeben noch entschärfen. Das sollte aber keineswegs die allerletzte gefährliche Torannäherung unsererseits im ersten Abschnitt gewesen sein. Auch Döringers Kopfball fand den Weg in den gegnerischen Kasten nicht.

 

Und die Gäste? Es kam wie es wohl kommen musste, wenn man die eigenen Möglichkeiten nicht ausnutzt. Mit der ersten wirklich gefährlichen Aktion in der Nähe unseres Strafraums kamen die Unterfranken wie aus heiterem Himmel zurFührung. Im Anschluß an eine Freistoßflanke von Lewerenz hatte Nothnagel das Leder auf den völlig frei und alleine vor unseremTorwart David Hohs gelassenen aufgerückten Herzig verlängert (36.Min.). Dieses Geschenk einer völlig fehlenden wie zuvor für die diversen möglichen Standardsituationen festgelegten Zuordnungen ließ er sich sehr zum Ärgernis  aller Blauschwarzen nicht nehmen. Das Glück war den Gästen zum ersten Mal hold, als das Runde vom Innenpfosten ins Eckige kullerte.  Zur Pause führte der Bayern-Meister mit 1-0 und wusste kaum wie er dies geschafft hatte! Aber so brutal ist eben der Fußball, manchmal eben nicht wirklich gerecht! Die Gäste wirkten in ihrem Spielaufbau ruhiger und sicherer während bei uns durch das "Überspielen" vieles zu arg auf Zufall ausgelegt schien.

 

Nach der Halbzeit kamen unsere Kicker schwungvoll zurück auf´s Spielfeld und hattenweitere gute Chancen zumindest noch den Ausgleichstreffer zu erzielen.So blieb man zunächst weiter am Drücker. Taylor versuchte es zunächst etwa 5m vor dem Tor nach schöner Sökler- Flanke einmal per Kopf. Dann legte der über links außen bis zur Grundlinie durchgestartete Meyerhöfer die Kugelauf den etwas überrascht wirkenden Willsch zurück, der nach 51 Minuten aber zu wenig Dynamik bei diesem Versuchan den Tag legteund den Ball nur mehr leicht touchieren konnte. Schließlich sollte Sauter an einem weiteren Reflexen  von Wulnikowski scheitern (55.Minute).  -Unsere Männer brachten es jedoch an jenem Abend einfach nicht fertig endlich das ersehnte Tor für unsere Molschder zu machen. Danach hatte sie die massive Abwehrformation der Franken besser auf unsere Mannschaft eingestellt und ließ eine Phase über längere Zeit  nur recht wenigzu. In diesen Spielmomenten fiel unseren Spielern auch nicht viel ein, wie man die Gäste knacken könnte.

 

Man sah in  dieser Phase aber durchaus auch, wieso der "Bayern-Meister" seinerseits in insgesamt 34 Spielen der regulären Saison lediglich 15 Gegentreffer bei sehr erfolgreichem schnellen Gegenpressing der schnellen wie technisch wirklich weitest gehend gut ausgebildeten Spielern  kassiert hatte.Der 2.Liga-erfahrene Shapourzadeh hatte im zweiten Durchgang bei einer sehr rasch erfolgten Umschaltaktion eine große Möglichkeit den eigenen Vorsprung sogar auf das sicher vornetscheidene 2-0 an jenem Fußballabend vor einer Kulisse von sicher mehr als 10247 offiziell angegebenen Zuschauer vorzulegen. Aber er versemmelte diese in der 1-1 Situation jedoch  recht kläglich gegen unseren allerdings auch sehr aufmerksamen Keeper.

 

Der eingewechselte Luz hatte per Kopfball und mit einem Schußversuch aus etwa 16m bei spitzem Winkel zwei Chancen, konnte diese aber leider auch nicht ausnutzen. Bei seinem Schußversuch war er zu eigensinnig und übersah einen sich anbietenden wesentlich besser postierten Mitspieler. Sei es wie es sei, es sollte in diesem Match einfach am Ende nicht sein. Denn der negative Höhepunkt sollte erst noch bevor stehen...

 

In der Schlußphase gab der FCS jedochnoch einmal alles. Sökler trieb den Ball noch einmal an den Strafraum. Abwehrroutinier Peter Chrappan nutzte die Würzburger Verunsicherung und stocherte das Leder in vollem Umfang und sehr eindeutig über die Torlinie. Doch sehr zum Ärger von Spielern und Fans durch das schwache Schiedsrichterteam (sah einige grobe Fouls während der Begegnung nicht als bestrafungswürdig an - ließ so viel zu viel an Härte durchgehen!) um den erstaunlicherweise 2.Liga pfeifenden Jablonski aus Bremen nicht gegeben. Dieser sah die Rettungsaktion von Niklas Weißenberger sehr exklusiv vor der Torlinie. Drei Tage vor dem erstmaligen Einsatz der Torlinientechnik beim Finale um den DFB-Pokal ein echter wiesehr schlechter wie möglicherweise für unseren Verein sehr teure Fehlentscheidung! 

Wieso er so entschied bleibt wohlfür immer deren Geheimnis! Auch die TV-Bilder zeigten, dass der Ball die Linie wohl komplett überschritten hatte. Mögeuns eine solche Fehlentscheidung am Ende nicht den möglichenAufstieg kosten - möge am Ende die Gerechtigkeit siegreich sein!

 

Fazit:

Während sich die Würzburger Kickers eine wahrlich gute eigene Ausgangsposition für die entscheidende Begegnung geschaffen haben bleibt uns die Hoffnung auf eine noch bessere Leistung unserer Jungs im Rückspiel, auf eine bessere eigenen Chancenverwertung sowie auch auf mehr Glück in den entscheidenden Situationen. Vielleicht sollte unser Trainer es auch einmal von Beginn an mit zwei Stürmern riskieren. So sind wir vorne weniger berechenbar. Und unser Goalgetter Taylor ist bekanntlich stärker wenn er vorne nicht auf sich alleine gestellt ist und die meist hohen Bälle gegen meist zwei oder mehr Gegenspieler möglichst sinnvoll verarbeiten soll.

 

Trainer Fuat Klic zeigte sich in einem Statement nach dem Abpfiff "vom Ergebis her zwar enttäuscht aber  dennoch weiter ußerstkämpfersich und sehr zuversichtlich das Ergebnis im Rückspiel noch zu unseren Gunsten entscheidend drehen zu können. Auch er sah vor allem im zweiten Durchgang deutlich mehr Spielanteile und insgesamt die zahlreicheren wie besseren Torgelegenheiten, die man bedauerlicherweise habe liegen lassen. Auch bemängelte er die fehlende Zuordnung beim entscheidenden Tor des Tages."

 

Anmerkung:

Während unsere treuen Fans nach Schlußpfiff unsere Mannschaft trotz Niederlage feierten und vor allem versuchten für das nächste Spiel heiß zu machen und aufzubauen ("Auswärtssieg-Auswärtssieg - FCS, FCS...") war die Atmosphäre unter der Partie der sehr statt lichen Kulisse von etwa 15000 Zuschauern (wenn man lächerlicherweise auch nur 10247 Zuschauern angeben zu müssen) jedoch insgesamt eher enttäuschend.

 

Wieder einmal soll nach der Halbzeitpause das Catering der Firma Schröder an einigen Ecken des Stadions versagt haben, was wahrlich kein Aushängeschild dieser Firma darstellt.Man hatte eine solche Kulisse doch erwarten und absehen können!

 

Teamaufstellung unseres 1.FCS:

Hohs, Meyerhöfer, Hahn, Chrappan,  Mendy, Sauter, Döringer, Wegner,  Sökler, Willsch, Taylor

 

FCS-Ersatzbank "unseres 1.FCS"

Salfeld, Amin, Schäfer, Kunert, Fießer, Rohracker,  Luz

 

FCS-Wechsel:

59. Rohracker für Wegner

70. Luz für Sauter

80. Kunert für Willsch

 

Nicht im Kader:

Altmeier - Ergänzung aus der U23, bekommt vom Verein kein weiteres Vertragsangebot mehr

Chaftar - nach Knie-Op in Reha

Dadashov - fand keine Berücksichtigung

Kiefer - es reicht bei ihm nach seiner Verletzung trotzt bester Behandlung für die Aufstiegsspiele leider zeitlich nicht

Mandt - gilt derzeit  weiterer Wackelkandidat, eine Kadernomienierung dürfte schwer werden

Rupp - Reha nach Verletzung

Zoundi - keine Berücksichtigung nach enttäuschender Saisondarbietungen

Wamsbach - als 3.Torwart - verlässt den Verein übrigens zum Oberligisten FC  Hertha Wiesbach

 

Teamaufstellung der Würzburger Kickers:

Wulnikowski, Nothnagel, Schoppenhauer, Herzig, Demirtas,  Billik,  Karsanidis, Lewerenz, Haller,  Shapouzadeh, Bieber

 

Ersatzbank der Kickers:

Miltner,  Weißenberger, Gutjahr, Vocaj, Weiß, Diroll, Jabiri

 

Wechsel bei den Kickers:

62. Vocaj für Lewerenz

73. Weißenberger für Karsanidis

76. Weiß für Vocaj (verletzungsbedingt!)

 

Fehlend/nicht im Kader:

Koob, Bieler, Sonnenberger, Velkov, , Istrefi, Behrens

Schmitt- Wadenbeinbruch

 

Gelbe Karten: Kunert, Luz - Shapourzadeh, Karsanidis

 

Zuschauer; Offiziell 10247, was de facto nicht hin kam - ca. 15000 ZS, darunter ca. 700 Gäste

 

Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen)

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SPIELBERICHT WORMATIA WORMS - 1.FC SAARBRÜCKEN (23.Mai 2015)

 

Teamaufstellung Wormatia Worms:

Paterok, Maslander, Korwut, Gopko, Maas, Stulin, Wolfert, Himmel, Saiti, Özgün, Treske

 

Wormatia-Ersatzbank:

Loechelt, Antonaci, Hecht, Findke, Hien. Zinram, Koshkov

 

Fehlend:

Hiemeleers (Knie)

 

Wechsel Wormatia:

19. Antonaci für Gopko

71. Loechelt für Saiti

79. Koshkov für Maslanka

 

Teamaufstellung "unseres 1.FCS"

Salfeld, Amin, Döringer, Hahn, Schäfer, Mandt, Willsch, Rohracker, Sauer, Kunert, Luz

 

 FCS-Ersatzbank:

Hohs, Crappan, Zoundi, Fießer, Taylor, Dadashov, Altmeier

 

FCS-Wechsel:

56. Zoundi für Rohracker

58. Fießer für Döringer

71. Dadashov für Mandt

 

Nicht im Kader:

Meyerhöfer, Mendy, Sökler, Wegner - wurden für die Aufstiegsspiele geschont

Kiefer - noch angeschlagen, wird versucht für die Aufstiegsspiele fit zu bekommen

Rupp (Reha nach Verletzung)

Wamsbach (3.Torwart)

Chaftar (Reha nach Knie-Op, kehrt zur Vorbereitung der neuen Saison wieder ins Team zurück!)

Kiefer (im letzten Heimspiel verletzt raus, man versucht alles ihn für die Aufstiegsspiele fit zu bekommen)

 

Gelbe Karten: Wolfert. Maslanka - Salfeld, Schäfer, Willsch

 

Schiedsrichter: Jöllenbech (aus Freiburg)

 

Im letzten Auswärtsspiel der regukären Saison ging es für unseren saarländischen Traditionsverein zum 4.stärksten Heimteam der Regionalliga Südwest. Dennoch galt es weiter einen gewissen Rhythmus für die kommende Woche anstehenden sehr bedeutsamen Aufstiegsspiele zu erhalten und möglichst nochweiter zu steigern, dem vierten Sieg in Serie nachzulegen. Worms hat zzletzt 5 Spiele in Serie für sich entschieden und klettere so verdientermaßen auf den 5.Tabellenrang der Regionalliga Südwest.

 

Kurz vor der Partie entschied sich unser Trainerteam jedoch völlig verständlich für die Aufstiegsspiele längst nicht alle eigenen Karten aufzudecken und sich den Beobachtern der Würzburger Kickers mit all seinen Fähigkeiten zu offenbaren. So schonte man unsererseits zahlreiche Leistungsträger und auch einige angeschlagene Spieler und gab dafür einigen anderen Kaderspielen eine vermehrte Einsatzzeit. Insgesamt wurden fast alle Stammspieler geschont, wodurch eine richtige Einschätzung deser Partie kaum vorgenommen werden kann. Es war letzten Endes eben das erwartete  Match ohne jegliche Bedeutung! "Wir haben die Mannschaft auf sieben Positionen verändert..., ich denke im Hinblick auf die Aufstiegsspiele ist das verständlich" - so äußerte sich Trainer Fuat Kilic nach der Begegnung auch recht entspannt.

 

So unterlag man im völlig bedeutungslosen "Spiel um die goldene Ananas" dem Gastgeber am Ende auch in der Höhe verdient mit 0-2. Man ging das Ganze im absoluten Schongang an und schenkte der Wormatia als Tabellenfünftem deren sechsten Sieg in Serie. Die Niederlage war allen FCS´lrn am Ende aber so etwas von egal!!! Ähnlich im Schongang präsentierte sich übrigens der Bayern-Meister Würzburger Kickers, der gegen den Sechsten Bayreuthbeim 0-1  jedoch seine vermutliche Brestformation auflaufen ließ.

 

Bereits nach 6 Spielminuten kündigte sich unsere  Niederlage an jenem Nachmittag bereits an. Der dieses Mal von Beginn an spielende David Salfeld wusste sich an Saiti nur mit einem Foul vor dem Gegentor zu behelfen und verursachte so einen berechtigten Elfmeter. Diesen verwsndelte mit Florian Treske - hinter dem Freiburger Gabriele-  der insgesamt zweitbeste  Torjäger  der Regionalliga Südwest mit seinem bereits 20.Saisontreffer.

 

In der 21.Minue legten die Hausherren dann bereits das vorentscheidende 2-0 nach, in dem Maas mit einem sehr strammen Schuss wie unhaltbaren Schuß mit dem Runden ins Eckige traf. Zur Pause lagen unsere Molschder auch in der Höhe verdient hinten. Absolute Zurückhaltung prägten in unseren Reihen das Spielgeschehen. Man merkte eindeutig, dass man auch keine unnötigen neuen Verletzungen riskieren wollte. Da hatte man sie Saison schon viel mehr Aggressivität und Gegenpressing gesehen. Und auch die zündenden spielerischen Ideen in der völlig neu formierten und so noch nie zusammen gestellten Anfangsformation traten in dieser Begeggnung nur äußerst selten hervor. Man war mit den Gedanken einfach schon einige Tage weiter, eben voll auf den Mittwoch 27.Mai sowie So 31.Mai fokusssiert!

 

In der 71.Minute fiel dann durch das 3-0 durch Koshkov noch die völlig belanglose endgültige Entscheidung für die

Wormser. Danach plätscherte das Spiel bis zum Abpfiff so dahin.

 

 

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1.FC SAARBRUECKEN - SPVGG. NECKARELZ (VOM 16,MAI 2015)

 

Teamaufstellung 1.FC Saarbrücken:

Hohs, Meyerhöfer, Chrappan, Hahn, Mendy, Sauter, Kiefer, Wegner, Sökler, Rohracker, Taylor

 

Ersatzbank 1.FCS: Salfeld, Amin, Schäfer, Kunert, Mandt,  Willsch, Luz

 

Nicht im Kader: Wamsbach, Zoundi, Dadashov, Altmeier - nicht berücksichtigt!

                             Fießer - muskuläre Probleme

                             Döringer - gesperrt

                             Chaftar - nach Knie-OP und Reha erst in der Saisonvorbereitung wieder im Kader

 

FCS-Wechsel: 46. Willsch für Wegner

                            46. Luz für Taylor

                            70. Kunert für Sökler

 

Teamaufstellung Spvgg. Neckarelz:

Wagner, Bückle, Keusch, Busch, Kiermeier, Abele, B. Schäfer, Hofmann, Hogen, Kizityar, Bayazal

 

Ersatzbank: Wehr, Leonhardt,  Klotz, C. Schäfer, Szimayer

 

Spvgg. Wechsel:  46. C. Schäfer für Hofmann

                                68. Szimayer für Kizityar

                                76. Klotz für Bürkle

                              

Gelbe Karten: FCS: ***

                          Spvgg. Beyazal, B. Schäffer

 

Zuschauer: 3147 ZS

 

Schiedsrichter: Jonas Weickenmeier(TSV Lämmerspiel)

 

Einen hochverdienten 2-0 Heimerfolg konnte unsere Molschder im letzte Heimspiel der regulären Saison gegen die Spvgg. Neckarelz landen.Dabei dominierte unser saarländischer Traditionsverein das Matchvon Begnn an und war den Gästen so auch deutlich feldüberlegen. Oft jedoch fehlte im letzten Drittel oder in Nähe des gegenrischen Kasten der finale Pass. So hätte man sich bei etwas geschickterem Verhalten durchaus die ein oder andere eigene Torgelegenheit mehr in ersten Abschnitt erspielen können.

 

Vor der Partie hatte Fuat Kilic die Starelf etwas umgebaut, teils notgedrungen - teils jedoch auch freiweilig. Für den verletzten Teamkapitän Fießer und den gesperrten Döringer rückten Sauter und Kiefer in die Startelf. Zudem bekam Rohracker für Willsch eine erneute Chance von Anpfiff an.

 

In den ersten 15 Minuten der Begegnung pätscherte die Partie eher wie bei einem Sommerkickt dahin, ehe das Match etwas an Fahrt gewinnen sollte; ohne dass es erwartungsgemäß ein wirklich gutes Match wurde. Zunächst scheiterte Taylor nach schöner Flanke des zuletzt wieder spielfreudeiger wie stärker gewordenen Mittelfelddynamos Sven Sökler. Er hatte das Visier jedoch nicht richtig eingestellt; der Kopfbal ging knapp über die Querlatte hinweg. Eine weitere sehenswerte Kombination führte von Sökler auf Wegner, der in diesem Moment vordem Gehäuse seinerseits aber keinen weiteren Saisontreffer für sich verbuchen konnte. Der Gästetorwart Wagner zeigte sich in dieser Spielsituation sehr aufmerksam und verhinderte Schlimmeres. Dann versuchte es wieder einmal der aufgerückte  Abwehrallrounder Peter Chrappan. Der Keeper der Spielvereinigung war in diesem Augenblick jedoch aufder Höhe des Geschens und verhinderte somit den ersten Einschlag des Nachmittags. Auch Hahn versuchte seinerseits einen Torschuss; aber auch er verfehlte das Ziel noch. Nach 35 Minuten lag der Torschrei allen FCS+lern sogar bereits auf den lippen, als Keusch einen das Leder in allerletzter Sekunde noch von der Linie kratzen konnte. So stand es zur Halbzeit noch torlos, wobei eine eigene Führung unserer Jungs gerecht gewesen wäre. Und was brachten die Badener offensiv? Nun, es war viel eher ein laues Lüftchen was man - so kompakt wie möglich defensiv stehend - brachte. Allenfalls bei einem Schuß von Hogen musste FCS-Torhüter David Hohs eingreifen. Er hatte jedoch keinerlei Probleme den Ball zur Ecke zu lenken.

 

Wie vor der Partie intern besprochen nahm unser Trainer Wegner und Taylor aus der Partie und brachte dafür mit den beiden neuen Offensivkräften Willsch und Luz frischen Wind in die Partie. Nur wenige Augenblicke später sollte dann endlich auch das erste FCS-Tor des Tages fallen. Im direkten Anschluss an eine Standardsituation sah Sökler Chrappan, der seinerseits die Kugel auf dem am zweiten Pfosten lauernden Hahn brachte. Dieser hatte keinerlei Probleme das Runde ins Eckige zu bugsieren (51.Minute). Unmittelbar nach dem Tor zeigte sich wieder einmal der tolle Teamgeist unserer Kickers. Vom Zeugwart ließ man sich das Chaftar-Trikot reichen und verwies damit auf den leider am Knie oprierten Abwehrroutinier, der irgendwann in der Vorbereitung auf die kommende Saison wieder zum Kader stoßen dürfte.

 

Einmal musste unser aufgrund seiner Schädelprellung vom FCK-Auswärtsspiel einige Zeit lang fehlende und nun aus Sicherheitsgründen mit einem Helm spielende Keeper David Hohs nach einem Steilpass der Gäste auf Ugur Beyazal das Leder per Kopf aus der unmittelbaren Gefahrenzone bugsieren, was er jedoch sehr gekonnt wie äußerst sicher erledigte. Kurz darauf hatten die Gäste noch ihre bis dato beste Chance auf ein eigenes kleines Erfolgserlebns. Aber aus spitzem Winkel traf manlediglich den Außenpfosten.  Im Gegenzug versuchte es Stürmer Luz für unsere Blau- schwarzen mal wieder erfolgreich zu sein.

 

Die Entscheidung fiel eine  gute Viertelstunde später. Ein sehr langer wie präziser Ball des guten Christian Sauter - tief aus der eigenenHälfte über 40 Meter heraus - fand den durchgestarteten Rohracker in der Nähe des Strafraums, der zunächsteinige Meter lief, rasch den Torwart sehenswert  wie geschickt umkurvte und dann zur beruhigenden wie sicheren 2-0 Führung locker einschob. Es war eine wahrlich sehenswerte Co-Produktion der beiden Spieler, die sich zuletzt keineswegs  zum festen Stamm der Elf zählen durften. Ihrerseits haben sie jedoch für weitere Einsätze in den verbleibenden Begegnungen inklusive der beiden Aufstiegsspiele gemacht. Der Drops war gelutscht. Danach brachten unsere Jungs das Ganze ohne größereen Aufwand bis zum Abpfiff.

 

Einen großen Wermutstropfen gab es dann aber doch noch zu vermelden. Der nach seinen Verletzung und seiner schweren Erkrankung (Pfeiffersches Drüsenfieber) endlich wieder einmal von Beginn an aufgelaufene wie echt gut agierende Lukas Kiefer musste leider vorzeitig das Feld verlassen, und unser 1.FCS die Auseinandersetzung in Unterzahl beenden. Schäfer war zuvor absolut unnötig wie dumm bei einem 0-2 Rückstand in den Mann gegangen!

 

Eine ersten Untersuchung zufolge und nach Aussage unsere Trainer im SR hat er eine Bänderverletzung erlitten, eine knöcherne Verletzung soill Kiffi jedoch zum Glück nicht erlutten haben. Über das Ausmaß können noch keine weiterenAussagen gemacht werden könnte. Somit ist unklar, ob er unserem Team in den Aufstiegsspielen noch helfen kann. Am Montag nach der Kernspintomograhie kann hier sicherlich Näheres verkündet werden.

 

Fazit:

Insgesamt war eine gelungene erste Generalprobe für die beiden Ende Mai anstehenden Aufstiegsspiele gegen die Würzburger Kickers. Verständlicherweise schonten unsere Akteure in einer stets überlegem geführter Partie jedoch nie alles und schonten durchaus größtenteils ihre Kräfte. Man merkte, dass es praktisch um nicht mehr viel ging. Dennoch waren die harmlosen Gäste am Ende mit dem Ergebnis noch recht ordentlich bedient!

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SPIELBERICHT FK PIRMASENS - FC SAARBRÜCKEN (VOM 06.MAI 2015)

 

In einem vom 32.Spieltag lange bereits bekannten vorgezogenen Begegnung (der Sportpark wird am  Wochenende aufgrund eines kombiniertenOpen Air Konzertes/Benefinzspiels zu Gunsten eines 50-jährigen Stiftungsjubiläums auf andere Weise  benötigt) trafen bereits am Mittwochabend  die "sehr alten Rivalen" der FK Pirmasens und unseres saarländischen Tradfitionsclubs 1.FC Saarbrücken auf der Husterhöhe aufeinander. Dabei wollte die seit 5 Spielen bei 12 erzielten Punkten (bei nur einer Niederlage wieder erstarkte und in der kompletten Rückrunde bisher 7.beste Mannschaft der Regionalliga Südwest den Vorsprung auf die eventuellen Abstiegsplätze (zuletzt war man auf den 14.Rangvorgerückt) weiter wahren, und unsere Blauschwarzen dem sicheren 2.Tabellenrang hinter den Offenbacher Kickers weiter  behalten und den ersehnten Aufstiegsspielen wiederein Stück näher kommen.

 

Es galt die Aufgabe für unsere Molschder hochkonzentriert von Beginn an anzugehen und die nach der Winterpause - auch nach einigen Neuverstärkungen des finanziell klammen SVN Zweibrücken - so mächtig Schwung  gekommenden Westpfälzern keineswegs zu unterschätzen! Es ist durchaus sehr bemerkenswert, dass der Gatsgeber 2015 bis dato ebenso viele Punkte wie unser saarländischer Traditionsverein gesammelt und rein das Torverhältnis betrachtet sogar in diesem Zeitraum einen Platzbesser als unser Kader erzielt hat!

 

Für die Begegnung bei "die Klub" konnte Trainer Fuat Kilic bis auf den bis Saisonende - aufgrund einer notwendigen Knie-OP nach Knorpelschaden - ausfallende Abwehrallrounder Mounir Chaftar fast auf dem kompletten Gesamtkader wählen. So waren der zuletzt wegen seiner 5.Gelben Karte gesperrte Peter Chrappan wieder dabei. Trainer Kilic ließ ihn gewohntermaßen wieder in der 4er-Kette auflaufen und ließ Schäfer draußen. Döringer rückte wieder auf seinen Stammplatz der 6er Position. Anonsten blieb unsere Startelf dieses Mal gegenüber dem vorherigen Match völlig gleich.

 

Lukas Kiefer absolviert derzeit neben dem Teamtraining auch ein zusätzliches Individualtrainingmit Co-Trainer Mollocher und versucht  im nächsten Heimspielgegen die Spvgg. Neckarelz wieder im Kader zustehen. Er erhält vermutlich noch einmal zuvor etwas Spielpraxis in eine Spiel unserer U23. Max Rupp wurde zuletzt im Spiel unserer U23 sehr früh wieder ausgewechselt.Näheres zu iner möglicherweise wieder aufgebrochenen Verletzung liegen derzeit noch nicht vor. Als Härtefälle standen derweil Mandt, Sauter, Dadashov und Altmeier nicht im wieder  personel orima aufgestellten FCS-Kader. 

 

Es sollte insgesamt eine sehr abwechslungsreiche, absolut muntere wie ausgeglichene Partie beider Kontrahenten werden. Gekrönt sollte das Ganze von einem absolut verrückten "finale furioso" am Spielende werden! Doch zunächst einmal schön der Reihe nach...

 

Von Beginn an legten die Hausherren munter und sehr couragiert los. So hatte unser Traditionsverein  zunächst auch das notwendige Quentchen Glück, als der ehemalige FCK-Spieler Sebastian Reinert nach nicht einkal einer Minute knapp außerhalb des 16m-Raums nur den Innenpfosten anvisierte. Die erste Tornäherung unseres Traditionsvereins sollte ein Schußversuchvon Sven Sökler (5.min) bringen.  Nach 7 Spielminuten sahen etwa 2300 mitgereiste FCS-Fans dann die erste sehr gelungee Aktion unserer Molschder. Als die Westpfälzer wieder einmal nach vorne mascherten, stiebitze Marco Meyerhöfer einem Gegenspieler gekonnt den Ball ab und passte das  Leder gekonnt zum Teamkapitän Jan Fießer weiter. Diese ließ die Gegner wie Slalomstangen stehen und bugsierte das Runde unter demgroßen Jubel aller FCS´ler aus ca. 17m äußerst gefühlvoll ins rechte Toreck.  Voraus gegangen war nach der Balloberung von Bouzidein ein tolles Attackieren zweier unserer Spieler, wobei Wegner entscheidend nachsetzte.  Die blauschwarze Fiesta auf der Husterhöhe konnte sodenn rasch  beginnen!

 

Die Jubelgesänge waren kaum verhallt, als es auf der Gegenseite vor unserem Gehäuse erneut brandgefährlich wurde. Keeper David Hohs musste hier sein ganzes Können aufbieten, um Reinert  nicht  den Ausgleichstreffer  zu gönnen. Nach dieser durchaus abwechslungsreichen Anfangsphase sollte ließ man die Hausherren den Spielaufbau übernehmen und uns teilweise sogar in unserer eigenen Hälfte binden.. Vor allem über deren sehr starken Außenbahnen versuchten diese es auch immer wieder einmal, ohne dabei aber letzten Endes so brandgefährlich vor unseren Kasten zu kommen um eigene Großchancen zu erzielen. Spielereisch waren die Hausherren im ersten Durchgang insgesamt stärker, auch wenn man sich weniger klare Chancen erspielen sollte als unsere Akteure.

 

Beide Mannschaften hatten auf sehr schlecht zu bespielendem wie sehr holprigem  Untergrund dennoch durchaus schöne Spielkombinationen nach vorne zu bieten. Beide Mannschaften wollten ihren Anhänger etwas bieten und waren so auf  ein weiteres Tor für ihre Elf aus. Dennoch zog man sich unsererseits viel zu früh zu weit zurück. Die beiden besten Gelegenheiten  hatte man aber dennochirgendwie  für sich. Taylor (23.Min.) konnte das beruhigende vorzeitige 2-0 nicht besorgen. Meyerhöfer´s spontaner Schußversuch wurde nach einer halben Stunde von Keeper Bitzer gerade noch so zum Eckball geklärt. Auch bei unserem Stürmer Matthew Taylor gegen Ende des  ersten Abschnitts fehlte wahrlich nicht viel, als sein Schhuss auf der Linie geblockt wurde (41.Minute). Folglich führte man zur Halbzeit  etwas glücklich mit  einem knappen 1-0 Zwischenstand.

 

Nach der Pause ließen es alle Spieler zunächst merklich ruiher angehen. Unseren Jungs gelang es jedoch die Gegenspieler viel früher als noch im ersten Durchgang zu attackieren. Man stand insgesamt nun auch höher. So verloren auch die gefährlichen Außenvorstöße zum Glück lange ihre vorherige Wirkung. Unsere Molschder versuchtenin der Drangphase per schneller Konter das vorentscheidende zweite Tor zu erzielen. Spielerisch ging aber etwas zu wenig - da hätte man sich aufzugebenen nicht leichten Platzverhältnissen insgesamt betrachtet doch etwas mehr gewünscht. Einige Male fehlte das allerletzte sinnvolle Zusiel. Dazu kamen etliche Stellungsfehler, durch die die Klub ihrerseits wieder Aktionen nach vorne initiieren konnte.Um die Offensivbemühungen noch  zu untermauern und zu stärken brachte Fuat Kilic mit Luz auch den zweiten Stürmer und stellte auf ein 4-1-3-2 taktisch auch  auf ein verändertes System um. Irgendwiewollte man den Sieg aber zu früh verwalten statt unbedingt das wichtige 2-0 zu erzielen. Nach vorne fehlte etwas die Kreativität noch viel mehr eigene Chancen zu erspielen.

 

Eine Viertelstunde vor dem Abppiff kam das, was sich bereits länger ankündigte. Den "Schlappeflicker" gelang der zu diesem Zeitpunkt keineswegs unverdiente Ausgleichstreffer durch den emsigen erst 21jährigen Sommer.  Freyer hatte zuvor  über linksbei eigenem Konter vorstoßend eine gut getimte Flanke mittig auf den eigenen Mann geschlagen.  Gerade erst 15 Minuten im Match konnte Freyer den immer noch etwas abstiegsbedrohten Pirmasenser sogar zwischenzeitlich durch einen ihrer pfeilschnellen Konter etwas überraschend einmal in Führung bringen (83.Min.). Zuvor hatte die Abstimmung zwischenMendy und Chrappan kurz einmal nicht wie gewünscht funktioniert, was im Eifer des Geschehens absolut mal passieren kann. Freyer konnte so mit einem schnellen Antritt von der Mittellinie alleine durchstarten und ließ die Westpfälzer ihrerseits jubeln. FCS-Torwart David Hohs hatte aus kürzester Distanz keine Chance mehr das vorläufige Unheil zu berhindern.

 

Doch alle Westpfälzer hatten zu früh gefreut! Doch unsere Blauschwarzen ließen den Kopf nicht hängen und zeigten mit einer fantastischen Moral einen "nicht zu überbietender Megaendspurt" mit drei Kisten zum Schluss. Zuvor versuchte jedoch noch   Sven Sökler mit einem Freistoß sein Glück. Dieser war zwar gut getreten, verfehlte die Torwartecke aber nur denkbar knapp. Aber man blieb jetzt am Drücker, warf sich voll rein. Unserem US-Amerikaner gelang sowenige Augenblicke  mit seinemtrotz zwischen-zeitlicher "Auszeit" schon 13.Saison- einschlag aus kürzester Entfernung auch der sehr wichtige Ausgleich. Über rechts war das Leder via Preßschlag mit Maurere auf unserer Topgoalgetter gekommen, der am zweiten Pfosten stehendlocker einlochte.

 

Und dann schlugen der aufgerückte Abwehrallspieler Peter Chrappan )90.Min.) nach einem Sökler Eckball per wuchtigem Kopfball in die Maschen besorgte nun plötzlich sogar einen ersehnten Vorsprung. Hahn hatte zuvor klasse Chrappanfrei  geblockt. Die Schlappeflicker rannten nun mit dem Mute der Verzweiflung an um wenigstens noch einen wichtigen Zähler zu ergattern. Selbst der 41-jährige Keeper Bitzer rückte bei einem Freistoß sehr weit vor.  Dann ging es wieder blitzschnell in die andere Richtung. Der wieder erstarkte Mittelfeldmotor Sven Sökler war es dann, der nach einer zunächst vergebenen  Möglichkeit vom eingewechselten Rohracker - der es mutig versuchte das leere Tor aus größerer Entfernung zu treffen - den Deckel auf die Partie machte. 

 

A propos Rohracker: Dieser brachte in der Schlußphase noch einmal neuen Elan ins Spiel. Neben der sehr sinnvollen Einwechslung von Luz, neben dem Taylor auch mehr aufblüht und sich leichter als alleiniger Stürmer tut, hatte unser Coach auch hier bei seiner Einwechslung endlich einmal wieder das "richtigr Näschen".Kurz darauf ertönte der Abpfiff. Und alle Blauschwarzen waren völlig siegestaumelnd und völlig los gelöst. Ein großes Lob und Danke an unsere Mannschaft und alle Verantwortlichen einmal an dieser Stelle! 3 Buden innerhalb von  fünf Minuten alle gegen Ende - daran konnten sich im ersten Momentso recht keiner erinnern...Es war eine Achterbahn der Emotionen, was unsere Elf heute mit uns allen veranstaltete!!!

 

Am Ende hatte unser Team eine leidenschaftliche wie aufopferungsvoll kämpfende Heimelf 4-2 besiegt, diemit Abstqand ihr bestes Match der gesamten Saison bestritt und laut ihrem Trainer ein "insgesamt überragendes Match" bot. Ganz zum Schluss schwanden den Westpfälzern verständlicherweise die Kräfte schwanden, und die geistige Frische  fehlte zusehens ebenso. Sicherlich schien man auch im Gefühl des sicheren Sieges, den man dann aber noch verdaddeln sollte. Alle anwesenden Zuschauer dürften diesen Abend wohl nie vergessen. Bemerkenswert wie sich unsere Elf auch durch den scheinbaren Knockout keineswegs verunsichert zeigte.

 

Einfach war einfach nur fantastisch, wie in jenem Moment ein großer Ruck und absoluter Siegeswille durch kam. Das Glücjk gehört bekanntlich dem Tüchtigen, und der Wahnsinn auf der Husterhöhe trug einfach den Namen 1.FC Saarbrücken. Fans & Team & Verantwortliche rasteten nach dem Jubel schier aus vor Freude. Sensationelle Szenen spielten sich auf der Haupttribüne auch um die Herren Pini-Heil-Weller und Sasic ab, die mit den Fans rund herum abfeiern konnten. Danke für diese magischen Momemte an alle Beteiligten! Ein faires Lob sei hier aber auch einmal an die leidenschaftlichen, laufstarken, offensiv bemühten, teils sehr robust zu Werke gehenden Gastgeber gerichtet, die uns einen tollen Fight bis zum Ende der Spielzeit geboten haben!

 

Fazit:

Mit dem wichtigen Auswärtssieg liegt man aktuell bereits 7 Zähler vor den "Jungs von der Kaiserlinde", die am Freitag nun noch mehr unter dem Druck gewinnen zu müssen stehen werden. Sollten die "Elven" es noch einmal vertagen, wäre dies wahrlich auch kein Problem. Sollten unsere Blauschwarzen gegen die Spvgg. Neckarelz noch einen weiteren Sieg landen, so können die "Kornhardt-Kicker" in den letzten Begegnungen punkten wie sie wollen. Aber die Unruhe innerhalb des auch dank ihres Coaches verunsicherten Kaders wird sich schon vorher bemerktbar machen...Sie werden nie alle 3 Matches gewinnen und so nie fette Beute mehr einfahren!

 

Teamaufstellung FK Pirmasens:

Bitzer, Schug,  Heinze, Steil, Gornik, Becker, Bouzid, Sommer, Reinert, Gerlinger, Auer

 

Ersatzbank FKP:

Steigelmann,  Maurer,  Henn, Freyer, Mertinitz, Bürger,Ludy

 

fehlende Spieler bei der FKP:

Gize (Ersatzkeeper, wegen grippalem Infekt)

Hammann (Adduktorenprobleme)

Baum (Knörpelschaden)
Fahr (Muskelbündelriss)

 

FKP-Wechsel: 56. Maurer für Schug

                           65. Freyer für Becker

                           85. Henn für Gerlinger

 

Teamaufstellung "unseres FCS":

Hohs, Meyerhöfer, Hahn, Chrappan, Mendy, Wegner, Döringer, Fießer, Willsch, Sökler, Taylor

 

FCS- Ersatzbank:

Salfeld, Schäfer, Amin, Kunert, Zoundi, Rohracker, Luz

 

fehlend beim 1.FCS: Chaftar (nach Jnie-OP aufgrund eines Knorpelschadens),

                                      Kiefer, Rupp - erhalten wohl weitere Spielpraxis in der U23

                                     Wamsbach, Sauter, Mandt, Dadashov, Altmeier - nicht in den Kader berufen

 

FCS-Wechsel: 56. Luz für Fießer

                            86.  Rohracker für Wegner

                            87. Zoundi für Willsch

 

Schiedsrichter: Justus Zorn (aus Freiburg im Breisgau, pfiff auch unseren 1-0 Erfolg bei der

                                                     SVN Zweibrücken - ebenso auf der Husterhöhe)

 

Assistenten: Luigi Satriano/Markus Herrmann

 

Gelbe Karten:  Steil - Döringer (5.), Chrappan, ?Mendy?, Willsch

 

Zuschauer: ca. 4000,auch wenn die FKP offiziell nur 3044 vermeldete - so sagten andere

                     Verantwortliche etwas von knapp 4000, was auch so sichtbar war! Die Angabe

                      liegt wohl daran, dass die FKP wohl mit wneiger Andrang rechnete und wohl

                      zu wenig Karten gedruckt hatte (wie es verlautet

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SPIELBERICHT 1.FC SAARBRÜCKEN - KSV HESSEN KASSEL (VOM 02.MAI 2015)

 

Diesen Samstag hätten sich alle FCS´ler nicht viel besser erträumen können! Nachdem unsere Molschder zuletzt in drei Spielen keinen eigenen Sieg erzielenkonnten, sollten  unsere Molschder nach 20 Jahren endlich einmal wieder einenHeimsieg gegen eine Kasseler-Mannschaft verbuchen und somit gleichzeitigwieder drei big points zu landen, welche  den eigenen Anspruch auf den zweiten Platz und die Aufstiegsspiele Ende Mai eindeutig untermauerten. An Ende derBegegnung feierten unsere Fans&Spieler&Veranbtwortlichen aber nich nur den2-0 Sieg dank der beiden Treffer von Taylor und Hahn, sondern auch den durchausüberraschenden wie erhofften 2-3 Ausssetzer des Saarrivalen SV Elversberg nach eigener 2-0 Halbzeitführung.

 

FCS-Trainer Fuat Kilic konnte gegen die Löwen wieder auf unseren Sammkeeper David Hohs zurückgreifen, der nach einer längeren Verletzungspause nach der im Südwestderby auf dem Betzenberg erlittenen Schädelprellung mit einem Schutzhelm auflief. Auf unsere beiden Abwehrroutiniers Peter Chrappan (5.Gelbe Karte) und Mounir Chaftar (fällt bis Saisonende aufgrund einer dieser Tage notwendiger-weise anstehendenKnie-OP) verzichten. Für Chrappan durfte Döringer von Beginn an als Innenverteidigerran. Steffen Schäfer kam neu von Beginn an in die Mannschaft und wurde ins defensive Mittelfeld beordert. Lukas Kiefer und Maximilian Rupp erhielten am Sonntag in der U23 nach ihren gesundheitlichen Problemen zuletzt erstmals wieder Spielpraxis. Unser Gast  hatte hingegendie Pokalanstrengungen dieser Woche verkraften. Das sehr kräftezerrende Pokalmatchgegen Drittligist SV Wehen-Wiesbaden und der erfolgte Finaleinzug im Hessenpokalnach Verlängerung hatte einige angeschlagene und verletzte Akteure hinterlassen, wasdas Aufgebot bei der Reise ins Saarland doch arg dezimieren sollte.

 

Nach der sehr unglücklich zustande gekommenen Niederlage beim leidenschaftlichen Auftritt im recht ausgeglichenen Spitzenspiel auf dem Bieberer Berg in Offenbach schienenunsereJungs von Beginn an zu wissen, um was es in den vier restlichen Spiel- tagen der RegionalligaSüdwest für unseren saarländischen Traditionsverein geht. Hochkonzentriertbemühte man sichden Gegner unter Druck zu setzen. Dieser agierte aus einem sehr engmaschigen wie äußerst ompakten 5-4-1 Formation heraus und ließ zunächst nur sehr wenige Räume für unseren Spielaufbau zu.

 

Nach einer sehr schönen wie schnellen Speilkombination über mehrere Stationen wurden die Hessen nach 21 Minuten dann aber doch überrascht. Zunächst hatte sich Meyerhöferüber links mit einem tollen Antritt 60 Meter weit durchgesetzt, der das Leder schnell auf Willschweiter leitete. Dieser ließ dieKugel kurz auf  Sökler abprallen, der wiederum den frei stehendenMatthew Taylor sah. Taylor seinerseits hatte keinerlei Problem das Runde aus etwa 11 Meternper schönemLupfer ins Eckige zu jagen. Dieses Tor nach etwas andauernder Flaute war unserem Stürmerwahrlich sehr zu gönnen! Es durfte zum ersten Mal an diesem wahrlich sehr schönen Nachmittag gejubelt werden!

 

Viele Möglichkeiten konnten sich unserer Kicker nicht heraus spielen. Dennis Wegner war es, der per Doppelchance das mögliche 2-0 hätte erzielen können. In diesem Moment hatte er das Visier aber nicht richtig eingestellt.

 

Einmal stockte unseren Anhänger kurz darauf der Atem, als die Gäste im Anschluß an einen flatternden Eckball durch Gaede fast zum unverdienten Ausgleichstreffer gekommen wären. Keeper Hohs hatte sich hier verschätzt und vorrübergehend wohl die Orientierung verloren.Er hatte die Kugel unterlaufen.  Davon profitierte der KSV aber nicht. Friedrich brachte den Schuß - sehr zu unserer Erleichterung - aber nicht im Kasten unter (35.Minute).

 

Kurz vor der Pause wurde unser US-Ammerikaner und Topgoalgetter auf dem Weg zu einem weiteren Treffer jäh om gegnerischen Abwerhrspieler Friedrich gebremst. Es gab den völlig berechtigtenStrafstoß, den Defensivspieler Alexander Hahn sehr sicher ins linke obere  Eck verwandelte (44.Min.).Keeper Rauhut hatte sich zwar für die andere Ecke entschieden, diesenharten wie sehr platzierten Elfer hätte er aber auch so nie gesehen. Zur Pause lag man verdient und recht beruhigend mit 2-0 gegen offensiv recht schwache wie uninspirierte Kasseler vorne.

 

Im zweiten Spielabschnitt sollten unsere Blauschwarzen die Auseinandersetzung stets weiter unter Kontrolle haben und bei möglichst hohen Spielanteilen eher verwalten. Man stand jetztauf Anweisung des Trainers wesentlich tiefer und wollte die Null über die Zeit bringen. Unserekompakte Defensive ließ aber gegen recht harmlose wie nach dem Pokalfightmüde wirkenden Gäste fast nichts zu, wenndie Hessen nun auch irgedseits versuchten etwas mehr Druck auszuüben. Auf sich bietende mögliche Konterchancen lauerte man jedoch stets, ohne diese jedoch viel cleverer auszunutzen.

 

Und der KSV? Die Elf au Hessen ihrerseits brachte allenfalls einen schönen 25m-Weitschuss durch Becker zustande, der sein Ziel jedoch knapp links am Pfosten vorbei verfehlte. Viel ereignete sichzwar auf dem grünen Rasen nicht mehr, stets beste Unterhaltung garantierte aber der Fc Astoria Walldorf, die an der Kaiserlinde einen tollen Fight boten und ihre Partie gegen unseren Konkurrentenerfreulicherweise noch in einen wahrlich Auswärtssieg ummünzten.Danke an dieser Stelle auchan unserer Stelle an den FC Astoria für die geleistete Schützenhilfe in Vorfreude auf eine möglichst rasche Vorentscheidung um Paltz 2 zu unseren Gunsten!

 

Fazit:

Nach diesem fantastisch für uns gelaufenen Samstag gilt es nun gemeinsam alles für den nächsten Auswärtssieg auf der Husterhöhe in Pirmasens zu geben. 3 Punkte dort, und wir wären unserem ersten Ziel der beiden Aufstiegsspiele - die übrigens gegen den Bayern-Vertreter (wohl die Würzburger Kickers) statt finden -ganz nahe. Auf geht´s Saarbrücken, kämpfen und siegen - jetzt nicht nachlassen! Auf geht´s Fans, unterstützt unser Team möglichst zahlreich wie lautstark beim nicht so weit entfernten "Heim-Auswärtsspiel"!

 

Teamaufstellung 1.FCS:

Hohs, Meyerhöfer, Hahn,  Döringer,  Mendy,  Wegner, Fießer, Schäfer, Willsch,  Sökler,  Taylor

 

Ersatzbank "unseres 1.FCS": Salfeld, Kunert, Amin, Zoundi, Mandt, Rohracker,  Luz

 

FCS-Wechsel:  70. Luz für Taylor

                            74. Kunert für Willsch

                            86. Mandt für Sökler

 

Fehlend: Chrappan (5.Gelbe Karte) -Chaftar (notwendige Knie-OP demnächst!)

                  Sauter (grippaler Infekt)

                  Kiefer und Rupp im Aufbautraining, bekommen Spielpraxis in der U23

                 Wamsbach (U19),  Dadashov, Altmeier (U23) - nicht im Kader!

 

 

Teamaufstellung des KSV Hessen Kassel:

Rauhut , Merle , Giese ,  Evljuskin, Friedrich,  Schmik, Lemke, Becker , Gaede, Schmeer, Girth

 

Ersatzbank: Schlöffel (Tor),  ,Scherer, Najjer, Jung,  Dawid

 

KSV-Wechsel: 54. Dawid für Lemke

 

Fehlend: Parrey (5.Gelbe Karte), Bektasi, Brandner , Damm , Feigenspan , Müller ,  Schulze  (verletzt)

 

Gelbe Karten: Hahn, Fießer - Becker, Merle

 

Schiedsrichter: Stefan Faller

 

Assistenten: Pascall Rohwedder/Patrick Laier

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SPIELBERICHT OFFENBACHER KICKERS-1.FC SAARBRÜCKEN (VOM 25.APRIL 2015)

 

Niederlage im Spitzenspiel der Regionalliga Südwest! Trotz eines guten wie sehr couragierten Auftritts reichte es am Samstagnachmittag für unsere Molschder nicht dem seit 28 Spielen ungeschlagenen Tabelleführer Kickers Offenbach eine Niederlage oder wenigstens ein Remis abzuringen. 9600 Zuschauer sollten in der "Sparda-Bank-Arena" jedoch ein wahrlich "echtes Spitzentreffen" beider Teams miterleben. Unsere zahlreich anwesenden Fans - etwa 2000 an der Zahl - sahen dabei gegenüber den letzten Vorstellungen unseres Teams

einen stark verbesserten 1.FC Saarbrücken. Über die 90 kompletten Spielminuten dürfte es wohl sogar sicher die beste Leistung des Jahres- und dies gegen bei der unbestritten besten Mannschaft - gewesen sein!

 

Von Beginn an waren beide Mannschaften auf den Sieg aus und begegneten sich dabei insgesamt mit völlig offenen Visier auf Augenhöhe. Nicht einmal sieben Minuten waren gespielt, als Pintol den Gastgeber nach einer Unachtsamkeit unserer Defensivformation sehr früh in Führung bringen konnte. Leider unterlief dem routinierten Abwehrrecken Peter Chrappan über rechts beim Abwehrversuch zunächst ein Fehlpass, der fatale Folgen haben

sollte. In dieser Szeneverlagerte die Gastgeber das Geschehen sehr geschickt wie schnell auf die andere Seiteund übertölpeten dabei die augenscheinlich sehr überraschten Meyerhöfer und Hahn. Die Verteidigung war hier einfach zu weit eingerückt!  Dies war wirklich ein sehr bitterer erster Nackenschlag für unsere eigenen Siegambitionen.

 

Doch es hätte kurz darauf sogar noch wesenlich schlimmer für unsere Blauschwarzen kommen können, als der "Knipser des OFC" Christian Chappek seine Megachance frei vor unserem Kasten und unserem Keeper David Salfeld auftauchend die Kugel nicht in die Wolken über unser Gehäuse hinweg gejagdt hätte.

 

In einem temporeichen Match übernahm nach etwa 20 Minuten unsere Elf immer mehr das Kommmando. Marius Willsch, der ebenso völlig blank stand, versäumte es leider auf der Gegenseite für Torjubel in unseren Reihen zu sorgen, indem er an einem Reflex von OFC-Urgestein Endres scheiterte (14.Minute). Die Hausherren hatten kaum Atem genommen, als nach einem bestens gezirkelten Eckball des wiedererstarkten "FCS-Dynamos" Sven Sökler der Offenbacher Baecker de Ball von einem Abpraller Mendys nach 16 Minuten gerade noch so von der Linie kratzen konnte.

 

Und dann sollte der Unparteiische in Gestalt des eigentlich erfahrenen Bundesligascheidsrichters Marco Fritz einen nicht geringen Anteil am weiteren Spielgeschehen haben. Zunächst wurde Dennis Wegner nach 28 Minuten wohl von Bäcker gebremst, eher unser Topgoalgetter Matthew Taylor eindeutig von Modica an der Schulter umgerissen wurde (34.Min.). Mindestens einen dieser Folus hätte man ahnden müssen. Zudem hätte Modica mit Rot vom Platz gehört, und unseren Molschdern somit viel mehr Räume in der weiteren Spielgestaltung gestattet. Sehr zum Entsetzen aller FCS´ler blieb die Pfeife aber zwei Mal stumm. Wahrlich zwei eigeneartige Regelauslegungen! Hier hatte der OFC wahrlich das "Glück eines Meisters"!!! Überhaupt sei an dieser Stelle mal ein Wort zum Unparteiischen gestattet: Es war aus der Sicht vieler der schwächste Mann auf dem Platz, anfangs sehr großzügig eher teilnahmslos wirkend hatte er viel später dann Lust am fröhlichen Kartenspiel. Souverän sieht anders aus, werter Ex-FIFA-Schiedsrichter!

 

Nach 66 Minuten sollte die vorentscheidende zweite Bude der Hessen fallen. Sowohl Chappek als auch Döringer standen nach ener Flanke über die linke Außenbahn nicht wirklich günstig zum Ball: dennoch bugsierte Chappek das Runde irgendwie per Kopf ins Eckie. Mendy hatte mit einem abgefälschten Schuss noch die Möglichkeit unseren Traditionsverein eine Viertelstunde vor dem Abpfff des Spitzenspiels  noch einmal zurück ins Spielgeschehen zu bringen. OFC-Torwart Endres hatte jedoch aufgepasstund konnte seine Elf vor Einschlag bewahren. Und auch dem eingewechselten Luz sollte dasGlück rneut nicht hold sein. Auch sein Versuch wurde geblockt, dieses Mal war Modica - der längst nicht mehr hätte auf dem Platz stehen dürfen -  zur rechten Zeit am rechten Fleck - gerade noch so eben von der Torlinie gekratzt. (76.Min.) Es sollte aber die letzte große Chance in dieser von beiden Kadern sehr beherzten Auseinandersetzung gewesen sein.
 

Fazit:

Einem stark verbesserten FCS fehlte an jenem Samstagnachmittag einfach auch etwas das für einen Erfolg benötigte Glück. Wer weiß schon, wie das Match geändert wäre wenn Marco Fritz zumindest einen der beiden vollkommen berechtigten Strafstöße gegeben hätte!? Der OFC blieb mit dem Heimsieg auch im 29.Match hintereinander ungeschlagen und darf sich nun zurecht Meister der Regionalliga Südwest nennen. Durch die zeitgleiche Nieder- lage der Elversberger beim 1-3beim SC Freiburg II im schönen Breisgau hat man zudem die

Aufstigesspiele zur 3.Liga Ende Mai bereits vier Spiele vor dem eigentlichen Saisonende erreicht. Glück im Unglück hatte also auch unser Team, das weiter den sehr wichtigen 2.Rang innehat! An dieser Stelle möchten wir trotz aller Rivaltit den Hessen ganz herzlich zum verdienten Titel gratulieren. dennoch gilt es abzuwarten, ob es am Ende auch für den Aufstieg reichen wird!? Unsere Molschder haben es in den vier Partien gegen Kassel, in Pirmasens, gegen Nekarelz und in Worms selbst noch in den eigenen Händen den so wichtigen zweiten Platz zu sichern. Um ganz sicher zu gehen sollten vier Aiege möglich sein, auch wenn den Elversbergern in der jetzigen Stärke auc kaum vier Erfolge gegen zwar schwächere aber sicher auch leicht zu unterschätzende gegenrische Teams zuzutrauen sind. Das Torverhältnis spricht aber leider noch für sie. Daher bissgig bleiben und sich mal wieder mit Toren belohnen!

 

 

Teamaufstellung des OFC:

Endres, Schulte, Maier, Modica, Mangafic,  Gjasula, Cappek, Pintol, Schwarz, Bäcker, Müller

 

 Ersatzbank: Menz, Vetter, Röser, von der Burg, Gallus, Korb

 

OFC-Wechsel:   71.Min. Röser für Bäcker

                             85.Min. von der Berg für Pintol

                            90. Min. Korb für Chappek

 

?Zudem nicht im Kader:Marx, Yakut, Jamali, Tahiri?

 

sowie : Biggel (Pfeiffersches Drüsenfieber), Tehodosiadis (Aufbautraining nach Mittelfußbruch),

                Witke (leistenprobleme), Witte (Bänderriss)

 

FCS-Teamaufstellung

Salfeld, Meyerhöfer,  Hahn, Chrappan, Mendy, Döringer, Fießer, Wegner, Sökler, Willsch, Taylor
 

FCS-Ersatzbank:
Wamsbach, Schäfer, Kunert, Sauter,  Mandt, Luz, Dadashov

 

FCS-Wechsel:   60.Min. Luz für Willsch

                          72.Min. Kunert für Fießer

                          79. Min. Dadashov für Meyerhöfer

Nicht im FCS-Kader:
ua. Hassan Amin (U23),  Patrick Zoundi, Domik Rohracker, Dominik Altmeier

zudem: Hohs, Kiefer und Rupp - letztgenannten Spieler sind im Aufbautraining nach Verletzung/Erkrankung!!!

 

Zuschauer: 9326 - darunter 2000 FCS-Fans

 

Gelbe Karten: Gjasula, Modica, Chrappek - Mendy, Fießer, Chrappan (5.)

 

Schiedsrichter: Marco Fritz

 

Assistenten:Marco Zauner,  Daniele Leyhr

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SPIELBERICHT 1.FC SAARBRÜCKEN - SV Eintracht Trier (vom 18.APRIL 2015)

 

Eine verdiente 1-2 Niederlage kassierten unsere Molschder anlässlich unseres 112.Bestehens am Samstagnachmittag im Südwestderby gegen Eintracht Trier. Dabei bot unsere Elf insgesamt eine enttäuschende Leistung. Aus einer schwachen Mannschaft fielen Mandt und Sauter von ihrer "Nichtleistung" noch heraus!  Warum Teamkapitän Jan Fießer nach dem Match eine gute Vorstellung seines Teams gesehen haben wollte bleibt alleine seine Meinung.So war es zumindest was unsere Rückrunde angeht sicherlich die schwächste Leistung unseres Lieblingsvereins. Selbst wenn er wie vermutlich unsere Jungs schützen wollte, so war dies heute nicht nur zum eigenen Geburtstag leider viel zu wenig.

 

Im Match kam wahrlich keiner unserer Kicker an sein wahres Leistungsvermögen heran, was schier unerklärlich ist! Selbst wenn einige Jungs zuletzt nich verletzt oder erkrankt waren, so kann und darf dies nicht alles sein! Hatte Trainer Fuat Kilic eine mutige offensive Aufstellung angekündigt, so stellte er zwar mit Taylor und Luzeine Doppelspitze, Sökler und Rohracker ließ er jedoch beide völlig unverständlich draußen und beraubte uns so zweiter offensiver Mittelfeldakteure, die unsere Stürmer mal öfter in Szene hätten bringen können! Mut sieht wahrlich anders aus! Neben den Langzeitverletzten Hohs und Kiefer sowie Rupp (Teamtraining) fehltenkurzfristig Döringer (Probleme mit dem Sprunggelenk) , Chaftar (Knieprobleme beim Aufwärmen!). Wieso Chrappan nicht auflief verriet unsere Coach auch auf der PK nach dem Match nicht, begründete es lediglich mit taktische Gründe. Jedenfalls erhielt Steffen Schäfer seine Position. Schäfer spielte wegen seiner geschickten Spieleröffnung , er zwar wohl schon einige Male zeigte und die sich Kilic durch ihn versprach, leistete er später viel eher den entscheidenden Aussetzer zum vorentscheidenden 0-2. Doch zunächst einmal der Reihe nach...

 

Ob seiner Kaderzusammenstellung sollte Kilic auch die Quittung erhalten. Chrappan draußen, der zuletzt 2x in der Startelf aufgebotene Kunert aufgrundseiner taktischernÜberlegungen nicht einmal im Kader - blieb nach dem kurzfristigen Ausfall überraschend nur mehr Sauter für die als ungelernter Außenverteidiger über. Dies sollte sich später noch rächen...A propos: Was Fuat  Kilic geritten hat unsere Startelf gleich auf sechs Positionen ändern zu müssen ist einfach nicht im Ansatz nachzuvollziehen, selbst wenn einer ausfällt oder mal eine Denkpause brauchen könnte. Aber Zeit für Experimente ist in den Testspielen und nicht in der so wichtigen Endphase, wo es derzeit um alles geht! Sorry Trainer, aber was zu viel ist ist einfach zu viel!

Die Tatsache, dass sich Tabellenführer OFC früheitig auf ein festes Spielsystem festgelegt hat und wesentlich eingespielter ist als eine Mannschaft mit ständigen zahlreichen Änderungen ist die eine Sache. Flexibilität ist zwar wichtig, im sehr übertriebenen Maße verunsichert sich eine Mannschaft mit wesentlich mehr Potential als nach dem Trainingslager in Belek gezegt aber auch. Dabei seien hier doch beste Vorraussetzungen für die restliche Saison gelegt worden sein!?!?

 

 

Zunächst einmal meinten einige unbversserliche Chaoten aus der Römerstadt mit ihrer Pryoshow sich selbst inszenieren zu müssen.  Nachdem unsere Molschder eine erste gute Chance ausgelassen hatte und Dressler es erstmals mit einer noch nicht wirklich gefährlichen Torannäherung an unser Gehäuseversucht hatte, scheiterte Mendy erneut für unseren saarländischen Traditionsclub. Sauter grätschte im Strafraum Hermadung um, und der Eintracht wurde gerechtermaßen ein völlig berechtigten Foulelfmeterzugesprochen. Dieser wurde von Trier auch souverän durch den eiskalten Dressler  verwandelt (13.Minute).  Der Schock aller FCS-Spieler & Verantwortlicher & Fans war groß - den Start hatte man sich doch gänzlich anderes vorgestellt...

 

Diesem Tor, was unsere Akteure mächtig zu schocken schien und sichtbar aus der eigenen Konzeption brachte, sollte man bis zum Spielende hinterher laufen und nie wieder aufholen.  Wenige Momente später  hatten unsere Jungs über Luz und Fießer einmal gut kombiniert zwar die große Gelegenheit auszugleichen, dieChance ließ man durch Wegner (zögerte etwas zu lange!)  jedoch liegen. Irgendwie passte  gerade noch ein Abwehrbein dazwischen. Aberdie Situation war noch längst nicht geklärt, so dass Taylor im Nachschuss ebenso das Leder in den Maschen hätte versenken müssen Da sein Versuch aber knapp am Pfosten vorbei rauschte, war dies aber nicht der Fall (16.Minute)! Ersckreckenderweise sollte es damit auch mit unserer Torgefahr im ersten Abschnitt sowie mit der wohl größten Doppelchance in der gesamten Begegnung gewesen sein. Bis zur Pause hatten die Blauschwarzenvon der Mosel dann noch 1-2 bessere Tormöglichkeitenden eigenen Vorsprung nicht unverdient auszubauen.

 

Unsererseits fehlten offensiv nicht zun ersten Mal in den letzten Auseinandersetzungen gegen spielerisch eher limitierte Gegner die zündenden Ideen in der Offensive. Teils viel zu hektisch wurden die Bälle eher bloß planlos nach vorne gebolzt anstatt dass man sich nach vorne durch kombinierte. Spielerisch glich das Ganze viel eher einem echten Offenbarungseid! Viel zu selten wurden die "auch eher langsame agierenden Stürmer" mal geschickt angespielt. Zahlreiche Fehlpässe prägten unsere Spielweise - sowohl läuferisch wie auch kämperisch wirkte vieles - auch im späteren Spielverlauf - viel zu pomadig und zudem auch teils arraogant.

 

Nach der Pause brachten auch die bis dato geschonten Sökler, Rohracker und Dadashov bei ihren jeweiligen Einwechslungen offensiv wenig bis keine Belebung. Unsere Elf wirkte an jenem Nachmittag irgendwie äußerst behäbig  und kam nur sehr selten zur freien Entfaltung. Schöne Spielzüge oder kreative Einzelaktionen wurden arg vermisst. Die unzureichenden eigenen Stärken, verbunden mit einer falschen Teamaufstellung und einem fraglichen wie selten erkennbaren Spielsystem, der sehr frühe Rückstand - alles sollte sich in diesem Match wie ein Puzzle gegen uns zusammenfügen.

 

57 Minuten waren zunächst aber erst einmal gespielt, als der Schiedsrichter völlig unverständlicher Weise nach einem klaren TRikot-Zerren des Treieres Kochs gegen Luz nicht auf den Strafstoßpunkt zeigte. Diese Meinung hat er aber auch wahrlich exklusiv! Der Ärger im weiten rund war noch nicht verraucht, als Anton über links flankte und die Moselstädter durch den von Steffen Schäfer völlig alleine gelassenen und frei stehenden Carlier das vorentscheidende 2-0 (61.Min.) erzielen konnten. Danach ließen Mendy und Luz eine gute Doppekchance aus. Taylors Treffer wurde etwas unverständlich auch nicht gegeben - an solchen Tagen kommt eben auch wahrlich vieles zusammen! Auch der eingewechselte Rohracker konnte das runde Leder leider nicht im gegnerischen Kasten unterbringen. Schließlich übersah der Unparteiische unglücklicherweise noch eine weitere Situation, in der er bis dahin durchaus hätte einen Elfmeter für uns pfeifen können. Koch´s Handspiel bleib aber auch ungeahndet (68.Min.).

 

Der Anschlusstreffer durch Felix Luz, der nach einem Foul von Hermadung an Mendy - wie beim letzten wichtigen Strafstoß - erneutbei einem Elfmeter Verantwortung übernahm, kam viel zu spät.(89.Minute). Nur wenige Augenblicke später pfiff der Schiri ab, und die triste Niederlage am eigentlich feierwürdigen Ehrentag war damit für alle leider Molschder endgültig auch besiegelt.

 

Fazit:

Diesen FCS-Geburtstag hatten sich alle Spieler&Verantwortlichen und treuen Fans wahrlich ganz anders vorgestellt. Am Ende der 90 Spielminuten Stand eine hochverdiente 1-2 Blamage gegen die Moselstädter. Insgesamrt war das Geboteneunserer Akteure  in allen Belangen für unsere Ambitionen auf den zweiten Platz, der zu den Aufstiegsspielen beim Nordostvertreter oder gegen den Bayern-Meisterviel zu wenig. Will man beim Topmatch kommenden Samstag 25.April  in Offenbach bestehen muss sich sehr vieles von der Auf- und Einstellung her ändern! A propos Kickers Offenbach, lachender Gewinner des Spieltags war auch vor der eigenen Sonntags-Begegnung beim SV waldhof Mannheim der OFC. Weiterhin auf Rang 2 der Regionalliga Südwest zu liegen verdankt man allenfalls dem torlosen Remis der SV Elversberg im Saarderby gegen den FC Homburg. Anzumerken an dieser Stelle gilt jedoch die Tatsache, dass man als FCS-Fan derzeitt mit Entsetzen feststellen muss ,wie sehr unser Kader nach dem eigentlich als sehr gut verkauften Wintertrainingslager stagniert und sich spielerisch viel mehr zurück als nach vorne entwickelt hat! Da sollte manes mit dem "Schön-Reden" der eigenen "Nicht-Leistung" und dem "Vorab-Stark-Machen sämtlicher Gegner aus der zweiten Tabellenhälfte auch auch endlich  einmal lassen - aber wahrlich und definitiv!!!

 

 

Teamaufstellung 1.FCS:

Salfeld, Sauter, Hahn, Schäfer, Meyerhöfer, Fießer, Mandt, Mendy, Wegner,  Luz, Taylor

 

 

Ersatz: Wamsbach, Zoundi, Rohracker, Sökler, Dadashov - ursprünglich Sauter, der aber

             bereits vor dem Match für den sich verletzten Chaftar in die Dtarformation gelangte!

 

 

Einwechslungen beim FCS;

59.Min. Sökler für Mandt

76.Min. Dadashov für Meyerhöfer

78.Min.  Rohracker für Wegner

 

Teamaufstellung SVE Eintracht Trier:

Keilmann, Stevens, Koch, Dingels, Hollmann, Anton, Dündar, Spang, Hermandung, Carlier, Dressler

 

 

Ersatz: Thömmes, Zeric, Thelen, Cordier, Garnier, Pekovic, Gomis

 

Einwechslungen bei der Eintracht:

63.Min. Pekovic für Hermandung

74. Min. Gomis  für Carlier

79. Min. Garnier für Anton

 

 

Gelbe Karten: Fießer, Luz, Mandt, Hahn - Keilmann, Dündar

 

Zuschauer: 4803 - darunter ca. 400 Eintracht-Fans

 

Schiedsrichter: Marcel Göpferich (Woher?)

 

Aisstenten: Peter Klein (Kirn) und Ingo Hess (Ramstein-Miesenbach)

 

Traurige Randnotiz: Einige "Unverbesserliche" hielten rund im das Derby die Polizei & Hilfsdienste

wieder arg auf Trab. Neben den Pyroeinlagen "der Gäste" berichten due Ordnungshüter von einem

außerordentlich hohen Aggressionspotential (ua. im Zug, am Bahnhof, auf dem Weg in den Lupa).

Leider beteiligten sich auch einige "Nicht-Fans unseres FCS" an gegenseitigen  Provokationen.

3 Einsätzkräfte wurden dabei verletzt, und bis dato 8 Strafverfahren eingeleitet.

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SPIELBERICHT 1.FC KAISERSLAUTERN II - 1.FC SAARBRÜCKEN (VOM 13.APRIL 2015)

 

Eine große Chance , den Vorsprung gegenüber dem derzeitigen Tabellendritten (nur 1-1 bei Wormatia Worms) auf komfortablere vier Zähler auszubauen, vertan haben unsere Molschder am Montagabend auf dem Kaiserslauterer Betzenberg. Im aufgrund von Sicherheitsbestimmungen auf einen sehr fan-unfreundlichen Termin verlegten Match bei den "kleinen Teufelchen" reichte es im Topspiel des aktuellen Spieltags für  unseren Tabellenzweiten 1.FC Saarbrücken nicht, beim Vierten den so heiß ersehnten Auswärtssieg zu  landen. Am Ende trennte man sich, für unsere Blauschwarzen sehr unbefriedigend, mit einem torlosen  Unentschieden. Dabei wäre jedoch deutlich mehr drin gewesen! Doch zunächst einmal der Reihe nach...

 

Trainer Fuat Kilic stand nach der Rückkehr der zuletzt an Grippe erkrankten Akteure Meyerhöfer, Wegner, Luz und Dadashov sowie mit dem nach Sprunggelenksproblemen wieder genesenen Abwehrallrounder Alexander Hahn fast der komplette Kader zur Verfügung. Allenfalls  Stammkeeper Hohs (fehlt mit Schädelprellung noch etwa 3-4 Wochen), Lukas Kiefer (leidet weiter an Pfeifferschem Drüsenfieber) sowie Max Rupp (Aufbautraining nach Muskelfaserriss) fehlten aufgrund von Verletzungen/Erkrankungen noch. Kurzfristig mit einer nicht näher bekannten Verletzung aus dem Kader rutschte Mittelfeldakteur M. Willsch. Teamkapitän Jan Fießer musste nach seiner 5.Gelben Karten aus dem Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim pausieren. Auf Amin und Altmeier wurde in unserem Kader bewusst verzichtet, da diese im Derby gegen den FV Diefflen (2-4, damit verbunden wohl der sichere wie äußerst tristee Abstieg in die Saarlandliga)  mit dabei waren. Hahn und Meyerhöfer rückenwie Taylor wieder in die Startelf, die zuletzt kranken Wegner und Luz nahmen zunächst auf der Ersatzbank Platz. Auch wenn zuletzt sehr viele Spieler nicht oder nur sehr eingeschränkt trainieren konnten muss an dieser Stelle die Frage erlaubt sein, warum man es nicht vom Anpfiff weg auch einmal bei so einem stärkeren Gegner überraschend weil noch von der Aufstellung mutiger offensiv hätte versuchen können. Selbst wenn man dann auch frühzeitig hätte wechseln müssen. Doch hinterher dürfte das Trainerteam vielleicht auch schlauer gewesen sein!

 

 

In den ersten zehn Minuten begann unsere Elf äußerst druckvoll und war dem Gegner in allen Belangen überlegen. Die "Betze-Buwe" hatten augenscheinlich so ihre Probleme mit dem sehr frühen Pressing unserer Kicker. Der erneut sehr agil und lauffreudig wirkende Alexandere Mendy war es, der es nach nur vier Minuten aus dem Rückraum heraus mit der ersten Tornäherung versuchte. Im Anschluß an einen FCS-Eckball brachten die Pfölzer den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Zunächst zog Meyerhöfer ab, ehe das Leder über Umwege zum seit Wochen in beständig guter Form spielenden Mendy gelangte. Torwart Sallinger konnte den Schuß aber sicher "angeln".

 

In der Anfangsviertelstunde verfehlte zudem unser Topgoalgetter Matthews Taylor einen guten Flankenschlag  von Kunert in äußerst aussichtsreicher Position  nur denkbar knapp. Danach versuchte es Sven Sökler aus dem Rückraum, leider traf er das runde Leder dabei nicht voll.

 

Die größte Torgefahr für die Pfälzer sollte sich nach 24 Minuten ereignen. Unser US-Amerikaner, der es ansonsten gegen die "großen Abwehrschlackse"im gesamten Spiel sehr schwer haben sollte,  fackete an der Strafraumkante nicht lange und wollte, nachdem er dort schön über Kunert und  Hahn angespielt wurde, den Gegnerüberraschen. Mit seinem Drehschuss hatte er jedoch nicht das notwendige Glück. Als den FCS-Fans der Torschrei schon auf den Lippen klebte, half das Quergebälk den verdutzten Hausherren. Erneut hatten wir nicht das "Fortune des Tüchtigen" - nicht zum letzten Mal an jenem Fussballabend.

 

Nach dieser recht engagierten Anfangsphase in einer intensiv geführten Auseinandersetzung sahen die anwesenden FCS-Fans von beiden Teams sehr viel Leerlauf -  die Partie gestltete sich mit fortdauernder Spielzeit bis in die zweite Halbzeit hinein nun recht offen und ausgeglichen. Gegen einen tief stehende und aufmerksame FCK-Elf, die gut und recht engagiert verteidigte, lief wenig zusammen.

 

Zur Pause stand es torlos 0-0. Defensiv sehr kompakt stehend und nur sehr wenig zulassend, fehlten nach vorne hin insgesamt ein gekonntes Passspiel und ein gekonnter Spielaufbau über mehrere Stationen hinweg. So wurden nach der Großchance von Taylor unsererseits doch mehr und mehr die Bälle wieder auf gut Gück weit und hoch nach vorne gedrescht.Spielerisch hätte man sich unsererseits doch noch viel mehr erhofft. War man mal in aussichtsreichen Positonen, so wurden die Zuspiele teils ungenau wie schlampig gespielt. IIrgendwie fehlte nun die letzte Konzentration. Man kam nicht wie erhofft in die direkten Zweikämpfe, stand oft viel zu weit weg von den Gegenspielern. Die "Teufelchen" machtn es nicht ungeschickt und ließen sowohl den Ball als auch unsere Jungs geschickt laufen.

 

Da half auch die Feldüberlegenheit dem insgesamt besseren Team nicht. Der Wille war da, man ging auch auf Sieg - doch die Kreativität war es zunächst nur in den ersten 25 Minuten. Echte Chancen unsererseits ergaben sich leider viel zu selten. Vielesin der Offensive  sollte auch im zweiten Spielabschnitt so eher aus dem Zufall heraus entstehen.

 

Und der FCK II? Anfangs schwamm der Gastgeber in der Defensive eher und war noch alles andere wie geordnet. Nutzen zogen wir daraus aber kaum. Insgesamt kamen die Rot-Weissen in der ersten Hälfte nur ganze zwei Male gefährlich in die Nähe unseres Gehäuses. Dabei hätten sie nach zwei groben Abwehrschnitzern unsere Defensivabteilung aber durchaus mehr machen müssen. Bei der ersten Möglichkeit wurde dem FCK-Stürmer Hammel das Leder gerade noch von einem unserer Jungs  vom Fuss gespitzelt. Bei der zweiten Megachance wurde der Ball beim Abschlußversuch des  ehemaligen FCS´lers Maurice Deville gerade eben noch  geblockt (42.Minute).

 

Fast hätte es dann aber doch noch zur verdienten Halbzeitführung für unsere Elf gereicht. Meyerhöfer sag Chaftar, der überlegt Taylor anspielte. Taylor konnte das Zuspiel jedoch nicht weiter verarbeiten (44.Min.) Unmittelbar danach war Pause in einer insgesamt eher mittelmäßigen Partie ohne eine Vielzahl an guten bis sehr guten Strafraumaktionen.

 

Mit dem Wiederanpfiff brachte Trainer Fuat Kilic Dennis Wegner, mit dem er die Offensivbemühungen beleben wollte und auch immer mehr sollte. Diese verstärken wollte man auch mit der Einwechslung des zuletzt nicht mit trainierenden Felix Luz nach einer Stunde. Unser Lieblingsteam legte nun in der Leistung deutlich eine Schippe drauf. 62 Minuten waren gespielt als der Lauterer Stürmer Hammel gefährlich vor unserem  Kasten auftauchte. Salfeld blieb dabei jedoch völlig unbeeindruckt. Im Gegenzug versuchte es Sökler mit seiner bis dahin beste eigenen Torgelegenheit. Kurz vor dem Einschlag wurde die Kugel aber noch durch einen Abwehrspieler zu einem weiteren Eckball ins Aus befördert. Die Hausherren hatten gerade durchgeatmet, alsnoch größeres Unheil auf die Heimelf einzubrechen drohte. Endlich einmal wurde gekonnt wie schön kombiniert. Sökler sah den freien Chaftar, der sehenswert Dennis Wegner in Szene setzte (64.Min.). Aber auch diese Großchance sollte per Kopf nicht ihren Weg in die Maschen des FCK II finden. Der sehr aufmerksame 19-jährige Keeper Sallinger zeigte hier bei einer Glanztat sein bereits gutes Vermögen.

 

Die Schlußphase des zweiten Durchgangs gehörte wieder alleine unserem saarländischen Traditionsverein. Der FCK II wirkte nun müde und wollte das torlose Remis nur mehr irgendwie rettend über die verbleibende Zeit  bringen. Zwar befreite sich der Gastgeber erneut etwas aus der eigenen Unklammerung, doch mehr als ein Schußversuch von Thommy (67.Minute) und einen versuchten Heber über den etwas vor dem Tor stehenden Salfeld aus 35 Metern brachte man nicht mehr zustande (69.mIn.)

 

Auf der Gegenseite zirkelte Mounir Chaftar einen Freistoss auf den Kopf des wie so häufig bei eigenen Standards wieder einmal mit aufgerückten Abwehrspieler Peter Chrappan. Sein Timing beim Kopfball passte aber auch nicht ganz (72.Min). Unsere Jungs verstärkten den Druck auf die gegnerische Kiste wieder. Mendy - übrigens der beste FCSSpieler an diesem Spieltag - flankte auf Luz, dessen Kopfball aber nicht platziert genug war (73.Min.). Eine Viertelstunde vor dem Ende steckte Taylor das runde Leder fantastisch auf Mendy weiter. Aus etwas spitzem Winkel zog dieser zwar direkt ab, doch FCK-Keeper Sallinger zeigte in diesem Moment eine echte Glanzparade. Es war die bis dato beste Möglichkeit in diesem 2.Durchgang!

 

Unsere Molschder blieben weiter am Drücker. Sieben Minuten waren noch zu spielen, als Sökler aus den Augenwinkeln den sich anbietenden eingewechselten Patrick Zoundi entdeckte. Doch statt es selbst zu vollenden meinte es dieser zu uneigennützig gut und passte noch auf Luz weiter. Es dauerte zu lange, die sehr gute Chance blieb ebenso ungenutzt!

 

In der 85.Minute sahen die anwesenden Zuschauer noch eine üble Tätigkeit eines Pfälzers am gerade erst wieder genesen Alexander Hahn, der jedoch bis zum Spielabpfiff aufgrund des ausgeschöpften Wechselkontingentes auf die Zähne beißen sollte. Viel passierte danach nicht mehr. Bald darauf war Ende....

 

Fazit:

Wieder einmal schaffte es unser geliebter FCS nicht, einen wichtigen Sieg gegen ein Team aus dem oberen Drittel einzufahren. Neben den beiden Niederlagen gegen die SV Elversberg (3.) gab es gegen den Tabellenführer Kickers Offenbach ein Remis, gegen die "Teufelchen"(4.) zwei torlose Remis sowieNiederlagen  gegen Worms und in Kassel. Nur gegen den FC Homburg gab es in den beiden Spielen insgesamt 4 verdiente Zähler.

 

Positiv ist jedoch anzumerken, dass unser 1.Fc Saarbrücken in der Rückrunde immer noch die beste Mannschaft der Liga stellt. Zudem ließ die Abwehr in 12 Begegnungen leidglich 3 Gegentreffer zu. Spielerisch fehle wie bereits in mehreren Begegnungen zuvor aktuell oft die zündenden Ideen, zu viel ist derzeit dem Zufall überlassen. Einige Akteuren sind derzeit nach Verletzungen sowie nach Erkrankungen oder aus sonst nicht bekannten Gründen weit unter ihrer Bestform. Möge sich dies im Endspurt der Saison wieder ändern!

 

Großer Gewinner dieses Spieltags sind ohne Frage die Offenbacher Kickers, die erneut einen sehr souveränen Leistung anboten und nun bereits äußerst beeindruckende 25 Begegnungen ohne eigene Niederlage sind. Der OFC strebt scheinbar uneinholbar der Meiterschaft in der Regionalliga Südwest entgegen, kann seinen Vorspurng im Nachholspiel im Homburger Waldstadion sogar noch weiter vergößern. Es gilt für unsere Libelingsmannschaft sich selbst beim nächsten heimspiel am kommenden Samstagnachmitag das schönste Geburtstagsgeschenk zu besorgen. Und etwas hoffen darf man zudem, dass die SV Elversberg ihr Saarderby gegen den FC 08 Homburg irgendwie zumindest nicht siegreich gestaltet!

 

 

Teamaufstellung 1.FC Kaiserslautern II:

Sallinger, Schindele, Rizzuto,Reichert, Bugera, Lensch, Reiß,  Pokar, Thommy, Deville, Hammel

 

Wechsel beim FCK II:  78.Min. Müller für Thommy

                                         85.MIn. Parry für Lensch

                                         88. Lahn für Hammel

 

Ersatzbank 1.FCK II:

Ingbar, Bajric, Kracun, Lahn, Müller, Parra, Schultz

 

Teamaufstellung 1.FC Saarbrücken:

Salfeld, Chaftar, Chrappan, Hahn, Mendy, Döringer, Kunert, Sökler. Meyerhöfer, Rohracker, Taylor

 

Wechsel beim FCS: 46.Min. Wegner für Rohracker

                                      654Min. Luz für Kunert

                                      84.Min. Zoundi für Meyerhöfer

 

Ersatzbank 1.FCS:

Wamsbach, Schäfer, Mandt, Sauter, Zoundi, Wegner, Luz

 

Gelbe Karte: FCK II - Parra, Deville

                         FCS - Mendy, Döringer

 

Zuschauer: 2320 ZS - darunter etwa 12000 FCS-Fans, die unser Team an einem denkbar ungünstigen Spieltermin

                      aufgrund Securityvorgaben dabeo waren und unsere Elf ab 19Min03 lautstark unterstützen

 

Schiedsrichter: Thomas Münch - FV Rielasingen-Arlen

 

Assistenten: ?Tobias Döring, Simon Paes?

 

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SPIELBERICHT TSG HOFFENHEIM II - 1.FC SAARBRÜCKEN (VOM 05.APRIL 2015)

 

Stark ersatzgeschwächt musste unser saarländischer Traditionsverein am Ostersonntag bei der U23-Mannschaft des Bundesligisten TSG Hoffenheim ran. So fehlten neben TorwartDavid Hohs (fehlt nach einem Schädeltrauma noch etwa 4-5 Wochen), Kiefer (PfefferschesDrüsenfieber) und Rupp (Aufbau nach Muskelfaserriss) noch auf die wegen eine Grippewelle verhinderten Mayerhöfer - Wegner- Luz - Dadashov verzichten. Dennoch trat unservöllig neu formierter Kader natürlich an, um weitere wichtige Punkte mit zurück ins Saarlandzu bringen. Kunert kam nach monatelanger Verletzungspause auf der rechten Abwehrseitevon Beginn an ins Team. Der ebenso angeschlagene Sökler und Rohracker bildeten  mit demsehr schnellen Willschdie völlig ungewohnte Offensive unserer Molschder. Man trat im 4-2-3-1-System an. Vorab noch eines: An dieser Stelle muss man dem Trainergespann ausdrücklich mal ein Lob machen was die Aufstellung und Einstellung unseres arg gebeutelten Kadersangeht: Sowohl Spielfreude, Wille, Einsatzbereitschaft und Siegeswille innerhalb der Elf warenvorhanden - daz passte die Mischung der auflaufenden Jungs an diesem Nachmittag prima!

 

Unsere Jungs gingen sehr motiviert in die Partie und zeigten sogleich auch Zug zum gegnerischen Kasten. Etwa zehn Minuten nach dem Anpff gab Rohracker nach pass von Willsch einen ersten Torschuss für unsere Blauschwarzen ab. Aber auch der Gastgeber tauchte zwei Mal vor dem erneutom Ersatzkeeper Salfeld gehüteten FCS-Tor auf. Echte Torgefahr versprühten beide Mannschaften in der ersten Viertelstunde aber noch nicht. Dies sollte sich jedoch bald darauf ändern! Zunächst war esdie TSG, die nach etwa 19 Minuten im direkten Anschlußan einen Freistoss das erste Tor des Tageshätte erzielen können.

 

Doch Salfeld war erstmals voll auf der Höhe, indem er einen ordentlichen  Kopfball unseres ehemaligen FCS-Kapitän Markus Mann gekonnt parierte. Nur fünt Minuten später versuchte es Schindler einfach mal mit einem satten Versuch aus der zweiten Reihe - aus etwa 18 Metern - unseren Torhüter zu überwinden. Dieser war jedoch erneut sehr aufmerksam und verhnderte erneut unseren möglichen Rückstand. Es war die Phase, in der die Blau-Weißen unbedingt etwas Zählbares erreichen wollten.  So hatte die junge wie insgesamt gut auftretende Elf nun noch gleich zwei Mal die große Möglichkeit auf eine "Bude". "Sali" aber zeigte erneut, dass er auch als "Stellvertreter" zu den stärksten Keepern der Regionalligen zählt. Prömel und Haberer hatte sich zuvor herrlich durch das Mittelfeld kombiniert. Zunächst scheiterte Prömel an unserem FCS- Keeper, im Nachschuss versagten Özkan die Nerven vor dem Torwart. Der Ball landete schließlich am Außennetz. Und wenn man solche megagroßen eigenen Chancen nicht nutzt kommt meistens die unmittelbare Quittung! Und s sollte es sehr zu unserer Freude auch kommen...

 

Unsere treuen Anhänger mussten nicht lange warten, bis nun auch unsere Mannschaft endlich richtig wach  wurde und gefährlicher wie zielstrebiger immer weiter in Richtung TSG-Strafraum drängte. Nach den diversen notwendigen Umstellungen innerhalb der Mannschaft dauerter es verständlichermaßen eine Zeit lang bis die offensiven Bemühungen unsererseits  besser ins Rollen kamen. So sah Willsch über rechts kommend Dominik Rohracker im 16er auftauchen. Dessen erste gefährlichere Tornäherung wurde noch geblockt (36.Min.). Noch in der gleichen Minute brachte unser etwas überraschten Sökler nach Vorlage von Mendy das Runde auch noch nicht im Eckigen unter. Da aber bekanntlich aller guten Dinge drei sind,klingelte es direkt darauf. Sökler legte die Kugel auf den engagierten Willsch weiter, der den Ball am chancenlosen TSG-Torwart Schwäbe vorbei auf den  auf den sich anbietenden Rohracker weiterlegte. Dieser hatte wahrlich keinerlei Probleme den Ball lässig zu seinem ersten FCS-Pflichtspieltreffer in des gegners Maschen zu jagen (37.Min.). Zuvor hatte man unsererseits eine 3-2 Überzahlsituation einfach nur sehr clever ausgenutzt!

 

Unsere Spieler - Verantwortlichen und mitgereisten Fans freuten sich darüber natürlich sehr. Und der Jubel war kaum verhallt, als der erneut sehr agile Mendy direkt vor dem Halbzeitpfiff zum psychologisch sehr wertvollen wie beste Zeitpunkt noch das vorerst sehr beruhigende 2-0 nachlegen konnte. Voruas ging eine auf alle Fälle einstudierte tolle Freistoßkombination von Chaftar, die über die linke Strafraumkante über Döringer zu Mendy gelangte. Bereits zur Halbzeit sah es für unseren Lieblingsverein also sehr gut aus!

 

Zu Beginn des zweiten Abschnitts wurde der nach seiner Grippe gerade wieder halbwegs genesese Chrappan, der sich vollkommen in den Dienst unseres FCS stellte,  völlig platt ausgewechselt, Hassan Amin gab sein Pflichtspieldebut nach ewig langer Verletzungspause. Unterdessen neutralisierten sich nun beide Teams weitest gehend und standen recht kompakt. Das Spiel glich in jender Phase eher ca. 20 Minuten lang eher einem Mittelfeldgeplänkel ohne wirkliche Chancen auf beiden Seiten. Unsere Akteure ließen es zurecht etwas ruhiger angehen und lauerten natürlich auf die sich wohl bietenden Möglichkeiten nach schnellem Umschalten bei vermutlich weiter aufrückenden Hausherren.

 

Zwischendurch versuchte es Rohracker noch einmal das endgültig vorentscheidende 3-0 zu erzielen. Zudem wurde Sökler durch Willsch über rechts noch einmal  in eine sehr aussichtsreiche Position gebracht. Doch Söki´s Versuch strich knappa n der "Kiste" vorbei (55.Min.) Nach einer Stunde versuchte es Rieble für die Weiß-Blauen  per Kopf, wobei er das Leder exakt in Richtung "Sali busgierte, der keinerlei Probleme hatte den Ball zu halten. 20 Minuten vor dem Abpfiff versuchten es die Gastgeber dann wieder vor unserem Gehäuse. Dem eingewechselten Atik fehlte jedoch das Zielwasser, sein Versuch ging um einiges drüber.

 

Als unsere Kicker die angelegenheit eine Viertelstunde vor dem Ende gegen einen nun mit dem Mute der Verzweiflung alles nach vorne werfenden Hoffenheimer die Angelegenheit scheinbar locker im Griff zu haben schien, wurde es dann doch noch einmal kurz spannend. Atik traf nach dem ersten Saisonassist seines Mitspielers Özkan zum vierten Mal in dieser laufenden Saison (77.Minute)., Eine weitere Torgelegenheit zum Ausgleich sollte unsere Mannschaft in der verbleibenden Spielzeit verhindern. So gehörte der letzte Torschuss der Begegnung auch unseren Blauschwarzen. Unser Topgoalgetter Matthew Taylor, ebenso wie viele andere aus dem antretenden Kader ebenso nicht in Vollbesitz seiner Kräfte, kam etwa 20 Meter vor dem gegnerischen Toran das Leder. Sehr clever versuchte der von einem Magen-Darm-Virus geschwächte und machgereiste FCS´ler  den TSG-Keeper zu überlisten. Dabei scheiterte er nur denkbar knapp (87.Min.). Kurz darauf war die Erleichterung unter den etwa 650 FCS-Fans riesengroß.

 

Fazit:

Unserem saarländischen Traditionsclub gelang es beim nicht leichten Auswärsspiel im Kraichgau die drei blauschwarzen Ostereier ins Saarland zu entführen.Mit dem wichtigen Erfolg beim insgesamt gut auftretenden, taktisch und süpieltechnisch gut ausgebildeten Akteuren des Tabellenneunten setzte sich unser Tem wieder auf den am Saisonende sehr wichtigen zweiten Tabellenplatz vor den SaarrivalenSV Elversberg, die diesen Rang nach einem 1-0 Zittersieg daheim am Samstag nur kurz anuns vorbei gezogen war. Insgesamt bot unsere aufgrund von diversen Erkrankungen und etlichen Verletzungenarg gebeutelte Mannschaft eine kämpferisch starke Leistung ab, gerade wenn man zudem bedenkt dass auch nicht alle Akteure auf dem Feld nach Verletzungen & Erkrankungen zuletzt im Vollbesetiz ihrer Kräfte sein konnten! Super Jungs, wir sind wahrlich stolz auf dieses Team - konzentriert weiter arbeiten und weiter fließig punkten!

 

Teamaufstellung TSG Hoffenheim II:

Schwäbe, Prömel,Fesser,  Ruck, Rieble, Özkan, Mann, Schindler, Trumner, Röser, Haberer

 

Ersatzbank TSG Hoffenheim II:

Cymer Jensen, TRhermann, Atik, Krempicki, Abruscia, Maggio

 

Wechsel bei der TSG: 46. Atik für Rieble

                                         70. Maggio für Röser

 

Teamaufstellung 1.FC Saarbrücken

Salfeld, Schäfer, Chaftar,  Chrappan,   Döringer, Willsch, Fießer, Kunert, Mendy,  Rohracker, Sökler

 

Ersatzbank 1.FCS:

Wamsbach, Amin, Sauter, Mandt, Zoudi, Altmeier, Taylor

 

Wechsel beim FCS: 46. Amin für Chrappan

                                      66. Mandt für Sökler

                                      74. Taylor für Rohracker

 

Fehlend beim FCS:

Meyerhöfer & Wegner & Luz & Dadashov (jeweils mit Grippe flach liegend), Hahn (muskuläre

Probleme), Kiefer (Pfeiffersches  Drüsenfieber), Rupp (Aufbau nach Muskelfaserriss)

 

Gelbe Karte:  TSG: Trümner, Rieble

                        FCS: Kunert, Chrappan & Fießer(5.Gelbe Karte)

 

Zuschauer: ingsesamt 950 - darunter 650 angereiste FCS-Anhänger

 

Schiedsrichter: Julius Martenstein

 

Asssistenten: Timo Ide & Sebastian Klein

 

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SPIELBERICHT 1.FC SAARBRÜCKEN - SV WALDHOF MANNHEIM (VOM 31.MÄRZ  2015)

 

Teamaufstellung 1.FC Saarbrücken:

Salfeld, Chaftar, Hahn, Schäfer, Meyerhöfer, Rohracker, Sauter, Fießer, Mendy, Sökler, Taylor

 

Wechsel beim FCS: 71. Luz für Rohracker

                                     78. Mandt für Sauter

 

Teamaufstellung SV Waldhof Mannheim:

Broll, Mesfin, Nespelt, Seegert, Mueller, Brill, Lindner, Straub, Förster, Ramaj, Tsoumou

 

Wechsel beim SV Waldhof Mannheim:

72. Haag für Straub

73. Mag für Ramaj

82. Radojewski für Förster

 

 Schiedsrichter: Daniel Endriß

 

Zuschauer: 3327 - Liveübertragung, Spieltermin und orkanartiker Sturm während des ganzen

                     Tages ließen leider deutlich weniger wie rhofft dabei sein - ca. 250 SVW-Fans

 

Es sollte einfach nicht sein - leider nichts wurde es am Dienstagabend im Livespiel bei Sport 1 mit dem erhofften Sieg gegen den Traditionsverein vom Alsenweg. Am Ende der 90 Minuten stand so gegen den SV Waldhof Mannheim so lediglich ein doch enttäuschendes wie torloses Remis. Zwar stellte man insgesant die spielstärkere wie klar ambitionierter Elf und waren sehr dominant. Zählbares in Form von eigenen Treffern sollten bei einem eigenen sehr hohen Ballbesitz uns aber leider nicht gelingen.

 

Gegenüber dem letzten 1-0 Auswärtssieg bei der TuS Konblenz musste unser Cheftrainer Fuat Kilic sage und schreibe fünf Veränderungen bei der Teamaufstellung vornehmen. So muss unser man unsererseits auf völlig unbestimmte Zeit auf den zuletzt so starker wie äußerst zuverlässigen Torwart David Hohs verzichten, der sich zuletzt bei einem Superreflex in einem Zweikampf mit einem TuS-Spieler ein Schädeltrauma zugezogen hat. David liegt derzeit in einem Saarbrücker Krankenhaus. Wir wünschen ihm von dieser Stelle aus eine möglichst baldige une best mögliche Genesung!!! Auch Peter Chrappan (grippaler Infekt)., Dennis Wegner (5-Gelbe) und Daniel Döringer (Sprunggelenksverletzung - "Wäre es das entscheidende Spiel gewesen, hätte ich mich fitspritzen lasssen, so müssen die Jungs es einfach so regeln"),  konnten nicht von Beginn ran. Felix Luz nahm aufgrund einer Erk#ltung sehr lange auf der Ersatzbank Platz, und  sollte erst in der Schlußphase zum Einsatz kommen. So standen Salfeld, Schäfer, Sauter, Rohracker und Fießer nach der großen erfoderlichen Rotatition in der Startformation.

 

Vorab: Ersatzkeeper David Salfeld zeigte durchaus, warum er in der Regionalliga Südwest sicher zu den besten Keepern zählt. Unaufgeregt und insgesamt sehr spuverän agierend, Ruhe ausstrahlend gab er recht präzise wie zielgenaue Vorlagen.

 

Nachdem sich der sturmartige Orkan gegen Abend beruhigt hatte, konnte es pünktlich um 20Uhr15 endlich los gehen. Im Match gab es zunächst nur "ein laues Lüftchen" zu beobachten. Obgleich der Ball munter durch unsere Reihen kombiniert wurde fiel uns gegen das sehr massive Abwehrbollwerk leider nur recht wenig ein. Vielen Pässen fehlte aber die allerletzte Genuaigkeit. Jan Fießer gab nach nur drei Minuten zwar einen ersten Torschussversuch ab, aber echte Gefahr resultierte daraus für die Gäste nicht. Unser bisheriger Topgoalgetter Matthew Taylor überlegte  wenige Augenblicke später viel zu lange, bevor er sich dann doch zum Torschuss entschloss. So verpuffte auch diese Möglichkeit im Ansatz - Abwehrspieler Straub konnte sich in den Schuß werfen und so Schlimmeres für sein Team verhindern (17.Min.). Ansonsten gibt es von einer eher zähen wie auf bescheidenem Miveau stehenden ersten Hälfte nicht viel  von einem Spielzu berichten, in dem unseren Akteuren gegen Ende des ersten Durchgangs der richtige Zugriff augenscheinlich fehlte.

 

Allenfalls ein "Flitzer" sorgte für eine kurzzeitige, große Aufheiterung etlicher anwesender Zuschauer, vor allem innerhalb der Virage Est. Dennoch war es die sehr großeDummheit eines Zuschauers aus Nancy. Nach einem Sprint über etwa 80 Metern wurde er jäh durchden Ordnungsdienst ausgebremst und von einem Polizeibeamten fest genommen. Ihm droht zurecht ein Verfahren und ein sehr langes Stadionverbot. Ob es ihm dies wert war? Sicherlich nicht!

 

Nach dem Wechsel sollten unser Jungs dann spielfreudiger auftreten. Nun gab es häufiger sehr schöne wie sehenswerte Spielkombinationen. Anders als zumeist im ersten Abschnitt versuchte man es nicht mehr ganz so häufig mit  langen und hohe nach vorne geschlagenen Bällen.

 

Zunächst aber kamen die "Waldhof-Buben" zu ihrer an jenem Abend besten Torchance. in einem Moment der Unachtsamkeit tauchte Tsoumou urplötzlich frei vor unserem Gehäuse auf. Das Runde wollte aber zum Glück nicht ins Eckige. Er setzte das Leder deutlich über den Kasten, hätte daraus wesentlich mehr machen müssen. Hier war das Glück fünf Minuten nach der Pause mit dem Tüchtigen, mit unserem FCS! Die begrenzten Möglichkeiten der jungen Gästemannschaft sah man auch kurz darauf, als diese selbst eine sehr aussichtsreiche 4-1 Überzahlsituation nicht in einen Torerfolg ummünzen konnten. Brill schoss in dieser Situation deutlich über´s Tor.

 

Auf gute bis sehr gute Tormöglichkeiten unserer Akteure mussten unsere treuen Anhänger lange warten, auch wenn man teils sehr gefällig alles versuchte. Teamkapitän Jan Fießer (81.), dem eingewechselten Luz (82.) und Sökler (85.Min.) fehlte an jenem Match aber leider das nötige Zielwasser. Als der Torschrei allen Blauschwarzen in der berechtigten Nachspielzeit bereits auf den Lippen, scheiterte unsere Amerikaner "Super-Matth" auch mit seiner besten Chance des Abends. Nach einer toll getimten Flanke des erneut sehr quirlig und gut aufgelegten Alexandre Mendy hatte sich Taylor am zweiten Pfosen stehend frei gestohlen. Doch ein Sieg sollte an diese Abend einfach nicht sein!

 

 

Fazit:

Der Mannheimer Tradittionsverein kann mit diesem Unentschieden im Abstiegskampf deutlich besser leben als unser Verein im Aufstiegskampf. Da die SV Elversberg in Unterzahl gegen Spielende bei der FK Pirmasens doch noch mit 1-0 erfolgreich war  beträgt unser Vorsprung vor dem Saarrivalen statt der 4-Zähler vor diesem Spieltag nun leider nur mehr zwei Punkte.

 

Randnotiz:

Leider hielten mal wieder einige Unbelehrbare die anwesenden ca. 400  Polizisten auf Trab! Diese hatten sowohl während als auch nach der Partie einiges zu tun, um die "Streitparteien" (ua. 250 Mannheimer) voneiander fern zu halten! Leider soll durch einen Pyro" wäregend des Spiels ein Balljunge verletzt worden sein. Nähere Infos dazu liegen uns jedoch nicht vor!

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SPIELBERICHT TuS KOBLENZ - 1.FC SAARBRÜCKEN (VOM 28.MÄRZ 2015)

 

Teamaufstellung der TuS Koblenz:

Vollborn, Matuwila, Quotschalla, Steuke, Marx, Boskovic, Softic, Benamar, Lietz, Hickl, Hauk

 

Ersatzbank: Yalcin, Fritsch, Hadzic, Dzaka, Luitz, Duchscherer, Ernst

 

Wechsel:   74.Min.  Ernst für Quotschalla

                    79.Min. Hadzic für Softic

                    90.Min. Dzaka für Steuke

 

Teamaufstellung "unseres 1.FCS":

Hohs, Chaftar, Chrappan, Hahn, Mendy,  Döringer, Wegner,  Sökler, Meyerhöfer,  Luz, Taylor

 

Ersatzbank:

Salfeld, Fießer, Sauter, Schäfer, Willsch, Rohracker, Mandt

 

Wechsel:    35.Min. Sauter für Döringer (verletztungsbedingte Auswechslung)

                     68.Min. Fießer für Luz

                     88.Min. Mandt für Sökler

 

 

Nicht im Kader: Wamsbach, Amin (Nationalmannschaft Afghanistan), Kiefer ( Pfeiffersches Drüsenfieber),

                             Rupp (Teamtraining nach Muskelfaserriss),

                             Dadashov & Altemeier& Kunert (bereits im Teamtraining) : Einsatz beim FCS 2 - IdarOberstein

                             am Sonntag 29.März 2015

 

Schiedsrichter: Daniel Schlager

 

Assistenten: Luigi Satriano/Simon Pace

 

Zuschauer: 2229

 

Gelbe Karte: Marx, Matuwila  -  Chaftar, Wegner (5., fehlt leider gegen Waldhof Mannheim!)

 

Zu einem insgesamt hochverdienten 1-0 Auswärtssieg kamen unsere Blauschwarzen am Samstagnachmittag beim Tabellendrittletzten auf dem Koblenzer Oberwerth. Dabei zeigte man sich im Vergleich zu den letzten beiden Spielen beim SVN Zweibrücken (auf der Husterhöhe in Pirmasens)  sowie gegen den FC Nöttingen bei der TuS spielerisch verbessert. So ging man die nicht leichte Aufgabe bei den  um den Klassererhalt kämpfenden und in der Winterpause verstärkten Blauschwarzen von Beginn an hochkonzentriert an.

 

Vor der Begegnung hatte Trainer Fuat Kilic zwei Vwränderunge im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen das "Abwehrbollwerk" der Nöttinger vorgenommen. So stand der zuletzt stark trainierende Meyerhöfer für unseren Teamkapitän Jan Fießer in der Startelf. Dennis Wegner durfte nach seinen Verletzungen zuletzt endlich wieder von Beginn an, während Rohracker doch überraschend draußen auf der Ersatzbank Platz nehmen musste.

 

Es dauerte jedoch bis zur 14.Min., bis Mendy es erstmals gefährlich Richtung TuS-Gehäuse versuchte. Allerdings konnte er dem Leder "per Schulterball" nicht den notwendigen Druckk verleihen. Wenig später sollte er dann aber viel besser machen. Der Treffer des Tages gelang  Alexander Mendy nach 25 Spielminuten per traumhaften Flugkopfball. Die mustergültige Vorlage zu unserem Siegtreffer brachte unser nach mehreren kleinen Verletzungen wieder besser in Form kommende "Wirbelwind" Dennis Wegner, dessen Flanke von links kommend exakt getimt war. Der 1,90m große Hüne Mendy belohnte sich selbst für seine sehr couragierten Vorstellungen im FCS-Trikot zuletzt.  Es war sein erstes Saisontreffer und zudem eine wahrlich sehenwerte Kombination! Der Jubel riesengroß!

 

Unsere Molschder stellten die eindeutig spielstärkere Mannschft und waren dem Gastgeber im ersten Spielabschnitt wahrlich in allen Belangen überlegen. Immer wieder schaffte man sich geschickt Freiräume durch die Mitte, taktisch sahalles besser as als zuletzt! Man wirkte engagierter und agiler.  Unter dem Strich kam dabei bis auf die "eine Bude" allenfalls vielzu wenig bei herum.Kicker herausholen zu können. Taylor und Luz hatten die besten Möglichkeiten  das Ergebnis unsererseits höher zu gestalten.

 

Und der Gastgeber? Die TuS hatte bis zur Pause keine echte Torgelegenheit,nach hinten hin stand unsere Defensive wie in den vergangenen Wochen sehr kompakt und wirkte stets äußerst aufmerksam. Hikl versuchte es nach knapp 20 Minuten einmal aus der Distanz, der Ball ging jedoch recht weit am Tor vorbei. Und Softic verwsuchte es nach einmal per Dropkick aus 11 Metern (38-Min.). Das sollte es auch bereits gewesen sein! Ansonsten versuchten es die Schängel mit langen Bällen in die Spitze, wobei man jedoch wenn sie überhaupt dazu kamen meist ins Abseits liefen. Anzumerken gilt. dass die Koblenzer nicht gleich mit zwei 4er Defensivabwehrketten agierten wie die Nöttinger zuletzt. Sie waren willig und bemüht und nicht gleich von Beginn an sehr ängstlich! So kamen wir auch mehr zur Entfaltung. Leider war es teilweise jedoch sehr schwierig bei Nieselwetter auf seifiger werdendemRasen stets die Kugel unter Kontrolle zu bringen. So hätte man sonst sicher mehr aus mancher Situation machen können!

 

Im zweiten Durchgang agierten die Hausherren dann wesentlich stärker und aggressiver. Mit zunehmender Spieldauer glauben die Schängel mehr und mehr an sich und daran. doch noch ewas Zählbares gegen unsere heute in Weiss auftretenden Saarbrücker erreichen zu können. Unsere Spieler wirkten nun eine Phase lang etwas zu lässig und machten so den Gegner auch unnötig stark. Man ließ sich unsererseits doch sehr weit in die eigene Spielhälfte zurück drängen und lauerte nun - aufgrund der vorhandenen Stärke des Kaders eigentlich verwunderlich - doch etwas zu sehr auf sich bietende Konterchancen. Ok, am Ende hat das Trainergespannit dieser Anweisung doch sehr vieles richtig gemacht! Felix Luz, der sich vor dem Match für seine eigenen Bemühungen doch einiges mehr vorgenommen hatte, brachte einen tollen Pass von Wegner leider in aussichtsreicher Situation nicht unter die eigene Kontrolle (50.). So verpuffte eine wahrscheinliche Großchance hier leider  im Ansatz. Mit Luz und Taylor wirkten zwar beide Stürmer sehr bemüht und arbeiteten viel für unseren Erfolg, doch es war insgesamt nicht wirklich das Match der beiden Routiniers. Beide bekamen aber auch zu wenige Bälle in aussichtsreicher Position aus dem Mittelfeld serviert. Taylor´s einzige echte Torchance beim Wiedersehen mit seinemlangjährigen  Ex-Verein sahen die Zuschauer durch einen satten Flachschuss (74.min.). Das Zielwasser hatte er in diesem Augenblick aber vergessen.

 

Boskovic, der mit bislang nur drei Treffern noch bester Stürmer seiner Elf, hatte die mit Abstand beste Chance auf den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer (67.Minute). Am langen Pfosten stehend zog er nach einer Lietz-Flanke direkt ab. Doch unser Keeper David Hohs konnte mit einer Glanzparade Schlimmeres in Form eines "Einschlags" verhindern. Bevor unsere Molschder den Druck in den letzten Viertelstunde wieder eindetig verstärken und an Tempo zulegen wollten, wurde es eine Zeit lang plötzlich eine recht ausgeglichene Begegnung.

 

Etwa eine Viertelstunde vor dem Abpfiff des Unparteiischen solle es fast in unserem Kasten klingeln. Nach einer Steuke-Flanke flog das runde Leder unglücklich abgefälscht in den Winkel. Doch Hohs zeigte erneut einen wahren Megareflex. Dies sollte es aber mit den großen Chancen für die Heimmannschaft gewesen sein.

 

Meyerhöfer hätte in der allerletzten Minute der regulären Spielzeit das 2-0 für uns besorgen können. Leider wurde sein Schußversuch jedoch abgeweht. TuS-Torwart Vollborn, der Sohn des ehemaligen Leverkusener Profis Rüdiger Vollborn, schnappte sich im Anschluss den Ball vor Dennis Wegner. In der Nachspielzeit hätte dann fast noch ein Freistoß des eingewechselten Sauter den Weg ins Ziel gefunden. Doch erneut war der Keeper zur Stelle. Wenig später pfiff der Schiedsrichter nach drei Minuten Nachspielzeit das Match ab. Spieler&Verantwortliche und mitgereiste Fans freuten sich über den dritten 1-0 Erfolg in Serie sehr!

 

 

Fazit:

Mit dem wichtigen Auswärtssieg auf dem Koblenzer Oberwerth hat unser saarländischer Traditionsverein 1.FCS den 2-Punkte-Abstand auf den Tabellenführer Offenbacher Kickers gewahrt und befindet  sich somit weiter in Schlagdistanz. Zumal nicht gesagt ist dass der OFC sein Nachholspiel demnächst beim uletzt wieder erstarkten Tabellenfünftem, dem FC Homburg, siegreich beendet wird. Erfreulicherweise sieht es in Sachen Aufstiegsspiele für unsere Molschder dennoch bestens aus. So tat uns die "Elf von der Kaiser  linde den gehofften Gefallen und unterlag als "vor der Saison selbst ernannter Topanwärter auf den Aufstieg" zu Hause gegen den KSV Hessen Kassel mit 0-2. Nun denn, Hochmut kommt an der Kaiserlinde vor dem Fall! Nun gilt es unsererseitsbereits am kommenden Dienstag wieder alle Kräfte zu mobilisieren um gegen den SV Waldhof Mannheim einen weiteren äußerst wichtigen Dreier nachzulegen. Auf geht´s Fans und Team, denn wir kommen wieder in die 3.Liga!!!

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SPIELBERICHT 1.FC SAARBRÜCKEN – FC NÖTTINGEN (VOM 20.MÄRZ 2015)

 

Teamaufstellung unseres 1.FC Saarbrücken:

Hohs, Mendy, Chaftar, Döringer, Taylor, Fießer, Luzm Rohracker, Hahn, Sökler Chrappan

 

Ersatzbank: Salfeld, Wegner, Amin, Sauter, Willsch, Meyerhöfer

 

Wechsel beim 1.FCS: 62. Wegner für Fießer

                                         71. Willsch für Rohracker

                                         90 Sauter für Taylor

 

Teamaufstellung FC Nöttingen:

Kraski, Fuchs, Frank, Bilger, Brenner, Müller, Dobrus, Hofmann, Tasky, Schmidt, Neziraj

 

Ersatzbank: Pendinger, Walter, Hecht-Zirpel, Fliess, Schneckenberger

 

Wechsel beim FCN: 81. Walter für Schmidt

                                  89. Fliess für Müller

                                  89. Hecht-Zirpel für Neziraj

 

Gelbe Karten: Rohracker – Bilger, Dobros, Schmidt

 

Schiedsrichter: Asmir Osmagovic

 

Sehr lange Zeit um den Sieg bangen mussten die treuen Fans unserer Molschder am Freitagabend gegen den FC Nöttingen. Dabei sollte es bis zur 86.Minute dauern, bevor uns unser Stürmer Felix Luz durch einen Handelfmeter mit dem ersehnten einzigen Treffer der Partie erlöste. Zuvor taten sich unsere Spieler gegen einen defensiv sehr kompakt wie äußerst tief stehenden Gegner schwerer als erwartet. Von Beginn an wieder dabei war unser zuletzt aufgrund eines Bänderrisses im Sprunggelenk verletzte Teamkapitän Jan Fießer. Wirbelwind Wegner musste hingegen anfangs zunächst unfreiwillig auf der Ersatzbank  Platz nehmen. Der Langzeitverletzte Hassan Amin stand nach zuletzt zwei Einsätzen in der U23-Mannschaft erstmals wieder im Kader.

 

Wieso Trainer Fuat Kilic sich nach dem Gegner richtete und vor die 4er-Anwehrkette gegen eine ohne ihren aufgrund der 5.Gelben Karte gesperrten Topstürmer Michael Schürz (11.Saisontreffer!) noch defensiver als sonst auftretenden Gast (zuletzt 5 Spiele ungeschlagen bei sehr beachtlichen vier Siegen!) zwei 6er 8Döringer und Fießer) aufstellte bleibt alleine sein Geheimnis. Schöner wäre es gewesen wenn man etwas mutiger von Beginn an mit nur einem Sechser und stattdessen einem Offensivspieler mehr wie Wegner oder Willsch agiert hätte! So hätten sich die Nöttinger viel eher nach uns richten müssen!

 

Insgesamt war es eine recht müde Vorstellung unserer Jungs. Defensiv zwar sicher stehend fiel uns offensiv nur sehr wenig Kreatives ein. Irgendwie fehlten im entscheidenden Moment die zündenden Ideen! Vor allem die erste Hälfte war von uns durchgehend schwach. Irgendwie schien man zu viel zu wollen, es besonders schön gestalten zu wollen. Viele Fehlpässe prägten stattdessen das Bild! So gab es allenfalls mal  einen Schussversuch von Alexandre Mendy zu verzeichnen, der jedoch eher aus Verzweiflung und größerer Entfernung geschah. Nach 22 Minuten hätte man zudem auch in aussichtreicher Position mehr aus den eigenen Möglichkeiten machen müssen. Nach einem bösen Abwehrpatzer des SVN-Spielers Fuchs hatte "Rohri" freien Zug in Richtung gegnerisches Tor. Statt es selbst zu versuchen legte Rohracker jedoch quer, der Versuch von Taylor verpfuffte. Und auch Sökler setzte den Nachschuss aus etwa 20 Metern vorbei. Hier wäre viel mehr drin gewesen! Aber wer nicht wagt, der eben auch nicht gewinnt! Die beste FCS-Chance folgte folgerichtig - wie sollte es anders sein - nicht aus dem Spiel heraus, sondern aus einem Freistoss. Hahn  scheiterte mit seinem Versuch nur denkbar knapp am "Einschlag".

 

Mit den Einwechslungen der Offensivspieler Wegner und Willsch versuchte unser Trainer Fuat Kilic die Offensivbemühungen nach der Pausenansprache zu stärken, was insgesamt mit zunehmender Spielzeit durchaus auch der Fall sein sollte. Nach einem genialen wie sehenswerten Flankenschlag unseres Mittelfeldspielers Rohracker lag der Torschrei unseren Anhängern bereits auf den Lippen. In diesem Moment machte unser Topgoalgetter Matthew Taylor zwar alles richtig, doch FCN-Keeper Kraski zeigte einen wahrlich tollen Reflex und verhinderte so Schlimmeres für seine Elf (70.Minute).

 

Man erhöhte gegen nun müder werdende Gäste zwar das Tempo und agierte noch druckvoller als zuvor; aber echte gute Torgelegenheiten aus eigenen gekonnten Aktionen oder Kombinationen sprangen dabei irgendwie nur sehr selten heraus. Anstatt spielerisch zu eigenen Möglichkeiten zu kommen, kamen Torgefahr eher nach eigenen Standards auf. Einem Treffer  von  Chaftar per Standard nach vorherihem Foul am eingewechselten Wegner wurde die Anerkennung des Schiedsrichters versagt. Ob zurecht sei mal dahin gestellt!

 

Dann aber durften alle Blauschwarzen in diesem engen wie vielfach zerfahrenen Match  doch endlich einmal noch jubeln. Nach einer Flanke von Mendy drehte Fuchs nach einem Schussversuch von Taylor per Arm im Getümmel an die Kugel, und der Schiedsrichter pfiff den durchaus berechtigten Elfmeter. Felix Luz ging vorbildlich voran und übernahm die durchaus große Verantwortung. Der Jubel nach seinem nach langer Verletzung fünften Saisontreffer war wahrlich sehr groß – ebenso groß war jedoch die Erleichterung!

 

Zwar war unsere Leistung an jenem Abend nicht wirklich gut, aber immerhin sehr erfolgreich! Zudem war der Elfmeterfluch besiegt – zuletzt wurden durch Chaftar (2x) sowie Taylor (1x beim Derby an der Kaiserlinde) insgesamt drei Elfmeter in Serie zum großen Entsetzen versemmelt worden. Vor der Ausführung des Strafstoßes behauptete sich „Häuptling“ Luz gegen Dennis Wegner und Alexander Hahn, die ihrerseits augenscheinlich auch Verantwortung übernehmen und es ihrerseits sehr gerne selbst versuchen wollten.

 

Da man zuvor die wenigen sich bietenden Chancen nicht genutzt hatte wurde es am Ende plötzlich in der Schlussminute wieder ganz eng für unsere Molschder. Urplötzlich hatte Nöttingen zwei Chancen einen „wahrlich nicht verdient gewesenen Punkt“ aus dem ehrwürdigen Ludwigspark zu entführen. Zunächst war es in der aufgrund einer Verletzung des Torwart Kraski (musste nach 75 Minuten nach einem sehr unglücklichen Zusammenprall auf dem Spielfeld genäht werden!) sehr langen Nachspielzeit Hofmann, der die Kugel bei einem Befreiungsschlag der Gäste zu unserem Glück nur an die Querlatte donnerte. Von dort sprang das Leder nach einem Patzer von FCS-Keeper David Hohs jedoch zurück ins Feld, so dass sich Tasky noch eine große Ausgleichschance ergab. Der Ball kam in der 94.Minute zwar auch Richtung FCS-Gehäuse. Dort stand mit "Döri"

jedoch einer unserer Defensivspieler goldrichtig. Wieder einmal sollte dem Tüchtigen – ähnlich wie bereits in der Nachspielzeit beim SVN Zweibrücken in Pirmasens - das Glück hold sein. Nur wenige Momente später erfolgte dann bereits Abpfiff des Unparteiischen – endlich war endlich Schluss im  weiten Rund des Parks!

 

Nach dem Spiel äußerte sich unser Torschütze wirklich sehr erleichtert: " Es ist toll, dass es mit dem Sieg noch geklappt hat. Es war ein Geduldspiel."

 

Fazit;

Es wurde dann doch die befürchtet schwere Aufgabe! Mit dem dritten Sieg in Serie konnte unser saarländischer Traditionsclub am Ende aber den knappen wie hochverdienten Dreier einfahren und in der Tabelle der Regionalliga Südwest auf den zu zwei Aufstiegsspielen berechtigenden zweiten Tabellenrang klettern. Somit untermauern wir unsererseits endlich auch wieder den Status der weiterhin hochverdiente Nummer 1 an der Saar! Um am Ende der Spielzeit die Aufstiegsspiele bzw. letzten Endes auch die so heiß herbei gesehnte Rückkehr in die 3.Liga zu erreichen muss eine gesamte Leistungssteigerung unseres Kaders her. Doch dessen sind wir und unsere Jungs uns sehr sicher – siehe auch die Interviews unserer Kicker – auch alle Verantwortlichen & Spieler unseres Kaders sehr bewusst! Es werden auch wieder bessere Spiele kommen – abgerechnet wird ganz am Ende, und da wäre es super wieder Topleistungen und spielerisch mehr zu bringen!

 

Randnotiz:

Leider fanden insgesamt wieder nur 3147 FCS-Fans den Weg in den ehrwürdigen Ludwigspark. Hier spielen neben den eher mäßigen Teamvorstellungen in den bisherigen Spielen dieses Jahres in der Liga bzw. im Pokal wohl auch die diversen Querelen rund um den Verein ihren entscheidenden Anteil! Wie angekündigt boykottierte die Virage Est die ersten 19:03 Min. mit einem Stimmungsboykott, den diese angeblich so lange durchführen möchten bis „der Verein wieder vom gesamten Präsidium und unserem Hauptsponsor Victors frei gegeben wird“.

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SPIELBERICHT SVN ZWEIBRÜCKEN - 1.FC SAARBRÜCKEN (VOM 15.MÄRZ 2015)

 

Teamaufstellung SVN Zweibrücken:

Miller – Kupka, Vlacic, Boxall, Lacagnina,  Hauck, Nadaner – Bildirici, Tafilovic, Arnold , Caput

 

Eingewechselt: 46. Kresovic für Caput, 76. Kim für Arnold, 81. Lannon für Nadaner

 


Teamaufstellung 1.FCS:

Hohs – Chaftar, Hahn, Chrappan, Mendy , Wegner,  Döringer, Sökler, Rohracker,  Luz , Taylor


Eingewechselt: 57. Willsch für Wegner, 68. Sauter für Rohracker, 87. Dadashov für Luz

 

Ersatz: Salfeld, Meyerhöfer, Schäfer, Mandt, Sauter, Willsch, Dadashov

 

Tor: 0-1 Taylor (27.Min.)

 

Gelbe Karten: Vlacic, Hauk/Mendy, Willsch

 

Schiedsrichter: Justus Zorn

 

ZS: 1689- darunter ca. 1200 FCS-Fans

 

 

 

Einen am Ende hochverdienten 1-0 Auswärtssieg konnte unser saarländischer Traditionsverein am  Sonntag-

nachmittag auf der Husterhöhe in Pirmasens einfahren. Die Partie beim SVN Zweibrücken wurde aus Sicherheitsgründen dort ausgetragen. Auf sehr holprigen Acker war ein geordneter Spielaufpau ebenso unmöglich wie ein halbwegsgepflegtes Kurzpassspiel. Dennoch erspielten sich unsere Jungs einige gute Chance, ohne diese allerdings konsequent auszuspielen.

 

Dem leidenschaftlich kämpfenden wie defensivüberraschend  recht kompfakt stehenden Westpfälzern allerdings

offensiv fast nichts gegen unsere sicher wie sehr kompakt stehende Defensivabteilung eingefallen. Die Heimelf

versuchte es durch Nadaner erst nach sage und schreibe 36 Minuten einmal aus einer Distanz von ca. 25 Metern

erstmals einen Torschuss abzugeben.  Dieser war jedoch sehr harmlos und verfehlte sein Ziel auch sehr  deutlich. Keeper David  Hohs und unsere Hintermannschaft erlebten so ihrerseits einen recht ruhigen Nachmittag. So konnten sich unsere Abwehrspieler ein um das andere Mal auch mit auf dem Weg nach vorne machen. Nur selten ging es über die Flügelnach vorne. Zumeist agierte man mi tvielen langen Bällen durch die Mitte. Mehr ließen die äußeren Bedingungen auf sehr matschigen und seifigen Untergrund an jenem Tag leider nicht zu! Zwar versuchten es unsere Akteure ab und an, doch das runde Leder versprang dabei doch sehr häufig.

 

Der Treffer des Tage gelang unserem Topgoalgetter Matthew Taylor nach etwa einer halben Stunde Spielzeit. Lief es zuletztfür unseren stets bemühten US-Amerikaner eher sehr unglücklich (vor allem gegen Baunatalt sowie auch nach seiner Einwechslung beim Pokal in Wiesbach) so stand "Super-Matth" nach 27.Minuten dort wo ein Stürmer stehen muss. Aus kürzester Distanz hatte er keine Mühe das Runde sehr zur Freude der etwa 1200 mitgereisten FCS-Fans in die gegnerischenMaschen einzunetzen. Sven Sökler hatte zuvor rasch einem Fehpass des SVN-Akteurs Bildidrico auf ihn blitzschnell umgeschaltet und unseren Stürmer Felix Luz sehr schön eingesetzt. Zwar scheiterte dieser mit seinem  Torschuß selbst noch am  starken gegnerischen Keeper Tyler Miller. Dieser konnte die scharfe Kugel jedoch nur mittig abfälschen. Dort aber lauerte Taylor bereits - es war sein bereits 11.Saisontreffer und dieser war einfach überfällig und Matthew sehr zu gönnen!

 

Nicht viel später tauchte Felix Luz frei vor dem SVN-Keeper auf, aber änlich wie bereits bei einer Aktion von Taylor gegen Baunatal schaffte auch er es - augenscheinlich ob des sehr guten   Zuspiels überrascht - aus kürzester Entfernung die Führung auszubauen. Leider traf er nur den Innenpfosten! Zwar nicht sehr glanzvoll, aber zur Halbzeitpause stand eine hochverdiente wenn auch viel zu knappe eigene Führung.

 

Nach der Pause dominierte unser FCS immer mehr, während die Zweibrücker weiter versuchten mit lange heraus geschlagenen weiten Bällen durch irgendeinen Abwehrbock unserer Abwehr zu einem zufälligen Torschuss zu kommen. Spielerisch sehr beschränkt, gab die sehr junge neue Elf aber wirklich alles und vesuchte uns über 90 Spielminuten wenigstens halbwegs Paraoli zu bieten. Dies sollte den Gastgeber insgesamt auch recht gut wie ser zufriedenstellend gelingen. Taylor (48.Min.) sowie Luz (55-Min.) hatten die beiden besten Chancen den Sieg vorzeitig klar zu machen, beidescheiterten jedoch aus kürzester Emtfernung im 5m-Raum.

 

Da unsere Kicker ihre Chancen zuvor nicht genutzt haben kam es fast wie so häufig im Fußball zu beobachten ist. Der SVN setzte in den letzten 25 Minuten wezi jedoch recht ungefährliche Torschüsse ab und warf gegen Ende der Partie alles nach vorne. Die junge Elf suchte augenscheinlich noch den sogenannten  "lucky punch". Dieser gelang fast auch Tafillovic, der von Kresovic herrlich angespielt wurde und frei vor unserer Kiste auftauchte. Sehr zur großen Erleichterung verzog er diese Megachance frei am langen Eck vorbei (88.Minute´). In diesem Moment stockte unseren Fans und Spielern/Verantwortlichenwahrlich der Atem. Doch es sollte noch einmal gut gehen,wenige Augenblicke später hatte man unsererseits die sehr wichtigen drei Zähler im Kamof um die Relegationsplätze auf unserem Punktekonto.

 

Fazit: Während diekürzlich  völlig neu formierte zwar wacker fightete und dem Abstieg in die Oberliga dennoch am Saisonende nicht entgehen dürfte, bleibt unser FCS an den beiden Relegationsplätzen dran. Nun gilt es am kommenden Freitag die nächste Pflichtaufgabe FC Nöttingen zu lösen. Spitzenreiter Offenbacher Kickers empfängt eine halbe Stunde später den Zweiten SV Elversberg, und so würde es bei einem eigenen 3er an diesem späten Freitagabend in jedem Fall besser für uns aussehen, wie auch immer diese Toppartie enden mag. Dicht dran an beiden, oder gar vereits Zwieter!?!?

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SPIELBERICHT 1.FC SAARBRÜCKEN – KSV HESSEN KASSEL (VOM 07.MÄRZ 2015)

 

Teamaufstellung 1.FC Saarbrücken:

Hohs, Mendy, Chaftar, Döringer, Wegner, Taylor, Sauter, Luz, Schäfer, Hahn, Sökler

 

Ersatzbank 1.FCS: 

Salfeld, Dadashov, Willsch, Rohracker, Mandt, Meyerhöfer, Chrappan

 

Eingewechselt: Rohracker, Willsch für Wegner, 73. Min. Dadashov für Taylor

 

Teamaufstellung KSV Baunatal:

Klöppner, Samson, Thompson, Borgardt, Pollasch, Käthner, Grill, Bier, Nebe, Pforr

 

Eingewechselt: 61. Wengerak für Grill, 74. Frerking für Schrader

 

Gelbe Karten: Sauter - Grill/Wengerak

 

Schiedsrichter; Marcel Gasteier

 

Zuschauer: 3154

 

Eine recht muntere wie äußerst abwechslungsreiche Partie des 22.Spieltags der Regionalliga Südwest, sahen lediglich 3154 FCS-Anhänger bei vorfrühlingshaftes Wetter im ehrwürdigen Ludwigsparkstadion.  Dabei hielt der Tabellendrittletzte vor allem im ersten Spielabschnitt überraschend stark mit und kam seinerseits, natürlich auch bedingt durch diverse Aussetzer unserer teils sehr wackligen wie unaufmerksamen Defensivreihen zu unglaublich vielen eigenen Torchancen. 

Damit war in dieser Anzahl vor der Begegnung sicherlich nicht zu rechnen, zumal die Nordhessen ihrerseits alleine auf drei gesperrte, für diese Elf sehr wichtigen Stammkräfte verzichten mussten. Spielertrainer Nebe musste sogar selbst  auflaufen.

 

Vor der Begegnung hatte unser Trainer Fuat Kilic nach der enttäuschenden Derbyniederlage reagiert und mit Taylor und Luz endlich einmal die von den Fans geforderte mutigere Aufstellung mit Doppelspitze gewählt. Kamen unsere Molschder zunächst nur zu einer Halbchance von unserem „Mittelfeldmotor“ Sven Sökler, so hatten die Baunataler nach einem sehr starken wie pfeilschnellen Konter ihrerseits eine sehr gute Möglichkeit über Schrader, der sich in der Mitte frei gestohlen hatte, für die äußerst überraschende eigene Führung zu sorgen.

 

Zum Glück ließ dieser Kicker das „große Geschenk“ aus! Die Szene war noch nicht raus aus den Köpfen unserer Jungs, als unserem Keeper David Hohs – der sich zu diesem Zeitpunkt etwa 40 Meter vor unserer Kiste bewegte – ein echter Bock unterlief und einem KSV´ler herrlich in die Fuße legte. Sein Schuss verfehlte sein Ziel nur denkbar knapp , sehr zur großen Erleichterung aller Blauschwarzer, nicht! Irgendwie war unser Abwehrverbund in der ersten Hälfte noch nicht richtig auf dem Platz, man trat irgendwie sehr fahrig auf und schien sich seiner Sache vor dem Match seinerseits viel zu sicher zu sein – insgesamt nahm man die Nordhessen augenscheinlich zu „sehr auf die leichte Schulter“. Dennoch stellten unsere Jungs im blauschwarzen Dress spieltechnisch die durchaus stärkere Mannschaft und gelangte so unsererseits auch durch viele sehr schöne Spielkombinationen zu einer Vielzahl von guten bis sehr guten Chancen.

 

Doch immer wieder waren unsere Abwehrspieler zu weit weg von ihren direkten Gegenspielern. Diese versuchten aus ihren gewonnenen Räumen ihrerseits immer wieder selbst in Richtung Tor vorzurücken. So war es der aufmerksame Alexandre Mendy, der von dem erneut frei stehenden Schrader gerade noch das Unheil verhindern konnte. Es war ein lange Zeit recht kecker Auftritt des Drittletzten. Grobe Stellungsfehler brachten die Baunataler immer wieder in sehr aussichtsreiche Positionen.

 

Kurz passte Dennis Wegner das runde Leder dann sehr gekonnt auf „Döri“ weiter, der den Ball aus ca. 16 Metern aber keider noch nicht in den gegnerischen Maschen versenken sollte. Bald darauf durften unsere treuen Fans dann aber jubeln. Im direkten Anschluss an einen sehr scharf von „Söki“ getretenen Eckball bugsierte unser langzeitverletzter und endlich einmal von Beginn an als zweite Spitze aufgestellter Stürmer Felix Luz das Runde dann aus dem Getümmel und etwa 8m ins Eckige (14.Minute). Der Torjubel im weiten Rund war noch nicht einmal verhallt, als unser sonstiger Goalgetter Matthew Taylor völlig frei stehend vor KSV-Keeper auftauchte. Einfach genial den Ball auf ihn durchgesteckt, war unsere US-Amerikaner leider mit den Gedanken sonstwo oder wollte es besonders gut machen. Er ließ die riesige Großchance auf ein beruhiges vorzeitiges 2-0 aus. Unser bisheriger Toptorjäger war in diesem Match zwar wie immer sehr engagiert, doch der Teamkapitän – nach Verletzung von Jan Fießer – hatte an jenem Nachmittag einfach nicht das nötige Quentchen Glück auf seiner Seite. Da andere Akteure mit den Treffern in die Bresche sprangen, war es dann zum Glück gänzlich ohne fatale Folgen.

 

Aber nicht einmal eine Minute nach der verpassten Großchance kam es dann doch dazu. Andreas Pollasch überwand seinen eigenen Torwart nach 16 Minuten mit einem herrlichen Lupfer über diesen hinweg. Plötzlich stand es wie aus dem Nichts und zu dem Zeitpunkt eigentlich auch etwas überraschend 2-0 für unseren saarländischen Traditionsverein. Dann war der Gast wieder mit einer weiteren sehr guten Tormöglichkeit an der Reihe. Auch in dieser 18.Minute sah man man in unseren Reihen nicht gut aus. Doch der Drittletzte sollte an diesem Nachmittag einfach kein Zielwasser getrunken zu haben. Sökler zögerte

bei seiner sich bald darauf bietenden Torchance zu lange, als er sich eigentlich die Ecke frei aussuchen konnte. Und auch Wegner fand sein Ziel, mit einem traumhaften Steilpass herrlich angespielt, leider nicht. Wie auch der KSV ließ man auch an diesem Fußballnachmittag etliche Chancen aus. Doch trotzt größerer Effektivität lag man unsererseits zur Pause deutlich und hochverdient mit 2-0 vorne!

 

 Nach der Pause brachte unser Coach erstmals Dominik Rohracker. Mit ihm kam sogleich neuer Elan in unserere Offensiv-bemühungen. Gerade erst eingewechselt setzte sich unser Neuzugang auf engstem Raum sehr sehenswert durch und leitete das runde Leder direkt auf Felix Luz weiter. In diesem Moment konnte KSV-Keeper Klöpper jedoch eine tolle Torwart-parade zeigen. Dann jedoch war Luz nach einem erneut strak ausgeführten Standard mit seinem zweiten Treffer per Kopf erneut zur Stelle. (48.min.). Es war die endgültige Vorentscheidung im Ludwigspark. Nun ließen die engagierter Nordhessen auch konditionell mehr und mehr nach und hatten unserer durchaus vorhandenen Spielfreude nicht mehr viel zuzusetzen.

 

Der eingewechselte Willsch machte dann  eine Viertelstunde vor dem Abpfiff nach einer sehr gelungenen Kombination durch die eigenen blauschwarzen Reihen den Deckel auf die Partie. Die gegnerische Abwehrformation bekam den Ball einfach nicht weg. Unser Mittelfeldspieler hatte keine Probleme das Runde einfach nur mehr einzulochen. Sökler hätte das Ergebnis noch weiter in die Höhe schrauben können, aber er hob sich den Treffer alleine auf das gegnerische Tor zustürmend wohl für eine wichtigere Partie der noch laufenden Saison auf.

 

Fazit:

 Es war der erhoffte Sieg nach dem verlorenen Derby an der Kaiserlinde. Der Erfolg geht auch in dieser Höhe absolut in Ordnung. Defensiv nicht immer aufmerksam stehend erspielte man sich über die Tore hinweg zahlreiche weitere gute bis sehr gute Torgelegenheiten. Der Heimsieg gilt als umso wichtiger, zumal der Tabellenzweite SV 07 Elversberg sich erneut in einem Topspiel bei sehr schwachen Teufelchen auf dem Kaiserslauterer Betzenberg durchsetzte.

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SPIELBERICHT SV 07 ELVERSBERG – 1.FC SAARBRÜCKEN (VOM 28.FEBRUAR 2015)

 

Erschreckend schwaches Topspiel in der Regionalliga Südwest! Diesen Samstagnachmittag hatten sich 7000 FCS-Fans unter den insgesamt anwesenden zugelassenen 8200 Fußballfreunden, die dasAuswärtsspiel wahrlich in ein echtes Heimspiel verwandelten, in der Tat ganz anders vorgestellt. Leider verließ man - wie bereits im vergangenen Jahr in der ersten Begegnung nach einer sehr langen Winter- pause - die Elversberger Kaiserlinde am Ende mal wieder mit einer Niederlage. Mit dem 0-1 hatte man nach 90 Spielminuten eine große Chance vertan, den Vorsprung auf die „Saarrivalen nach dem Derbyauf fünf Punkte zu vergrößern und somit einen „erbitterten Konkurrenten“ deutlicher auf Distanz zu halten. Stattdessen liegt man nun wieder einmal einen Punkt auf die Aufstiegs-Spiele“ zurück auf Rang 3. Da muss sich möglichst rasch wieder ändern – dieser Anblick kann und draf einen FCS´ler keineswegs zufrieden stellen!

 

Kämpferisch war die Leistung insgesamt okay, aber spielerisch fehlte es nach einem insgesamt doch sehr gute Trainingslager in Belek einfach an Kreativität und Spielwitz. Selbst wenn ein gepflegtes Fußballspiel auf dem sehr „holprigen Acker“ nicht möglich war, muss da doch mehr zustande kommen als 2-3 Chancen. Gegen die kompakt stehenden Abwehrhünen kam man – wie man es fast befürchten musste - nur äußerst spärlich wie äußerstschwerlich durch. Die eigenen Mittel schienen an jenem Nachmittag. Sehr zum Ärgernis unserer Anhänger - insgesamtdoch sehr begrenzt zu sein. Zeigte man sich in der ersten halben Stunde noch als etwas bessere Elf um die eigene Führung bemühter als der ebenso schwache Gastgeber, so lief nach etwa 25 Minuten und dem erfolgten Rückstand später spielerisch allenfalls „echte Magerkost“ mehr zusammen. Übrigens war es der SVE-Goalgetter Mijo Tunjic, der – auch bezeichnend für diese Partie – mit dem ersten Schuss der Hausherren auf unseren Kasten nach 36 Minuten – nach einer Vorlage des finnischen Nationalspielers &Neuzugangs Mannström aus13 Metern die eigene auch nicht wirklich verdiente Führung erzielte. Doch sei es drum, sie ist nun einmal leider irgendwie doch mehr aus dem Zufall heraus eingetroffen!

 

Vieles hätte an diesem Tag besser für unseren saarländischen Traditionsclub laufen können, wenn unser US-Amerikaner Matthew Taylor die größte aller Chance für unseren Lieblingsverein ausgenutzt hätte. Sehr clever hatte er nach etwa einer Viertelstunde SVE-Kapitän Timo Wenzel in dessen Vorwärtsbewegung den Ball abgeluchst. Unwiderstehlich drang er dann auch direkt in den Strafraum ein. Nachdem er auch noch unseren ehemaligen Spieler Kevin Maek hat alt aussehen lassen blieb  Wenzel zwecks Torverhinderung nur mehr das Foul von hinten. Der ansonsten schwache Schiedsrichter Christof Günsch überlegte in diesem Fall nicht allzu lange und gab Elfmeter. Warum er dem Abwehrspieler allerdings nur Gelb zeigte und nicht als letzten Mann gesehen hatte bleibt jedoch alleine sein Geheimnis. Mit einem Spieler in Überzahl über die verbleibenden 80 Minuten wäre es für uns auf diesem matschigen Untergrund auch einfacher gelaufen, Aber es kam eben mal wieder so einiges zusammen…

 

Nachdem Mounir Chaftar zuletzt bekanntlich zwei Mal in Serie am Punkt versagte versuchte es dieses Mal unser Topgoalgetter einmal selbst. Eigentlich wollte der Gefoulte seinen eigenen Angaben nach den Strafraum nicht selbst schießen, da er es so kenne dass der Gefoulte nicht selbst antreten soll. Doch Sökler fühlte sich gerade nicht sicher. „Super-Matth“ Taylor wollte das Runde halbhoch links im Eckigen versenken. Leider war der harmlose Schuss zudem noch zu unpräzise“ unterbringen. Die Kugel hatte aber nicht ganz die gewünschte Präzision und zudem ahnte  So hatte Keeper Morten Jensen keine großen Probleme den Einschlag für seine Elf zu vermeiden. Und noch einmal an diesem Nachmittag sollte Taylor nicht mehr Glück haben. Im Anschluss an einen von Mounir Chaftar getretenen Freistoß „flippte“ das Leder irgendwie zu unserem Stürmer. kam die Kugel zum FCS-Angreifer. Unser Spieler fackelte aus etwa 14 Meteren nicht lange, alleine es reichte nur zum Lattentreffer und sollte auf lange Zeit die einzige weitere echte Torgefahr unsererseits bilden (21.Minute).

 

Nach dem Derby äußerte sich Trainer Fuat Kilic auch keineswegs zufrieden und sehr kritisch über die Darbietung seiner Elf;„Wir sind gut ins Spiel gekommen. Hatten auch zwangsläufig die Elfmetersituation. Der Ball ging leider nicht rein und nach und nach hat sich dann eine Verunsicherung breitgemacht. Das war zumindest mein Gefühl. Wir haben jeden Ball nach vorne durch die Gegend geschlagen. Das war nicht unser Anspruch und nicht das, was wir umsetzen wollten. Unsere letzte Reihe hat sich immer weiter nach hinten gezogen, dadurch waren die Abstände zu groß. Wir hatten keinen Zugriff mehr auf die zweiten Bälle und konnten vorne keinen Druck ausüben -„Wir wollten es in der zweiten Halbzeit besser machen. Leider kam nicht das energische Auftreten, das ich mir erhofft hatte. Ich will unsere Leistung nicht auf die schlechten Platzverhältnisse schieben, wir haben einfach zu ideenlos agiert und zu viele Ballverluste produziert“.

 

Allerdings sollte sich auch unser Trainer an dieser Stelle einmal hinterfragen, ob er nicht mutiger hätte aufstellen müssen. Taylor alleine in den Sturm gegen die Abwehrkanten zu stellen, wenn zudem noch der Wirbelwind Dennis Wegner noch nicht von Beginn an dabei sein konnte, war schon auch sehr riskant. Ein wieder fitter Felix Luz noch dazu hätte Mut bewiesen und unsere Angriffsbemühungen weniger ausrechenbarer gemacht. Spätestens nachdem das System mit einem Stürmer nicht funktionierte und man dem Rückstand nachlief, hätte man es sich in unserem Trainerteam früher anders überlegen müssen.

In der zweiten Halbzeit kamen „die Jungs von der Kaiserlinde“ hochmotiviert aus der Kabine und wirkten hell wach. Zum Glück war unser Keeper David Hohs Sekunden nach Wiederanpfiff aber bereits auf der Höhe des Geschehens und verhinderte mit einem wahrlich tollen Reflex weiteres Unheil. Danach sollte die Heimelf nach vorne jegliches Risiko meiden, das Ergebnis verwalten. So spielt eigentlich auch kein Topteam – allerdings hat man es für deren Verhältnisse geschickt angestellt.

 

Und unser FCS? Nun, diesem fiel leider so gar nichts ein. Einmal lag der Torschrei dann doch auf den Lippen unseres Anhangs, doch aus der einzigen echten Tormöglichkeit heraus sprang nur ein Abseitstor von Hahn, der von Sökler angespielt wurde. (55.Minute). Hahn hatte es aus kürzester Entfernung im direkten Anschluss an einen Sökler-Freistoß versucht. Mehr Torgefahr hatten unsere Kicker leider in insgesamt 35 verbleibenden Minuten nicht zu bieten – Wahnsinn! Irgendwie wirkte alles plan- wie ziellos! Lang und hoch wurde das Spielgerät über fast die gesamte Spielzeit einfach wie beim „kick and rush“ wild nach vorne geschlagen – und dies erschreckender Weise von zwei Aufstiegsanwärtern. Es war Not gegen Elend mit einem auch nicht verdienten Sieger am Ende. Dieses Match hatte einfach eigentlich gar kein Tor verdient!

 

Teamaufstellung SV 07 Elversberg:

Jensen, Kohler Wenzel, Maek, Birk, Nicu, Karikari, Mannström, Cuntz, Nagel, Tunjic

 

Eingewechselt: 73. Celik für Nicu, 74. Dulleck für Mannström, 85. Cissé für Cuntz

 

Teamaufstellung 1.FC Saarbrücken:

Hohs, Mendy, Chaftar, Döringer, Taylor, Fießer,  Schäfer, Willsch, Hahn, Meyerhöfer, Sökler

 

Eingewechselt: beim 1.FCS: 46. Wegner für Meyerhöfer , 63. Luz für Willsch, 73. Sauter für Fießer (Verletzung)

 

Schiedsrichter: Christof Günsch

 

Zuschauer: 8200 – ausverkaufte Kaiserlinde!

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SPIELBERICHT !:FC SAARBRUECKEN - FC ASTORIA WALLDORF  (VOM 05.DEZEMBER 2014) 

 

Teamaufstellung 1.FCS:

Hohs - Meyerhöfer - Chrappan - Hahn - Chaftar - Döringer - Fießer - Willsch - Wegner -  Sökler - Taylor

 

FCS. Wechsel:   63.Minute Kiefer für Willsch

                              85.Minute Mendy für Fießer

                 

 Ersatz: Salfeld, Schäfer, Kiefer, Mandt, Mendy, Sauter,  Dadashov

 

Verletzt: Luz, Amin, Rupp, Kunert

 

Teamaufstellung FC Astoria Walldorf:

Wulle - Mohr - Nyenty - Kaufmann - Stadler - Sieger - Haas - Meyer - Schön - Hofbauer  - Groß

 

Wechsel FCA Walldorf: 63. Carl für Mohr

                                           63. Hofmann für Sieger

                                           83. Göttlicher für Hofbauer

 

Ersatz: ua. Carl. Hofmann, Göttlicher

 

Schiedsrichter: Moritz Kühlmeyer

 

Gelbe Karten: Wegner, Döringer - Carl

 

Mit einem hochverdienten 1-0 Heimerfolg gegen das bis dato in der Saison recht auswärtsstarke Team des FC Astoria Walldorf verabschiedeten sich unsere Molschder in die wohl verdiente Winterpause. Dabei gelang - nach dem süssen Prestigesieg im Saarderby gegen den Erzrivalen FC Homburg und nach dem tollen Auswärtssieg beim starken U23-Nachwuchs des SC Freiburg II - der dritte Sieg gegen einen vor dem Spieltag aktuellen Tabellenfünften in Serie. Deneinzigen Treffer des Tages sollte - trotz des Auslassens weiterer sehr guter Torgelegenheiten - unser Topgoalgetter Matthew Taylor nach 32 Minuten erzielen.

 

Von Beginn an nahm unsere - dieses Mal von Trainer Fuat Kilic nicht geänderte Startelf - das Spielgeschehen in die eigene Hand und dominierte die Begegnung. Anfangs stand der Gast jedoch noch ganz ordentlich und ließ aus dem Spiel heraus nicht fiel gefährliche Aktionen unsererseits zu. So kamen wir zunächst auch nur zu weniger guten, kleineren Möglichkeiten. Nicht einmal eine Minute war gespielt, als unser Mittelfeldspieler Willsch Sven Sökler mit einem gelungenen Pass sehr schön in Szene setzen konnte. Unser "sehr wichtiger Mittelfeldmotor " fasste sich aus 18 Meteren einfach einmal ein Herz und zog ab. Das Runde verfhelte das Eckige jedoch denkbar knapp - rechts am Tor vorbei - der gegnerische Keeper Wulle musste in diesem Moment ebenso wenig eingreifen wie nur fünf Minuten später bei einem Schussversuch unseres Teamkapitäns Jan Fießer aus ähnlicher Position.

 

Nach 24 Minuten lag der Torschrei unseren treuen FCS-Fans bereits auf den Lippen, als unser US-Amerikaner zwei Gegen-spieler sehenswert ausgetanzt hatte und den FCA-Torwart Wulle aus vollem Lauf heraus ernsthaft prüfte. Dieser war aber leider sehr aufmerksam und riss die Fäuse gerade noch rechtzeitig nach oben. Kurz darsuf aber sollte auch dieser gegen unseren Goalgetter völlig machtlos sein, als unser Knipser sich dire große Chance auf seinen bereizs zehnten Saisontreffer nicht mehr entgehen ließ. Eien bestens getimte Flanke des sehr agilen Sökler - von der linken Seite kommend - netzte er unter dem großen Jubel der leidiglich 3028 anwesenden FCS-Anhänger (leider absoluter Minusrekord dieser Saison!) eiskalt in die Maschen ein. "Super-Matth" hatte die Kugel mit dem Rücken zum Tor stehend gekonnt angenommen und überraschte aus einer blitzartigen Drehung mit einem trockenen sehr platzierten Torschuss alle. Wullehatte überhaupt keine Chance mehr einzugreifen,

 

Nun schien der Knoten geplatzt, unser Kicker drängten nun weiter munter nach vorne und wollte möglichst rasch die eigene Führung beruhigender gestalten. Unser Torhüter David Hohs hatte lange Zeit einen sehr geuhsamen Abend, er musste im ersten Spielabschnitt überhaupt keinen Torschuss der Gäste parieren. Die Walldorfer kombnierten sich zwar hin und wieder recht gut in Richtung unseres 18m-Raums, aber rund um den Strafraum gingen Ihnen dann zum Glück die zündenden Ideen aus. Und unsereElf? Nun ja, man versäumnte es wieder einmal die sich bietenden Möglichkeiten viel besser umzumünzen. Und dies sollte sowohl in der ersten Halbzeit als auch in der zweiten Halbzeit der Fall sein.

 

Sökler traf nach 48 Minuten in echt guter Position so nur das Außennetz (48.Minute). Danach traf unser wieder einmal gut  aufgerückte Abwehrspieler Alexander Hahn dannper Kopfball leider nur den Außenpfosten. Auch Döringers Versuch verfehlte sein Ziel nur denkbar knapp. Oft komnierte man wirklich sehenswert und ließ das runde Leder sehr schön laufen. Effektiv heraus sprang dabei aber leider nichts mehr! Gegen Ende der Partie kam der Gast noch einmal hefährlich auf, in dieser Szene sollte es doch noch einmal brenzlig werden. fast wäre die mangelnde Chancenverwertung unsererseits doch noch bitter bestraft worden. Aber Hohs musste auch hier nicht eingreifen.

 

Dann hatte erneut Mounir Chaftar per Elfmeter eine Megachnace einen Treffer zu erzielen. Doch wie gegen Homburg wollte er es zu genau machen, überhastet geschossen konnte der gegnerische Torwart den nicht wirklich überlegt und scharf gestretenen Penalty parieren. Kurz vor dem Abpfiff rückte der FCA-Keeper dann ganz weit mit nach vorne auf. Taylor wurde in Szene gesetzt und stürmte aus der eigen Hälfte in Richtung verwaistes Tor. Er schoss aber weder daua f noch legte er den Ball auf einen frei stehenden Mitspieler quer ab. Stattdessen vertändlte er diese Megachance...Am Ende sei es verziehen, man hatte gewonnen.

 

Fazit:

Trotz eines hochverdienten weiteren Heimsieges blieb auch in jenem Match das größe Manko unserer Molschder  leider eindeutig erkennbar. Man braucht einfach viel zu viele Großchancen um selbst einen Treffer zu erzielen und  somit das Ganze vorzeitiger für sich klar machen zu können!

 

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SPIELBERICHT SC FREIBURG II – 1.FC SAARBRÜCKEN (VOM 01.DEZEMBER 2015)

 

Teamaufstellung des SC Freiburg II:

Fuhry, Höhn,  Jullien, Kempf, Yildirim, Russ, Laprévotte,  Gbadamassi, Kath, Daouri, Gabriele

 

Eingewechselt: 46. Min. Almpanis für Daouri

                             83.Min. Schöttgen für Yildirim

 

Ersatzbank SC Freiburg II: Klose, Bergmann, Menig, Schöttgen, Sonis, Zwimpfer

 

Teamaufstellung „unseres“ 1.FC Saarbrücken: 

Hohs, Döringer, Chrappan, Hahn, Chaftar, Fießer, Mayerhöfer, Willsch, Wegner, Sökler, Taylor

 

Wechsel:  46. Min. Zoundi für Willsch

                   86.Min.  Mendy für Wegner (angeschlagen, nach Schlag!)

                   74. Min. Kiefer für Taylor

 

Ersatzbank:

Salfeld, Schäfer, Kiefer, Mendy, Mandt,  Sauter, Zoundi

 

Fehlend: Amin, Rupp, Luz, Dadashov

 

Gelbe Karten:  SCF: Laprévotte

                           FCS: Willsch, Taylor, Döringer, Wegner

 

Schiedsrichter: Marco Unholzer

 

Zuschauer: 700 – darunter 350 FCS-Fans

 

Am Samstagnachmittag stand für unsere Molschder das letzte Auswärtsspiel des Jahres in Freiburg an. Dabei wartete im schönen Breisgau mit der sehr starken U23-Mannschaft im Möslestadion eine wahrlich nicht leicht zu spielende Aufgabe auf unsere Jungs. Die Breisgauer stellten zuletzt mit fünf Siegen aus fünf Partien das „Team der Stunde“, so dass der SCF II hatte vor diesem Spieltag bis auf den zwischenzeitlich äußerst starken 5.Tabellenplatz vorgerückt war. Es sollte ein sehr erfolgreicher Nachmittag unseres saarländischen Traditionsvereins werden. Am Ende durfte im kalten Freiburg ein hochverdienter 2-1 Auswärtssieg bei einem weiteren Team aus der Top 5 aus der Regionalliga Südwest eingefahren werden.

 

Unser Trainer Kilic ließ die Startelf nach dem tollen Erfolg im sehr intensiv geführten Saarderby gegen den FC Homburg unverändert. So war auch Marco Meyerhöfer wieder in der Startelf, der zuletzt eine völlig unberechtigte Rote Karte – obgleich gar nicht am lächerlichen Elfmeter beteiligt – gesehen hatte. Die unberechtigte Rote Karte zog richtigerweise keine Sperre nach sich. Erstmals in unserem FCS-Kader stand der unmittelbar nach dem Derby verpflichtete Alexander Mendy, der den Platz des angeschlagenen Rufat Dadashov einnehmen sollte.

 

Die anwesenden Zuschauer, darunter ca. 300 FCS-Fans, sahen im Möslestadion zunächst einen recht munteren Start der beiden Mannschaften. Nach einem bösen Schnitzer von Alexander Hahn sollte Heimelf zur ersten sehr gute Torgelegenheit in der Begegnung kommen. Ein SCF-Akteur setzte sich nach gerade einmal gespielten fünf Minuten über außen durch. Ihm boten sich daraufhin gleich zwei Möglichkeiten, einen seiner beiden sich anbietenden und frei stehenden Mitspieler zu erreichen. So kam der Pass zwar quer in der Mitte an, sehr zu unserem Glück versemmelte ein gegnerischer Kicker jedoch die wahrlich tolle Torgelegenheit. Dies hätte aus einer  Unachtsamkeit heraus bereits der sehr frühe Rückstand aus Sicht unserer Jungs sein können.

 

Nur wenige Augenblicke später hätte unser saarländischer Traditionsverein dann selbst schon in Führung gehen können. Nach einem ungewollten Pass der Hausherren in die Mitte hatte Matthew Taylor wie aus dem Nichts die plötzliche Chance zur blauschwarzen Führung. Mittig vor dem Tor auftauchend versuchte er aus dem Nichts den SCF-Keeper per Lupfer zu überwinden, er scheiterte aus etwa 9 Metern jedoch noch knapp am eigenen Torerfolg. Unser Topgoalgetter war an jenem Fußballnachmittag im Breisgau jedoch von Beginn an sehr präsent. Seine wieder gewonnene Bissigkeit zeigte er nur wenige Minuten später, als er im Anschluss an einen Freistoß nach sehr langer Zeit mal wieder eine Standardsituation ( wo wir in der Hinrunde insgesamt so häufig erfolgreich waren!) unseres Clubs ausnutzte. Sven Sökler hatte einen Freistoß bestens getimt auf unseren US-Amerikaner geschlagen. Taylor stand da, wo ein Topstürmer stehen muss und ließ sich diese tolle Vorlage am kurzen Pfosten stehend nach 13 Minuten nicht entgehen.  Eiskalt netzte er das Runde per Kopf ins Eckige (13.Minute).

Es war bereits der 9.Saisontreffer unseres Knipsers.

 

Unsere Akteure stellten auch nach dem Führungstreffer eindeutig weiter unter Beweis, wer das Topmatch der Regionalliga Südwest an diesem Spieltag am Ende für sich entscheiden wollte. Man war dem Gegner in allen Belangen, spielerisch wie auch kämpferisch, deutlich überlegen – stellte die viel clevererer Mannschaft. Immer wieder ging es über sehr rasche wie schön anzusehende Spielkombinationen Richtung gegnerisches Gehäuse. Gegen eine technisch insgesamt wirklich gut ausgebildete Heimmannschaft zeigte man unsererseits ein echt sehr gutes wie äußerst bemerkenswertes Stellungsspiel.

Die Breisgauer kamen mit dem Tempo kaum zurecht und produzierten ihrerseits immer wieder Stellungsfehler und diverse Fehlpässe. Die Defensivabteilung stand größtenteils sehr wacklig. Sven Sökler versuchte es nach 32.Minuten einfach einmal, sein Torschuss aus aussichtsreicher Position wurde jedoch geblockt. Die SCF-Akteure hatten kaum Luft geholt, als die aufgerückten Peter Chrappan und Daniel Döringer nach schönem Eckball von Sökler (33.Minute) fast das 2-0 markiert hätten-

 

Erst nach etwa 35 gespielten Minuten ließ man die Gastgeber etwas mehr gewähren und selbst weiter in unsere Hälfte kommen, das Spielgeschehen etwas mehr übernehmen. Viel sprang dabei jedoch nicht heraus! Unsere Molschder waren unterdessen stets in Lauerstellung auf sich eventuell bietende eigene Chancen. Und eine dieser überfallartigen Angriffe sollte schließlich auch nicht lange danach zum Jubel der mitgereisten 300 FCS-Fans im gegnerischen Kasten einschlagen. Unser Torwart war hinter unserer bis dato erneut sehr kompakten Abwehrreihe fast völlig beschäftigungslos. Er musste unsere Elf allenfalls einmal ernsthaft vor Unheil bewahren, als sich die Gastgeber einmal sehr rasch und sehenswert nach vorne durch kombiniert hatten. Hohs war jedoch auf der Höhe und hatte keinerlei Probleme den Schuss zu halten.

 

Danach waren direkt wieder unsere Kicker am Drücker. Man wollte unsererseits möglichst rasch den nächsten Treffer nachlegen. So versuchte Wegner es erneut sehr energisch in seiner typischen Art und Weise. Er nahm es beim unnachahmlichen Tempodribbling gleich mit drei Gegenspielern auf und scheiterte bei seinem Unterfangen in Richtung gegnerische Kiste nur denkbar knapp, weil SCF-Spieler Yildirim ihm irgendwie noch das runde Leder vom Fuss spitzeln konnte. Kurz vor der Halbzeitpause schlug Dennis Wegner dann mal wieder mit seinem bereits 7.Saisontreffer zu. Das Schlitzohr – war zuvor bei einer guten Aktion aus äußerst spitzem Winkel bereits einmal am Tor gescheitert – stoppte daseder äußerst gekonnt per Brust und schoss dem SCF-Torwart die Kugel durch die Hosenträger durch (45.Minute). Dem Ganzen war eine tolle Balleroberung von Teamkapitän Jan Fießer sowie ein toller Pass auf Matthew Taylor voraus gegangen. Dieser hatte die absolute Übersicht über das Spielgeschehen und leitetet die Kugel äußerst gekonnt auf Wegner weiter.

 

Zum bestmöglichen und wie man sagt psychologisch sehr günstigen Zeitpunkt stand es mit dem Halbzeitpfiff quasi sehr beruhigend 2-0 für unsere Elf. Insgesamt gesehen ging der 2Tore-Abstand zu diesem Zeitpunkt aufgrund zahlreicher zuvor heraus gespielter Tor- möglichkeiten aber auch in dieser Höhe absolut in Ordnung.

 

Das Einzige was man bei der guten FCS-Teampräsentation mal wieder leicht kritisieren musste war erneut die mangelnde Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor der Freiburger. Man hätte es sich noch viel leichter bei einem derzeitigen Topteam der Liga machen können. So kam im zweiten Spielabschnitt noch etwas mehr Spannung auf, als es hätte sein müssen…Trainer Fuat Kilic äußerte sich nach dem Match zur ersten Halbzeit wie folgt: " Wir haben Freiburg in ihrer eigenen Hälfte aufgefressen. Wenn es zur Hälfte 3-0 oder 4-0 steht, darf sich keiner beschweren." Der Gastgeber kam mit dem sehr frühen und sehr agressiven Pressing in der eigenen Hälfte überhaupt nicht zurecht. Die sonst so gewohnten Spielkombinationen blieben so auch meist aus.

 

Die Hausherren kamen wesentlich motivierter in den zweiten Durchgang. Gabriele, von seinem Mitspieler Yildirim schön in Szene gesetzt, nutzte im Rücken der Abwehr stehend eine Unachtsamkeit unsererseits und erzielte nach 54 Minuten den nicht unverdienten Anschlusstreffer. In der Abwehr stand man nun seitens des Gastgebers wesentlich kompakter als vor der Pause. Nun hatten die Breisgauer wahrlich Lunte gerochen. Sie witterten nach dem erzielten Anschluss plötzlich  ihre Chance sogar noch einiges mehr aus der Partie mit nehmen zu können.  Unser FCS sollte eine Zeit lang nur zu Entlastungs-angriffen kommen. Der SC Freiburg hatte nun die klar höheren Spielanteile, aber viele brandgefährliche Momente konnten die Roten auch nicht erzeugen. Die richtige Lücke in unserem Abwehrverbundum die äußerst aufmerksamen Chrappan und Meyerhöfer  fand man nicht. Die wohl größte Chance des SCF wurde nach 84 Minuten gut abgewehrt.

 

Für unsere Molschder ergaben sich nun immer wieder Räume auf den entscheidenden Konter. Ein Superpass unseres Mittelfeldmotors Sven Sökler kam zielgenau auf den aufgerückten Defensivallrounder Mounir Chaftar. Es hätte egentlich die endgültige Entscheidung für unseren Lieblingsclub sein müssen. Diese sehr große Konterchance verpuffte auf dem Weg zum Tor jedoch , der Ball versprang leider etwas (88.Minute). Kurz darauf hatte der Schiedsrichter ein Erbarmen mit unseren Spielern und pfiff sehr zur Freude unserer Akteure & Fans ab.

 

Fazit: Man hatte unsererseits vor allem kämpferisch alles in die Waagschale geworfen und am Ende der 90 Minuten aufgrund der zahlreicheren Torchancen hochverdient einen 2-1 Auswärtssieg. Weitere drei big points wurden somit mit ins geliebte Saarland mit retour gebracht!

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SPIELBERICHT 1.FC SAARBRÜCEN - FC 08 HOMBURG  (VOM 25.NOVEMBER 2014) 

 

FCS: Hohs – Meyerhöfer - Chrappan -  Hahn -  Chaftar – Döringer -  Fießer – Willsch - Wegner – Sökler, Taylor

 

Wechsel: 63.Min. Kiefer für Willsch

                 85.Min. Schäfer für Wegner

                 90.Min. Dadashov für Taylor

 

Beim FCS nicht im Einsatz: Salfeld, Zoundi, Mandt, Altmaier


Homburg: Buchholz – Gaebler  Halet, Noll, Stegerer – Kröner -  Fischer – Gallego -  Kilian - Pinna  – Hesse

 

Wechsel: 56. min. Vaccaro für Hesse

                 70.Min. Grimm für Gaebler

                  79.Min. Timpone für Kröner

 

Beim FCH nicht im Einsatz: Broll, Ehrmann, Deutsche, Schäfer


Tor: 1:0 Wegner (23.)


Gelbe Karten: Wegner, Chrappan / Buchholz, Kröner, Kilian, Halet


Rote Karte: Meyerhöfer (26.)


Zuschauer: 5.540


Schiedsrichter: Michael Kempter

 

Nach zuletzt nur fünf mageren Pünktchen aus den vergangenen fünf Begegnungen bei lediglich einem mikrigen Sieg hat unser saarländischer Traditionsverein 1.FC Saarbrücken am Dienstag beim Livespiel in Sport 1 endlich wieder den Weg zurück in die während der Hinrunde ansonsten so gewohnte wie verlässliche Erfolgsspur gefunden. Im Saarderby gegen unseren Erzrivalen FC Homburg konnte uns auch eine teils denkwürdige wie fragwürdige "Nicht-Leistung des Schiedsrichtergespanns" und eine "erzwungene Unterzahl" über weite Strecken der Partie nicht vom so heiss herbei gesehnten Derbysieg bewahren. So stand am Ende der 90 Minuten regulärer Spielzeit plus drei Minuten Nachspielzeit -    und dies sehr zum Jubel unserer treuen Fans ein hochverdienter 1-0 Heimerfolg.

 

Vor dem Derby musste unser Trainer Fuat Kilic neben den Langzeitverletzten Felix Luz (die Reha macht deutliche Fortschritte,

er soll zum Trainingsstart im neuen Jahr am 13.Januar wieder ins Teamtraining einsteigen können), Maximilian Rupp sowie neben  dem erneut angeschlagenen Rekonvaleszenzen Hassan Amin auch noch auf Timo Kunert, Christian Sauter (Grippe), Giovanni Runco verzichten. Die zuletzt angeschlagenen Daniel Döringer und Patrick Zoundi hatten ihre Probleme soweit auskuriert. Auch Dadshob gab nach dem Abschlusstrainin am Nachmittag beschwerdefrei grübes Licht für einen möglichen Einsatz.

 

Der einzige Treffer des Tages gelang verdientermaßen Dennis Wegner, der sich für seinen erneut sehr couragierten Auftritt mit einer echt tollen Einzelaktion zurecht selbst belohnte (23.Minute). Dem Ganzen ging ein tolles Kombinationsspiel zwischen Sven Sökler und Daniel Döringer voraus. Von denen gelange die Kugel dann in den Besitz des Wirbelwindes, der den Ball genial mitnehmen und direkt auch verarbeiten sollte.  Bereits im direkten Gegenzug (24.Minute) pfiff der bundesligaerfahrene Unparteiische Kempter zum blanken Entsetzen unserer Fans einen völlig unberechtigten Elfmeter für die Gäste aus der Saarpfalz. Ein reines Luftloch vom "sterbenden Schwan" Marc Gallego reichte ihm dabei um sich an jenem Abend "für den noch einzuführenden Schiedsrichter-Award für Unzulänglichkeiten unsterblich  machen zu wollen".

 

Doch weil  die Gerechtigkeit im Leben oft doch auch siegreich ist kam es wie es kommen musste. Danke an dieser Stelle an unseren Keeper David Hohs für seine innere Eingebung und für die bärenstarke  Parade des halb hoch geschossenen Strafstosses.Peter Chrappan hatte  den Gegner zuvor vermutlich nicht einmal leicht touchiert. Die Entscheidung war eine reine Farce!  Unser Abwehrrecke nahm dazu wie folgt Stellung: "Gallego hat das gut gemacht, aber er tritt sich selbst in die Hacke" - eine Sicht wie sie bis auf Schiedsrichter Kempter wohl alle hatten...

 

Vor der Ausführung des völlig unberechtigten Strafstoßes sollte es noch viel schlimmer wie härter für unsere Molschder kommen. Unglaublicherweise wollte der Schiedsrichter am ganz anderen Ende des grünen Rasens - etwa 60 Meter vom Geschehen weg - gesehen haben, was sein Schiedsrichter und dessen Assistenz auf gleicher Ballhöhe nicht registriert hatten - Meyerhöfer flog obgleich gar nicht beteiligt und Meter vom Geschehen weg stehend - mit einer angeblichen Tätlichkeit vom Platz. Meyerhöfer war völlig zurecht auch nach dem Spielende noch völlig fassungslos ob der äußerst groben wie fatalen Fehlentscheidung: "Ich habe ihn dochüberhaupt nicht berührt. Wie der Linienrichter, der am weitesten weg steht, das gesehen haben will, kann ich nicht verstehen."

 

Es war einfach nur eine denkwürdige und höchst umstrittene Tatsache-nentschiedung, über die man nur den Kopf im Stadion schütteln konnte! Wie verwirrt und völlig insiponiert ein so erfahrener Schiedsrichter an jenem Abend tatsächlich war zeigt die unmögliche Tatsache, dass er wieso auch immer den unbeteiligten Meyerhöfer als "Opfer" vom Platz schickte, später im Spielbericht dann aber warum auch immer plötzlich Alexander Hahn markierte. Da fehlen einem wahrlich die Worte!

 

Nach unzähligen Diskussionen und zwischen Schiedsrichtergespann-Spielern-Trainer und einer fast 5-minütigen Spielpause  lief Pinna unter einem gellenden Pfeifkonzert der FCS-Fans dann zum Ausgleichstreffer an...Doch jubeln durfte der Homburger zum Glück nicht, der Schlenze-Versuch ins rechte Eck scheiterte ! Präözision und Schussdynamik reichten in jenem Spielmoment nicht aus. Es gibt manchmal im Leben doch ausgleichende Gerechtigkeit!

 

Nach zehn sehr ansehnlichen Anfangsminuten übernahm unser FCS mehr und mehr das Kommando auf dem Platz. Taylor und der wieder genesene Döringer hatten die ersten beiden sehr guten Torchancen im Match. Der Chance von Taylor (14.Min.) war ein schönes Spiel über Sökler und Mayerhöfer über die rechte Außenban voraus gegangen. Der Versuch unseres US- Amerikaners , in der Mitte stehend lauernd, war nicht schlecht - zur eigenen frühzeitigen Führung reichte es aber noch nicht! Daniel Döringer hatte nur zwei Minuten später dann  einfach nur sehr viel Pech, als sein Schußversuch die Querlatte streifte.

Der Gast hatte hier viel mehr Glück als Verstand, schwamm in diesem Moment in seiner eigenen Defensive! Der ehemalige FCS-Spieler Clement Halet (stand ebenso wie Nils Fischer und Tim Stegerer und in der Statelf) sah hier ebenso schlecht aus wie Emil Noll. Teamkapitän Jan Fießer fasste sich nach 20 gespielten Minuten ein Herz und versuchte es einfach einmal, noch ohne allrdings ohne  FCS-Fortune...

 

Doch unsere ungs ließen keineswegs nach, und so sollte bald darauf der große Augenblick des unermüdlichen Wegners kommen. Mit einer tollen Einzelaktion versetzte er den altehrwrüdigen Ludwigspark in ein echtes blauschwarzes Beben. Dank dafür an dieser Stelle nochmals an unseren tollen Mittelfeldspieler! Nachdem im Gegenzug der unberechtigte Elfer nicht zum Ziel führte ließ man sich unsererseits auch durch die Unterzahl kaum merklich aus dem Tritt bringen und spielte weiter couragiert nach vorne. Doch bis zur Halbzeit passierte insgesamt nicht mehr so viel. Man war dem Gegner aber in wahrlich allen Belangen deutlich überlegen. Es war nie wirklich erkennbar , wie die Saarpfälzer zuletzt sieben  Spielen unbesiegt geblieben sind und sich somit  überraschend viele Punkte beschert hatten. Homburg machte alles, nur keinen einzigen Stich an jenem Fussballabend!

 

Trotz der Tatsache , dass wir über den Großteil des Spiels in Unterzahl agieren mussten erspielten sich unsere Akteure viel mehr Großchancen als die Homburger. Defensiv stand unsere Elf die gesamte Auseinandersetzung lang sehr kompakt und ließ so fast nichts zu! André Kilian kam dem Tor fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff aus der Begegnung heraus noch am nächsten.  Taktisch war man auf unserer Seite von Trainer Kilic und seinem Funktionsteam echt top vorbereitet! Eine echte brand gefährliche Torgelegenheit für den Gast neben der "geschenkten Elfmetersituaion" kann aber  keineswegs verzeichnet werden. Spielerisch ging bei den Saarpfälzern nur denkbar wenig, dies war jedoch eindeutig dem sehr beachtenswerten wie starken Zweikampfverhalten unserer Akteure geschuldet.

 

Auch im zweiten Durchgang fiel den Gästen aus der Saarfalz  nur denkbar wenig ein. Torchancenoder so etwas Ähnliches  blieben fast gänzlich aus. Allenfalls ein Schüsschen des Defensivallrounders und ehemaligen FCS.Kickers Nils Fischer ing mal in Richtung Tor. Sei dies mal als halbe Torchance verzeichnet...Es war erschreckend wenig was den Homburger 64 Minuten in Überzahl bewegte. Ein Sturmlauf auf unser Tornach demj Rückstand  blieb somit auch aus und auch bloßes Wunschedenken! Man ließ unsererseits die Gegenspieler nie auch nur ansatzweise zur Entfaltung kommen - dafür sei mal ein ausdrückliches Lob an unser gesamtes Team an dieser Stelle gestattet!

 

Viel mehr hatte man mehrfach Glück im Unglück, dass unsere clever lauernden Spieler ihre gezielt gewählten Vorstöße nicht mehr ausnutzen.  Mounir Chafar verpasste es für uns mit der größten sich überhaupt bietenden Megamöglichkeit  frühzeitig die entgültige Vorentscheidung für unsere Jungs im blauschwarzen Dress  zu markieren. Als der Schiedsrichter nach einem Foul ades FCH-Keepers Buchholz an unserem Topgoalgetter Matthew Taylor - der  auf den gegnerischen Kasten zulaufend  robust abgedrängt wurde -   tatsächlich den berechtigten Foulelfmeter für uns gab,  versemmelte der Schütze.  Der Strafstoss war unfassbar schlecht wie hoch geschossen, das runde Leder jagte er, viel eher wie bei einem field goal beim American Football - in den Saarbrücker Abendhimmel. Zum Glück blieb diese Unzulänglichkeit gegen Spielende ohne jegliche Bestrafung eine bl0ße Randnotiz!

 

Die letzte Megachance des Spiels hatte Dennis Wegner auf dem Fuss, doch leider schaffte er es - der Ball sprasng zuvor noch leicht weg - nicht, das Runde ins Echikge zu schieben (81,Minute). Es war egal, bald darauf erfolgte nach 3-minütiger Nach- spielzeit der erlösende Schlusspfiff. Und unsere treuen Fans skandierten völlig zurechten "Derbysieger, Derbysieger". Dann begannen die Feierlichkeiten zwischen Fans und Spielern...Danke für denh erfolgreichen und schönen Abend im Ludwigspark!!!

 

Fazit:

Sehr lange hatten unsere treuen FCS-Fans drauf warten müssen. Doch dann folgte endlich der so heiss ersehnteHeimsieg gegen den Erzrivalen FC Homburg!  Mit diesem hoch verdienten wie toll erkämpften Erfolg hat unser Team  nun endlich einmal gezeigt, dass man auch gegen ein stärken Gegner aus den top 5 der Tabelle drei äußerst wichtige Zähler einfahren kann. Danke dafür an unsere Juns - danke für einen grandiosen Fight und euer Herzblut! Mit dem Derbysieg im Rücken sieht die Tabelle doch gleich wieder viel erfreulicher aus. Weiter auf Platz 3 der Regionalliga  liegend hat man den Rückstand auf den Saarrivalen SV Elversberg auf nun nur mehr wieder  einen Zähler deutlich verkürzt. Und auch dert bislang rect souveräne Spitzenreiter der Offenbacher Kickers ersceint plötzlich wieder viel greifbarer. Es wäe toll, wenn das Ganze sich in den kommenden zwei Wochen noch positiver für unsere Molschder  entwickeln könnte - da geht noch etwas...Der FC Homburg verabschiedet sich nach der mäßigen Leistung vorerst endgültig aus dem Rennen um die begehrten Relegationsplätze und rutschte vorrest ins obee MIttelfeld ab.

 

Randnotiz:

Leider meinten vor dem Anpfiff und während der Partie wieder diverse Pyromanen  sich wieder im TV bei der Sport 1- Liveübertragung  präsentieren zu müssen. Man beachte die Hirnlosigkeit dem eigenen Verein mal wieder weiteren Schaden zuzufügen. Die zu zahlendende Geldstrafe fürfte nicht gering ausfallen, zudem beim letzten  Heimspiel bereits Chaoten im anderen Block versuchten eine ansonsten gelungenesehr schöne Choreo so unternalen zu müssen. Echt schade wie völlig unnötig, zumal unser Traditionsclub die Gelder doch viel lieber für andere Dinge wie in Nachwuchsförderung, Spieler-verstärkungen verwenden würde. Auch hat der DFB beim  DFB-Achtelfinal-Pokalspiel einst wohl bereits für Wiederholungsfälle irgendwann ein Geisterspiel angedroht.    

                    

Möge dies nicht kommen, aber man kann seinem Verein auch förderlicher dienen!!! Theoretisch wäre auch eines Tages ein Punkteabzug möglich. Wollt ihr dies, liebe Pyromanen? Bitte lasst den Unfug - zugunsten des Vereins! Übrigens war der Zuschauerzuspruch für ein so brisantes Derby trotz ungünstigem Termin und Liveübertragung doch eher enttäuschend.

Aus Homburg hatten gerade mal 250 Fans den Weg in den ehrwrüdigen Ludwigspark gefunden - und so etwas nennt sich

Fan eines Vereins..*lol*

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SPIELBERICHT FSV FRANKFURT 1. FC SAARBRÜCKEN  (VOM 14.NOVEMBER 2014)

 

Teamaufstellung FSV Frankfurt: ua. Engels, Dedic - weitere Spieler ebenso wenig bekannt wie die Ersatspieler*

 

Teamaufstellung 1.FCS:  Salfeld, Hahn, Meyerhöfer, Schäfer, Kiefer,  Fießer, Willsch, Sauter, Sökler, Wegner, Dadashov

 

 *Ersatzbank nicht bekannt *

 

In der Länderspielpause absolvierte unser saarländischer Traditionsverein am heutigen Freitagnachmittag ein Testspiel. Gegner im hessischen Ginsheim war dabei der Zweitligist FSV Frankfurt. Mit der Partie gegen die Hessen wollte man unserer- seits zum Einen halbwegs  im Spielrhythmus zu bleiben und darüber hinaus  nach zuletzt nur 5 Punkten fünf Regionalliga- spielen und dem „Absturz auf Rang 3“ zudem auch möglichst wieder neues Selbstvertrauen tanken. Zudem galt es, vor dem am 25.November 2014 anstehenden sehr brisanten Saarderby gegen den FC 08 Homburg einige neue Dinge auszuprobieren und das „Feintuning“ weiter zu optimieren.

 

In Ginsbach nicht dabei waren erwartungsgemäß die verletzten Felix Luz, Max Rupp. Patrick Zoundi und Timo Kunert. Der zuletzt angeschlagene Daniel Döringer bekam zudem die erwartete Pause verordnet. Nicht im Einsatz war auch unser Goalgetter Matthew Taylor, der zuletzt – nach seiner sehr schmerzlichen  Zwangspause im letzten Heimspiel gegen Wormatia Worms - aber immerhin wieder am Mannschaftstraining teilnehmen konnte.

 

Unser FCS ging forsch in das Testspiel und konnte so durch Rufat Dadshov nach sehr schöner Vorlage von Marius Willsch sogar mit 1-0 in Führung gehen (14.Minute). Die Hessen glichen nach einer Unaufmerksamkeit jedoch aus, Zlatko Dedic ließ sich die Chance nicht entgehen (22.Minute), Zur Pause lag der FSV mit 2-1 vorne. Engels hatte nach einer knappen halben Stunde ein Tor erzielt.

 

Nach der Halbzeitpause drehten unsere Jungs dann erfreulicherweise weiter auf. Schäfer (48.Minute) und Willsch (53.Minute) brachten die Wende. Das sehr erfreuliche Zwischenergebnis hielt bis zur 69. Minute, als die Hausherren der in einer insgesamt sehr munteren Auseinandersetzung der zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten  Ausgleichstreffer zum 3-3 durch Engels gelang.

 

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SPIELBERICHT 1.FC SAARBRÜCKEN - WORMATIA WORMS (VOM 08.NOVEMBER 2014)

 

Teamaufstellung 1.FCS Saarbrücken:

Hohs – Schäfer -  Chrappan - Hahn -  Meyerhöfer – Döringer – Sökler - Kiefer - Sauter - Wegner – Dadashov

 

Wechsel: 52.Min. Willsch für Schäfer

                  79.Min. Runco für Meyerhöfer

                  85.Min. Fießer für Kiefer

 


Teamaufstellung Wormatia Worms: 

Paterok – Gopko -  Maslanka - Maas -  Stulin – Findik - Loechelt - Himmel -  Saiti – Treske, Zinram      

 

Wechsel: 52.Min. Antonaci für Himmel

                  58. Min. Özgün für Stulin

                  81.Min. Zien für Zinram

            
Tor: 0:1 Treske (2.)


Gelbe Karten: Kiefer / Paterok, Maslanka, Gopko, Zinram, Özgün


 Zuschauer: 3.741


Schiedsrichter: Thomas Münch

 

Schlechtes Ende der Vorrunde für unseren Lieblingsverein! Unser 1.FCS kann gegen die Topmannschaften der Regionalliga Südwest auch weiterhin nicht gewinnen! Nach einer völlig indiskutablen wie äußerst lustlosen Teamvorstellung im ersten Spielabschnitt, sollte uns auch eine deutliche Leistungssteigerung der gesamten Elf im zweiten Durchgang nicht zu den so herbei gesehnten drei big points verhelfen. Grund dafür war auch eine erneut mangelhafte Chancenverwertung sowie ein starker Wormatia Keeper als toller Rückhalt seiner Mannschaft. 

 

Personell ging man nach diversen Erkrankungen, Verletzungen sowie aufgrund einer Gelb-Sperre zwar mit großen Sorgen ins Spitzenspiel, dies alleine sollte jedoch die "Nichtleistung" der ersten Halbzeit jedoch keineswegs rechtfertigen Mit den eigenen Gedanken noch gar nicht auf dem Platz, fing man sich unsererseits bereits nach nur zwei gespielten Minuten das "völlig unnötige Tor des Tages" ein. Florian Treske, der Topgoalgetter unserer Spielklasse, ließ sich nach echt schönen Kombination dieses "große Geschenk"  leider nicht entgehen und knipste zu seiner bereits insgesamt zwölften Bude in dieser Spielzeit ein.! Marco Meyerhöfer und Alexander Hahn waren sich zuvor uneins, wer von beiden den Stürmer   in dieser Situation decken sollte.

 

Spielerisch fiel unseren Akteuren nur denkbar wenig in Sachen Offensivbemühungen ein. Sökler versuchte es nach acht Minuten erstmals Torgefahr auf das gegnerische Gehäuse auszuüben. Sein Schußversuch wurde jedoch abgeblockt. Unser Gast spielte mit der eigenen Führung im Rücken munter weiter und war uns in vielen Belangen überlegen, ohne dass die Rheinhessen große Torgefahr daraus entwickeln konnten. Und unser FCS? Man schien arg nervös, was unzählige Fehlpässe in der Anfangsphase dokumentierten. Es dauerte lange bis sich Christian Sauter aus der Distanz einmal ein Herz fasste und nicht lange fackelnd einfach mal abzog (22.Minute). Heraus sprang dabei leider nichts - aber wer nicht wagt, der auch nicht gewinnt! Viel mehr gibt es aus dem ersten schwachen Spielabschnitt nicht zu berichten! Echte Großchancen konnten sich unsere Kicker leider nicht heraus spielen, was die anwesenden FCS-Fans doch arg enttäuschen musste!

 

Wie verwandelt und mit wesentlich mehr Leidenschaft kamen unsere Kicker aus der Kabine. Nun legte man spieltechnisch deutlich zu und setzte die Gegenspieler deutlich mehr unter Druck. Nun spielte nur mehr unsere Elf! Nach 57 Minuten wurde Willsch zwar touchiert,  für einen Elmeter unsererseits reichte dies aber wohl zurecht nicht aus. Urplötzlich waren unsere Spieler omipräsent. Die Wormser waren schon sehr früh im Match bemüht die eigene denkbar knappe Führung irgendwie über die gesamte Halbzueit zu retten. Söklers Knaller nach Vorlage von Dadashov `(61.Minute) war wahrlich ein Versuch wert, der jedoch nicht zum Jubel unserer treuesten FCS-Fans reichen sollte. <und weiter ging es, nun im Minutentakt. Auch Wegner konnte seine Chance nicht nutzen (62.Minute).

 

Erneut eine Minute später lag der Torschrei fast allen schon auf den Lippen. Nach tollem Zusammenspiel zwischen Hahn  und Wegner erkämpfte sich Dadashov nach einem Flankenschlag 25 Minuten  vor Ende der Partie  toll das runde Leder. Sich toll eingesetzt in der Luft stehend platzierte der aserbaidschanische National-spieler die Kugel leider zu platziert und mittig auf den Kasten. Der an jenem Fußballnachmittag bestens aufgelegte gegnerische Keeper Paterok war auf der Höhe und konnte drohendes Unheil für seine Wormatia vereiteln.

 

Und es ging Schlag auf Schlag munter weiter! Marius Willsch hatte sich toll durchgesetzt und die große Ausgleichschance auf dem Schlappen, doch er scheiterte am starken Wormaser Torwart. Dieser konnte den Toreinschlag mit einem starken Reflex noch verhindern, doch Wilsch sollte noch einmal an die Kugel kommen. Doch wieder blieb Willsch nur zweiter Sieger (68.Minute).Auch ein schöner Pass von Sökler auf Dadashov sollte wenige Augenblicke darauf (73.Minute) nicht zum zu diesem Zeit-punkt hochverdient gewesenen Ausgleichstreffer langen. Wer auch immer es in jener Phase versuchte, es fehlte einfach das letzte Quentchen Glück gegen einen bestens aufgelegten wie bärenstarken Tormann!

 

Auch in der Nachspielzeit war es  zum Verzeifeln, als Hahn´s Kopfball nach Vorlage unserer Mittelfeldmotors Sökler das Runde sehr Leidwesen der anwesenden 3500 FCS-Fans (bei 300 Wormsern) nicht in die Kiste bugsieren konnte. Wieder einmal hatte man sich, obgleich spielerisch auch im zweiten Abschnitt längst nicht alles tolol lief, unzählige Chancen versiebt, Das Match doch noch für sich zu entschieden. Doch es sollte an jenem Samstagnachmittag einfach nicht sein, unsere FCS-Fans verließen - obgleich unsere Jungs im zweiten Abschnitt alles versuchten - vom Ergebnis her völlig enttäuscht den ehrwürdigen Saarbrücker Ludwigspark.

 

Fazit:

Mit lediglich fünf Punkten aus den letzten fünf absolvierten Begegnungen droht unser saarländischer Traditionsverein mehr und mehr seine vor Wochen noch glänzende Ausgangsposition in der Regionalliga Südwest zu verspielen. Der wahrlich völlig überraschende Auswärtssieg im ehrwürdogen Saarbrücker Ludwigspark bracte nicht nur die Wormatia etwas näher an die Relegationsplätze ran. Auch die SV Elvserberg lachte sich heute mit dem zu erwartenden 3-1 Auswärtssieg bei dem sehr schwachen Abstiegskandidaten SV  Wweibrückermal wieder mächtig ins Fäustchen. Bleibt die große Hoffnung dass die Offenbacher Kickers am kommenden Montag im Livespiel bei Sport 1 nicht noch ihrerseits den Erzrivalen KSV Hessen Kassel schlagen und uns weiter davon ziehen!

 

Randnotiz:

Vor der Begegnung zeigte die Vorage Est eine tolle Choreographie unter dem Motto "111 Jahre Ruhm und  Leidenschaft, sollst leben bis in Ewigkeit" - umrahmt wurde das Ganze mit lauschwarzem Rauch und einigen wenigen gelben Böllern.

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SPIELBERICHT SPVGG. NECKARELZ - 1-FC SAARBRÜCHEN  (VOM 08.NOVEMBER 2014)

 

Teamaufstellung Spvgg. Neckarelz:

Wehr, Kizilyar, Bindnagel, C. Schäfer, Bückle, Horn, B. Schäfer,  Busch, Hofmann, Beyazal, Szimayer

 

Spvgg.-Wechsel: 71. Galm für Kizilyar, 71. Burgio für Bückle,  86. Hogen für Hofmann

 

 Teamaufstellung 1.FC Saarbrücken:

Hohs, Döringer, Schäfer, Hahn, Chaftar, Kiefer, Sauter,  Sökler,  Wegner, Dadashov,  Taylor

 

FCS-Wechsel: 65.Pranjes für Sökler,  69. Willsch für Wegner,  86. Mandt für Kiefer

 

Gelbe Karten: Bückle, Busch/ Chaftar (5.Gelbe), Wegner, Mandt

 

Schiedsrichter: Gaetano Falcicchio

 

Enttäuschender Samstagnachmittag! Im Auswärtsspiel bei der Spvgg. Neckarelz enttäuschten unsere Molschder und ließen am Ende beim 1-1 Unentschieden zwei wichtige Zähler liegen. Zwar brachte Rufat Dadashov nach 40 Minuten mit seinem ersten FCS-Treffer nach seinem erfolgten Wechsel aus Zweibrücken nach 40 Minuten verdient in Führung, doch 9 Minuten vor Schluss nkam der Gastgeber zum Ausgleichstreffer durch Beyazal.  Wieder einmal hatten es unsere Akteure versäumt  den möglichen wie auch entscheidenden Treffer zum 2-0 nachzulegen. Und erneut gelang es - ähnlich wie in Kassel - nicht "wichtiges Zählbares" einmal irgendwie über die  Zeit zu retten. Wieder einmal traten gegen Spielende erhebliche Konzentrationsmängel auf, so dass in den letzten vier Ligaspielen lediglich "schwache 4 Punkte" heraus sprangen. Man scheint in einer kurzfristigen Ergebniskrise zu stecken. Wird höchste Zeit, dass man vor den beiden sehr wichtigen Spielen gegen Worms und Homburg den Schalter wieder umlegt und bis zum Ende konzentriert bei der Sache bleibt!

 

Unser saarländischer Traditionsverein begann sehr aufmerksam und sehr couragiert, war zudem gleich auf ein frühes 1-0 aus. Gerade einmal zwei Minuten waren gespielt, als Abwehrspieler Alexander Hahn einen tollen Diagonalpass auf den wieder genesenen Lukas Kiefer -  in dessem zweiten Spiel hintereinander von Beginn an - geschlagen hatte. Dieser zögerte nicht lange und setzte unseren Stürmer Rufat Dadshov toll in Szene. In dieser Spielsituation war der Keeper der Hausherren Wehr jedoch voll auf der Höhe und konnte das drohende Unheil noch von seiner Elf fern halten. 25 Minuten später spielten unsere Jungs die zweite wahrlich gute Torgelegenheit heraus. Nach einer tollen Kombination über Sökler und Kiefer kam das Leder zu unserem Topgoalgetter Matthew Taylor. Unsere US-Amerikaner zog zwar dynamisc in Richtung Gehäuse, doch  leider verzog er denkbar knapp (25.Min.).

 

Wenige Augenblicke später hätte es jedoch wie aus dem Nichts in unserem Kasten einschlagen können. Unser Torwart David Hohs zeigte wieder einmal einen tollen Reflex und verhinderte gegen Beyazal somit Schlimmeres. Eine Führung hatten sich die bis dahin stets abwartend spielenden und stets lauernden Gastgeber zu dieser Zeit aber auch nicht wirklich verdient.

 

Die nächste Großchance gehörte wieder unseren Kickern. Der auffallend bemühte Rufat Dadashov nahm das Runde am 16er äußerst klasse mit und zog ab. Es fehlte bei diesem Versuch nicht sonderlich viel, zur erigenenFührung reichte es jedoch leider nicht. Wenig später machte es "Da" jedoch viel besser. Mit rechts angenommen schlug das Runde endlich links unten in der Kiste der hausherren  ein. Wehr im Tor hatte hier wahrlich keinerlei Abwehrchance. Zur Pause  lag unser Lieblingsverein nicht unvedreitnaufgrund des größeren eigenen Engagements verdient vorne.

 

Im zweiten Spielabschnitt sollte man keine gute Leistung zeigen, spielerisch sollte man- auf dem zugegeben "sehr schwierig zu bespielenden Acker" noch weiter deutlich nachlassen. Dies alleine sollte aber keineswegs als Entschuldigung gelten! Zwar erhielt man gegen die Heimelf, die nun ihrerseits mehr nach vorne wagen musste, die erhofften Räume. Doch im letzten Drittel verhedderte man sich auf dem Weg nach vorne im entscheidenden Augenblick mmer wieder  bzw. übersah den besser postierten Mitspieler. Viele Abspiele wurden fahrig ausgespielt. Man schien irgendwie nur sehr selten auf der absoluten Höhe des Geschehens zu sein. Das Bemühen und den Kampf kann man unseren Spielern zwar nicht absprechen, aber es war nicht der Nachmittag unseres FCS...

 

Torchancen für unsere Spieler blieben nun leider eindeutig eine Rarität! Einen Abschlag von Hohs verlängerte Sauter zwar genial auf Taylor, dieser scheiterte im Ansturm auf das gegnerische Tor aber an einem tollen Reflex von Keeper Wehr (54.Minute). Und nur eine Minute spätersollte Sven Sökler seinen Kunstfreistoss nur ganz knapp am Neckarelz-Tor vorbei zirkeln. Danach blieben eigene Torabschlüsse aus, und man ließ die Gastgeber ersmals das Spielgeschehen übernehmen. Im dieekten Anschluss an einen Beyazal-Eckball versuchte Busch die Kugel in Richtung FCS-Gehäuse zu lenken. Doch Sven Sölkler war sehr aufmerksam und klärte. Und aucch David Hohs wäre sicher zur Stelle gewesen.

 

Bald darauf wurden die ansonsten so offensivstarken Sven Sökler und Dennis Wegner aus bislang unbekannten Gründen vorzeitig  ausgewechselt. Über Verletzungsprobleme wurde bis dat nichts bekannt, auch kam lediglich Dennis Wegner im Pokal nur kurz zum Einsatz so dass eigentlich bei beiden Jungs genügend Kraft hätte vorhanden sein müssen. Durch die Auswechslung der beiden Offensivkräfte beraubte Trainer Kilic znserer Elf der letzten offensiven Durchschlagskräfte. Vor allem die Auswechslung des torgefährlichen Wegner blieb bis dato rätselhaft.  Trainer Kilic selbst wird wohl seine eigenen Gründe gehabt haben. Doch diese Taktik sollte am Ende leider nicht aufgehen!

 

Viele Chancen bekam Neckarelz nicht, aer zum Erfolg sollte der nun sein "Heil in der Flucht suchende"  Gastgeber doch noch kommen. Beyazal, der gefährliche Mittelfeldspieler war es schließlich, der einen Kopfball 9 Minuten vor dem Abpiff - sehr zum Leidwesen der ca. 650 mitgereisten treuen FCS-Anhänger  unter den lediglich 1150 Zuschauern - über die Linie bugsieren sollte. Unser FCS tat eindeutig zu wenig und so kam letzten Endes das wohl an jenem Nachmittag leider Unvermeidbare. Das Gegentor und die äußerst herbe Enttäuschung hatte man sich unsererseits selbst zuzuschreiben!

 

Fazit:

Irgendwie unerklärlich ist weiterhin die Tatsache, dass sich bei unserem FCS gute und schlechte Halbzeiten auch weiterhin häufig abwechseln. Irgendwie fehlt auch weiterhin die letzte Konzentrationund Spannung über die gesamten 90 Minuten Spielzeit * einer jeden Partie. Mal ist die erste Halbzeit gut, mal eher die Zweite....Fakt ist leider auch das traurige Momentum, dass bei unser Team seit dem Heimspiel gegen die Teufelchen derzeit spielerisch zu stagnieren scheint. Es fehlt die nötige Lockerheit, unsere Akteure wollen wohl zu viel. Statt dessen könnte man aus dem Match in Kassel sowie vom heutigen Spiel in Neckarelz insgesamt mindestens drei Zähler mehr auf dem Konto haben. Durch das stetige Punkten der direkten Konkurrenz wird der Druck nicht weniger, zumal der OC derzeit als Spitzenreiter einen Lauf hat und erst einmal scheitern muss...

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SPIELBERICHT SAARLANDPOKAL-ACHTELFINALE SC WEISKIRCHEN – 1.FC SAARBRÜCKEN

(VOM 28.10.2014)

 

Teamaufstellung SV Weiskirchen:

Lauer, Sinast, Bies, Schmitt, Luy, Gadell, Straub, Hoff, Kochems, Schneider, Orth

 

Wechsel: 46. Hauch für Luy

                  66. Thome für Schneider

                  73. Buchmann für Hauch

                 

Teamaufstellung unser 1.FCS:  

Salfeld, Meyerhöfer, Hahn, Schäfer, Mandt, Kiefer, Sauter, Willsch,   Pranjes, Dadashov,  Runco

 

Bank:
David Hohs (ETW), Mounir Chaftar, André Dalphin, Jordan Steiner, Dennis Wegner,  Sven Sökler , Matthew Taylor

 

Fehlende Spieler:
Max Rupp (Partellasehnenanriss)
Felix Luz (Meniskusschaden)
Hassan Amin (Rückenbeschwerden)
Daniel Döringer (Knieverletzung)
Patrick Zoundi (Bänderverletzung)             

Julian Wamsbach (nicht im Kader)
Peter Chrappan  (nicht im Kader)
Timo Kunert (nicht im Kader)
Jan Fießer (nicht im Kader)

 

FCS-Wechsel:
Jordan Steiner für Christian Sauter (46.)
André Dalphin für Lukas Kiefer (63.)
Dennis Wegner für Giovanni Runco (75.)

 

System: 4-4-2

 

Zuschauer: 800

 

Locker und leicht das Viertelfinale im Saarlandpokal erreicht hat unser 1.FC Saarbrücken am Dienstagabend beim Landes-ligisten SV Weiskirchen. Es wurde das von den meisten wohl genauso erwartete Schützenfest. Dabei bot unser Trainer Fuat Kilic vor allem Akteuren aus der zweiten Reihe eine Chance und schonte wie es zu vermuten war diverse Stammspieler.

Aber vorne weg: Auch der „zweite Anzug“ sollte seine Sache sehr ordentlich machen. Man nahm den Gastgeber zu keiner Zeit auf die leichte Schulter und zeigte von Beginn an deutlich, dass zwischen der Regionalliga und der Landesliga doch mehrere Klassen vom Leistungsvermögen her liegen.

 

Druckvoll und von Beginn an sehr konzentriert zwang man die Heimelf sofort zu einem folgeschweren Fehler. So gelang Abwehrspieler Steffen Schäfer bereits nach nur zwei gespielten Minuten die sehr frühe Führung für unsere Molschder. Nach einem von Sauter getretenem Eckball bekam das Abwehrbollwerk des SVW den Ball nicht geklärt, Schäfer stand am 5m-Raum und versenkte das Leder flach in die Ecke. Die Hochwälder standen sehr tief in der eigenen Hälfte und versuchten die Räume möglichst eng zu machen, während unsere Jungs das Spielgeschehen eindeutig nominierten. Der Underdog kam kaum einmal zum Luft holen, Entlastungsangriffe hinein in die gegnerische Hälfte sollten eine absolute Rarität bleiben.

 

Ähnlich wie beim 1-0 fiel dann auch das nächste Tor unserer Elf. Erneut kam ein von Sauter getretener Eckball in den Strafraum, und wieder bekam der Gastgeber die Kugel nicht aus dem eigenen 16er befördert. Schäfer nahm die erneute Einladung dankend an und hämmerte as Runde ins Eckige (19.Min.). Weiskirchen hatte sich noch nicht erholt, als Christian Sauter sich für seine wahrlich gute Leistung an jenem Abend selbst belohnte (21.Min.) . Äußerst sehenswert war dabei die tolle Vorarbeit vom erstmals von Beginn an im blauschwarzen Dress agierenden Stürmer Rufat  Dadashov. Dieser hatte es im Strafraum mit drei Gegenspielern aufgenommen und sich toll durchgesetzt. Seine Flanke erreichte Christian Sauter, der per Kopf das Leder problemlos ins Tor bugsieren konnte.

 

Die eindeutige Vorentscheidung in dieser Partie war mit dem 3-0 bereits sehr früh gefallen. Die Hochwälder kämpften zwar wacker, doch die eigenen Mittel gegen einen aufgeweckten und sehr spielfreudigen saarländischen Traditionsverein langte hinten du vorne einfach nicht aus! Das 4-0 erzielte „Dada“ dann selbst. Toll in Szene gesetzt wurde er dabei per Hacke von Pranjes nach 24 Minuten. Der Landesligist kam kaum zum Atem holen, als es erneut im eigenen Kasten klingelte. Dieses Mal durfte sich auch noch Mittelfeldspieler Marius Willsch  in den Torreigen einfügen. Er vollendete eine schöne Kombination mehrerer FCS-Spieler. Für die gegnerischen Abwehrformationen ging das Ganze einfach alles viel zu schnell. 5 Treffer in nur einer halben Stunde sprachen eine eindeutige Sprache. Und bei noch konzentrierteren Torabschlüssen hätte es durchaus

noch höher stehen können. Doch es gilt zugunsten der Jungs auch anzumerken, dass man sich auch gegen solch „unter-klassige“ Vereine in der Vergangenheit schon öfter schwerer getan hat. Die Leistung war gut und okay so!

 

Nun verschonte man die Hochwälder ein wenig und begnügte sich eine Zeit lang mit der eigenen klaren Führung. Man wollte die Hausherren wohl auch nicht weiter demütigen und richtig bloß stellen! Man nahm unsererseits eindeutig das Tempo aus dem Duell, so konnte Weiskirchen seine Defensive auch etwas besser auf unser Spielsystem einstellen. Zwar war unsere Elf weiter in Richtung SVW-Gehäuse unterwegs und erspielte sich dabei auch noch einige Chancen. Doch im Abschluss wirkte man nun – auch verständlicher Weise bei dem sehr klaren Spielzwischenstand -  weniger konzentriert. Pranjes gelang es kurz vor der Pause dann noch der letzte FCS-Treffer (45.Minute).

Im zweiten Spielabschnitt ließen unsere Jungs lockerer. Nun ließ man den Gegner kommen und versuchte ihm nicht gleich wieder den Ball abzujagen. Unser FCS war nun vielmehr um Konzentration in  der Defensive aus. Vorne wollte man den Gegner nicht „unter die Räder geraten lassen“ und verschonte ihn. Irgendwie war bei nachlassender Konzentration auch ein plötzliches Bruch im Offensivspiel. Man wirkte nun zu oft fahrig! Weiskirchen selbst konnte aus den nun größeren Spiel-anteilen zu keiner Zeit eigenes Kapital schlagen.  Nach zwei schönen Kombinationen sollte dann aber doch noch zwei blauschwarze Treffer fallen. Zunächst gelang Willsch sein zweiter Treffer des Abends. Und kurz vor dem Abpfiff war es Pranjes, der per Kopf auch noch eine Gelegenheit ausnutzen konnte (90.Min.).

 

 Fazit:  Auch der zweite Anzug passt. Mit einer eine halbe Stunde lang überzeugenden und hochkonzentrierten Vorstellung hatte man sich bereits sehr früh für das anstehende Viertelfinale im Saarlandpokal – welches erst kommenden Jahr aiusgetragen wird - qualifiziert. Nach und nach nahm man dann das Tempo und den Druck aus der Partie und ließ den Landesligisten etwas mitspielen. Man verschonte die Hausherren und legte nach der Pause nur mehr zwei eigene Treffer nach. Dennoch war der SV Weiskirchen nach 90 Minuten mit dem 0-8 noch bestens bedient!

 

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SPIELBERICHT 1.FC SAARBRÜCKEN – FK PIRMASENS (VOM 25.OKTOBER 2014)

 

Teamaufstellung „unseres“ 1.FCS:

Hohs, Kunert, Schäfer, Chrappan, Chaftar, Kiefer, Fießer, Sökler,   Wegner, Taylor

 

*Mehr Statistik wird in Kürze noch nachgereicht*

 

Wieder rasch in die Erfolgsspur zurück gefunden hat unser saarländischer Traditionsverein in der Regionalliga Südwest. Am 15.Spieltag der Vorrunde gewann man – nach einem 1-1 Unentschieden im Topspiel gegen die Offenbacher Kickers sowie nach einer völlig unnötigen 1-2 Niederlage zuletzt beim sehr schweren Auswärtsspiel beim KSV Hessen Kassel – heute im Südwestderby gegen den FK Pirmasens souverän wie auch in der Höhe hochverdient mit 4-1. Am Ende der Begegnung sollte  der Abstiegskandidat damit noch bestens bedient sein!

 

In der ersten halben Stunde fiel unserem Team spielerisch noch nicht viel ein. Man war zwar bemüht, doch es fehlte noch eindeutig an Kreativität. Man fand unsererseits nur recht schwer in die Partie. Die erste gefährliche Tornäherung gelang so auch den Gästen aus der Pfalz. Per Distanzschuss versuchte man es nach 9 Minuten einfach einmal selbst. Doch das Leder segelte doch recht deutlich an unserem Kasten vorbei. Der zu Beginn des Derbys nach einem Foul bereits angeschlagene und dieses Mal nach wohl stärkeren Trainingsleistungen unter der Woche wieder einmal von Beginn an aufgebotene Mittelfeldspieler Patrick Zoundi   musste bereits nach 11 Minuten ausgewechselt werden. Den Start hatte sich nicht nur Trainer Fuat Kilic sicherlich gänzlich anders vorgestellt.

 

Doch schon bald darauf sollte es in unseren Reihen besser werden. Endlich schlug  wieder einmal die Stunde unserer zuletzt in der Liga so glücklosen Topgoalgetters.  Mit der ersten echten Torgelegenheit unserer Molschder ging man auch gleich selbst  in Führung. 17 Minuten waren bereits gespielt, als er seine Torflaute nach 564 Minuten ohne eigenen Treffer n der Liga  endlich beenden konnte. Der erneut sehr agile Dennis Wegner hatte das runde Leder im Strafraum maßgerecht quer gelegt, so dass „Super-Matth“ keinerlei Probleme hatte die Kugel locker und leicht einzuschieben. Die Pirmasenser hatte sich vom Schock des plötzlichen Rückstands noch gar nicht recht erholt, als unsere treuen Fans nur acht Minuten nach der eigenen Führung bereits wieder lautstark jubeln konnten. Dieses Mal war es unser „Mittelfeld-antreiber“ Sven Sökler , der ein tolles Kombinationsspiel nach sehenswertem Doppelpass mit Dennis Wegner fantastisch beendete (25.Minute). Völlig freistehend fackelte der Schütze nicht lange,  der Ball im gegnerischen Gehäuse ein. Mit der erst zweiten Torgelegenheit hatte man erneut zugeschlagen. Die Effektivität an diesem Nachmittag konnte sich also wahrlich bestens sehen lassen – aus sehr wenig hatte man unsererseits wirklich sehr viel gemacht!

 

 Der für den verletzten Zoundi früh eingewechselte Alexander Pranjes hatte wenige Minuten später sogar die Großchance mit dem möglichen 3-0 die endgültige Vorentscheidung zu erzielen. Super in Szene gesetzt unterlag er im direkten Zweikampf aber dem FKP-Keeper Steigelmann. Neben der durchaus beeindruckenden Effektivität und den ansonsten lange Zeit fehlenden Kreativmomenten fiel im eher mittelmäßigen ersten Spielabschnitt bei unseren Jungs vor allem ungewohnte wie völlig unnötige Fehlpässe auf, die den Gegner stets wieder in die Partie brachte. Offensiv präsentierte dieser sich jedoch so schwach, dass er damit rein gar nichts anzufangen wusste. Echte Chancen auf der Gegenseite bekamen die anwesenden 4000 Zuschauer im weiten Rund des ehrwürdigen Saarbrücker Ludwigsparks so auch keine zu sehen. Zur Pause lag man – auch ohne große eigene Anstrengungen –vollkommen beruhigend mit 2-0 vorne.

 

Spielerisch verbessert kam man aus der Kabine. Nun erhöhten unsere Jungs eine Zeit lang das Tempo und den Druck auf den völlig überforderten Gäste, die versuchten im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten möglichst robust dagegen zu halten. Dabei waren die Zweikämpfe teils doc recht grenzwertig. Wobei anzumerken ist, dass der Unparteiische insgesamt doch eine gute Leistung bot und durch überlegtes Handeln stets allesweitest gehend  im Griff hatte! Bei den „Schlappeflicker“ ließen die Kräfte mehr und mehr nach. So kamen wir auch vermehrt zu Torgelegenheiten, ohne alles vorhandenen Mittel dafür abrufen zu müssen. Es kam wie es kommen musste. Matthew Taylor belohnte seinen couragierten Auftritt mit dem vorentscheidenden 3-0. Wieder ging unserem Treffer eine schöne Kombination voraus (56.Minute). Nach diesem Treffer nahmen unsere Akteure jedoch wieder das Tempo aus der Partie und verlegten  sich nun mehr und mehr auf  blitzartig ausgetragene Kontern

 

Nach 72 Minuten belohnte sich Dennis Wegner für seine erneut sehr couragierte Leistung. Nach toller Flanke von des ebenso stark agierenden Sven Sökler stand er goldrichtig und hatte keinerlei Probleme das Runde per tollem Flugkopfball  ins Eckige zu befördern. Es stand 4-0 für unseren Traditionsverein, und war bereits der fünfte Saisontreffer des so offensivstarken wie pfeilschnellen stets vorbildlich kämpfenden Mittelfeldakteurs. Unsere Jungs hätten das Ergebnis noch durchaus deutlich höher schrauben können, doch mit der hohen Führung ließ die Konzentration verständlicherweise auch etwas nach. Man verschonte die „Wetspfälzer“ mehrfach vor weiterem drohenden Ungemach. So hätte unserer US-Amerikaner   9 Minuten vor dem Ende seinen dritten Treffer besiegeln können. Doch der FKP-Torwart Steigelmann hatte in dieser Szene zum wiederholten Male sehr  gut aufgepasst und verhinderte wie in einigen anderen Szenen ein durchaus mögliches Debakel für seine Elf.

 

Auch  Sökler verschonte wenige Augenblicke später den Gegner (82.Minute), als er völlig blank vor dem Kasten auftauchte. Im zweiten Durchgang hatte man deutlich mehr Ballbesitz und zwang den Gegner wiederholt zu Fehlern. Während man unsererseits in der ersten Hälfte selbst viele Abspielfehler produzierte, wurde diese Quote im zweiten Spielabschnitt deutlich reduziert.  Die Abwehrformation unsererseits wirkte stets sehr sicher. Und dennoch kam der in dieser Form äußerst heiße Abstiegsanwärter noch zu einem „nicht wirklich verdienten Treffer“.  Bürger war es, der nach 88 Minuten nach einer echten Nachlässigkeit unserer Abwehr  im richtigen Moment zur Stelle war.

 

Fazit:  

Die unglückliche Niederlage in Hessen am vergangenen Wochenende war wohl ein Dämpfer zur rechten Zeit. Mit dem wichtigen Dreier gegen den FK Pirmasens bleibt man dem aktuellen Tabellenführer der Offenbacher Kickers weiter dicht auf den Fersen. Neues Selbstbewusstsein für die restlichen sehr wichtigen Begegnungen dieses Jahres dürfte zudem getankt sein. Weiter geht es in der Liga mit einem Auswärtsspiel bei der Spvgg. Neckarelz. Bei hochkonzentriertem Auftreten sollte man da auch seine spielerisch deutlich besseren Mittel ausspielen und wie auch immer den nächsten Auswärtssieg einfahren.

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SPIELBERICHT KSV HESSEN KASSEL – 1.FC SAARBRÜCKEN  (VOM 18.OKTOBER 2014)

 

Teamaufstellung KSV Hessen Kassel:

Rauhut, Merle, Friedrich (Feigenspan, Müller, Brandner (84. Schulze), Damml Evljuskin, Becker, Schmeer, Girth (64.Giese), Bektasi

Teamaufstellung „unseres“ 1.FC Saarbrücken:

Hohs, Döringer, Chrappan, Hahn, Chaftar,  Mandt (46.Kiefer), Willsch (67.Zoundi), Wegner, Sökler, Taylor (77. Dadashov)

 

FCS-Reservebank: Salfeld, Schäfer, Kunert, Pranjes, Dadashov

 

Gelbe Karten: Mandt, Hahn, Chrappan, Kiefer

 

Schiedsrichter: Floian Steinberg

 

Zuschauer: 1850

 

Am 14. Spieltag der Regionalliga Südwest sollte  es für den aktuellen Tabellenführer die erst zweite Saisonniederlage setzten. Es sollte eigentlich ein wunderschöner „spätsommerlicher Herbsttag“  im Auestadion von Kassel  werden. Am Ende verschenkte man unserseits zunächst erst einen möglichen Sieg, um dann in der Nachspielzeit sogar noch eine äußerst schmerzhafte wie völlig unnötige 1-2 Niederlage beim   erwartungsgemäß sehr schweren Auswärtsspiel in Nordhessen zu kassieren. Doch zunächst der Reihe nach…

 

Den Beginn der Partie verschliefen unsere „Blau-Schwarzen“ völlig. Der KSV selbst wirkte äußerst kompakt und stark, hatte seinerseits wohl so gar keinen Respekt vom bisherigen Spitzenreiter. David Hohs war in Gedanken noch gar nicht richtig auf dem grünen Rasen, als es nach 2Min30 schon hinter ihm im Kasten einschlug. Der Goalgetter der Kasseler Benjamin Girth sah in jenem Moment sofort, dass sich kein eigenen Mann vorne befand und zudem unser FCS-Keeper zu weit vor dem eigenen Gehäuse stand und zog - zentral mittig - einfach einmal aus etwa 30 Metern Torentfernung ab. Sehr zur  allgemeinen  Verwunderung und zum Entsetzen der mitgereisten 350-400  FCS-Fans passte das Runde genau, flach links unten schlug das runde Leder ein. Es war ein recht kurios zustande gekommenes Tor! Weder Taylor noch Sökler oder Fießer waren in ihren Kopfballduellen zuvor aufmerksam – zudem ließ Teamkapitän Jan Fießer den Kasselaner frei zum Distanzknaller kommen.

 

Und weiter drängten die Nordhessen. Eine Riesenchance besaßen die „Rot-Weißen“ nach 13 Minuten. Einem erneuten Gewaltschuss von Girth kratzte der dieses Mal sehr aufmerksame  David Hohs gerade noch per Fuß von der Torlinie Hier hatte unser Torwart das nötige Glück einmal auf seiner Seite. Die Hessen machten mit dem Rückenwind der eigenen Führung das Spiel und  waren in der Partie gegen den aktuellen Tabellenführer überlegen und dominant. Unseren Molschdern fehlten die entscheidenden  Ideen im Spielaufbau, so dass man auch keine eigenen Torgelegenheiten heraus spielen konnte.

 

Unsere Spieler fanden absolut keine Mittel offensiv durchzukommen, so konnte man die eigentlich vorhandenen und diese Saison so oft bereits bewiesen eigenen Qualitäten konnten nie ausspielen. So dauerte es auch sehr lange, bis Dennis Wegner sich nach mehr als einer Viertelstunde  endlich einmal ein Herz fasste und in Strafraumnähe aus etwa 17 Metern einfach mal flach abzog. Leider war es nicht die erhoffte Initialzündung!

 

Nach einem kapitaler Fehler von André Mandt konnten die Nordhessen durch einen  pfeilschnellen Konter fast sogar auf 2.0 erhöhen. Zu unserem Glück ging der nicht gerade sehr gelungene Abwehrversuch von Mounir Chaftar dann doch noch etwa einen Meter am Tor vorbei. Dem tollen Konter vorangegangen war eigentlich eine Standartsituation unseres Traditionsvereins. Ein von Sven Sökler vom Tor weg geschlagenen Ball verstolperte André Mandt und leitete so diese sehr gefährliche Spielsituation vor unserem Kasten ein.

 

Lange Zeit benötigte unser Team um sich halbwegs auf die forsche wie offensive Spielweise des Gegners einzustellen. Irgendwie schien man überrascht vom couragierten Spielaufbau des KSV! Natürlich waren die Kasseler auch beschwingt von der frühen Führung, die sie zu noch mutigeren Aktionen verleitet hatte. 21 Minuten sollte es schließlich dauern, bis unsere Jungs – heute  im blauschwarzen Dress auflaufend – durch Dennis Wegner die erste echte Torgelegenheit hatte. Der wahrlich tolle Kopfball wurde durch eine Glanzparade des KSV-Keepers Rauhut jedoch glänzend vereitelt.

 

Gegen Ende der ersten Halbzeit wirkten unsere Akteure engagierter und befreiter. Zunächst wurde die Seite schön nach rechts verlagert und der Ball auf Mandt zurück gelegt. Dieser fackelte nicht lange und versuchte es einfach mal beherzt. Dieser Schuss-ersuch stellte jedoch kein wirkliches Problem für Rauhut im Kasten dar. Leichte Beute sollte der Torwart auch wenige Momente vor der Pause haben, als Taylor einen lange auf ihn geschlagenen Ball nicht richtig verarbeiten konnte. So stand es nach spielfreudigeren und engagierteren 45 Spielminuten insgesamt  verdientermaßen 1-0 für die Hausherren!

 

Insgesamt war es spielerisch viel zu wenig was unser Lieblingsverein im ersten Spielabschnitt bot. Man trat teils wirklich sehr überheblich an, hatte den Gegner wohl unterschätzt. Defensiv stand man zwar noch verhältnismäßig gut, aber vom Zweikampf-verhalten her passte es auch noch nicht immer gut. „Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen, haben zu arrogant agiert, wollten nur kicken, statt zunächst die Grundtugenden abzurufen“, so Kilic. Die eigenen Fähigkeiten konnte man nie wirklich demonstrieren. Es war viel zu wenig was wir zeigten!

 

In der zweiten Halbzeit sollte es jedoch um einiges besser werden. Nun war man dem Gastgeber in allen Belangen deutlich überlegen, ohne dass dabei nach vorne viel Effektives passieren sollte. Dennoch nahm man nun die Zweikämpfe mehr an, wirkte wesentlich giftiger, erzeugte wesentlich mehr Druck und Spieltempo nach vorne und hatte auch spielerisch in der Offensive einiges mehr zu bieten. Wobei es nach einer wahrlich enttäuschenden Vorstellung in den ersten 45 Minuten wahrlich auch nur mehr besser werden konnte! Dennoch erspielte man sich kaum gute bis sehr gute Torchancen. Und in Sachen echte Effektivität blieb man auch an diesem Spätnachmittag wieder so einiges schuldig! André Mandt und der seit dem gestrigen Tag nun 33-jährige Matthew Taylor prüften den KSV-Torwart, aber dieser war stets auf der Höhe des Soielgeschehens.

 

Nach einer Stunde hatte Sebastian Schmeer David Hohs nach schönem Konter des KSV bereits ausgetanzt, vergab jedoch die große Möglichkeit durch zwei FCS-Spieler hindurch die entscheidende Lücke zum möglichen 2-0 zu finden.  Jan Fießer konnte Schlimmeres kurz vor der Torlinie stehend gerade noch verhindern. Hohs, Fießer und Willsch waren zuvor bereits umkurvt.

Und unser FCS? Zwar sehr bemüht fehlte nach vorne hin weiterhin eine klare Linie. Vieles wirkte hektischund übernervös, die zuletzt oft vorhandene Geduld den entscheidenden Moment abzuwarten fehlte eindeutig. Nach 70 Minuten hatte man es dann jedoch tatsächlich geschafft doch noch den überfälligen und verdienten Ausgleichs-treffer zu erzielen. Wieder einmal war es Dennis Wegner, der nach seiner Verletzungspause endlich wieder in der Startelf aufgebotene „Superfighter“, der einen eigenen Trefferim blauschwarzen Dress  erzielen konnte. Mit einem gekonnten sehr langen Pass - geschlagen aus dem Halbfeld von Mittelfeldspieler André Mandt -  fantastisch in Szene gesetzt ,blieb der „Wirbelwind“ vor der gegnerischen Kiste eiskalt und lochte völlig überleg am chancenlosen Keeper ein.

 

Patrick Zoundi hatte eine Viertelstunde vor Abpfiff die Megachance, doch noch für einen möglichen Sieg unserer Molschder zu sorgen. Alleine auf den KSV-Torwart zustürmend nahm es den Ball nicht einmal schlecht mit. Dennoch  hatte der zuletzt arg enttäuschende und deutlich unter seinen vorhandenen Fähigkeiten agierende Mittelfeldspieler die freie Auswahl ,in welche Ecke er das Leder einschieben wollte. Dabei wurde er zuvor  sogar noch von Brandner am eigenen Trikot festgehalten. Doch statt in dieser Situation nehn Tick cleverer,  den Strafraum anzunehmen versuchte er sein Heil in der weiteren Flucht und entschied sich bei seinem eher halbherzigen Versuch völlig falsch. Er scheiterte sehr zum Unmut der treuen Anhänger und der Ersatzbank am eigenen Unvermögen. Es ist derzeit einfach nicht die Zeit des früher so wirbelnden wie treffsicheren Spielers!

 

Als man weiter auf den eigenen Siegtreffer drängte, lief man auf unserer Seite in der Nachspielzeit nach einem bösen Schnitzer noch in einen gefährlichen Konter. Man ging volles Risiko auf Sieg, und dies sollte am Ende nicht belohnt werden! Und es kam wie es wohl eines Tages einmal kommen musste. In der 93.Minute sollte sich das Auslassen bester Gelegenheiten (siehe Zoundi!) mal richtig rächen. Dem Gastgeber KSV Hessen Kassel, der diese Saison zu Hause erst einmal verloren hatte, gelang doch noch der sehr glückliche wie eigentlich auch nicht verdiente Siegtreffer! Im letzten Angriff unserer Akteure hatte Dennis Wegner den Ball sehr unglücklich verloren. Daraufhin drosch der KSV-Torhüter die Kugel einfach weit nach vorne. Abwehrspieler Alexander Hahn sah in dieser Spielsituation denkbar schlecht aus. Der im Stich gelassene Damm bedankte sich auf seine Weise eiskalt.

 

Fazit:

 Eine große Chance, sich in der Tabelle der Regionalliga Südwest möglicherweise etwasweiter  von direkten Konkurrenten abzusetzen wurde recht leichtsinnig vertan. Erneut konnte man gegen ein Topteam der Liga nicht gewinnen! Völlig unnötig gab man mögliche Zähler aus der Hand. Trotz erheblicher Leistungssteigerung im  zweiten Durchgang reichte es am Ende nicht. Nach 9 Spielen ohne Niederlagen (7 Siege sowie 2 Remis) riss die Serie der ungeschlagenen Spiele. Erstmals seit der unnötigen Heimniederlage gegen die „Jungs von der Kaiserlinde“ am 15.August 2014  stand man am Ende des Matches etwas Zählbares da. Gastgeber Hessen Kassel hatte eigentlich selbst auch keinen Sieg verdient. In der Nachspielzeit schlief man jedoch unsererseits und es kam wie es bei „Auslassung bester Torchancen“ eines Tages kommen musste.

 

An diesem 14.Spieltag sollte man zunächst aber nochselbst sehr viel Glück im Unglück haben. Völlig überraschend patzten auch sowohl der Tabellendritte SV 07 Elversberg (1-2 auswärts beim Aufsteiger FC Astoria Walldorf) als auch der bisherige Vierte Wormatia Worms (1-2 daheim gegen Aufsteiger FC Nöttingen). Die Offenbacher Kickers könnten am Sonntag jedoch „lachender Vierter“ sein und zumindest einmal vorrübergehend an unserem saarländischen Traditionsclub vorbei ziehen. Wobei es sich bei em Heimspiel des OFC gegen den SV Waldhof Mannheim noch um ein Nachholspiel handelt. Die eigentlichen Spiele dieser beiden Teams von diesem Spieltag wurden nämlich auf einen späteren Zeitpunkt im November 2014 verschoben! Übrigens: Hat der KSV Hessen Kassel gegen die "Kleineren" der Liga ab und an so seine Probleme, so hat man nun daheim bereits die beiden Aufstiegsanwärter Elversberg und Saarbrücken besiegt - die Saarländer scheinen

den Nordhessen einfach zu liegen! Weiter für unsere Blauschwarzen geht es am kommenden Samstagnachmittag gegen den Abstiegskandidaten FK Pirmasens!

 

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SPIELBERICHT SAARLANDPOKAL 5.HAUPTRUNDE  (VOM 14.OKTOBER 2014)

Teamaufstellung des TuS Herrensohr:

Seel – Fontana, Pyka, Weber, M. Jung – Müller  (80. Banza), Baltes, Hümbert,

S. Jung- Krämer

Teamaufstellung unseres 1.FCS:

Salfeld – Döringer, Schäfer, Hahn, Chaftar – Mandt, Kiefer (82. Fießer) – Willsch, Pranjes (59. Sökler), Runco (46. Wegner) – Taylor

Schiedsrichter: Manuel Reichardt

 

Ersatzspieler: Steiner,  Chrappan, Kunert, Fießer, Wegner und Sökler

 

Nicht im FCS-Kader: Zoundi (keine Nominierung), Julian Wamsbach (Auswahlmannschaft), Hassan Amin (Langzeit-verletzt), Marco Meyerhöfer (angeschlagen), Max Rupp (Langzeitverletzt), Christian Sauter (angeschlagen), Felix Luz (Langzeitverletzt) sowie Rufat Dadashov (Nationalmannschaft). Zunächst auf der Bank nahmen Steiner, Chrappan, Kunert, Mannschaftskapitän Jan Fießer, Dennis Wegner sowie Sven Sökler Platz.

 

 Zuschauer: ca. 1100

 

Unser FCS tat sich – ohne zahlreiche derzeit verletzte bzw. geschonte Spieler – beim aktuellen Tabellenführer der Verbandsliga Südwest lange Zeit recht schwer. Dabei trat der Gastgeber mit den ehemaligen Spielern unserer II. Mannschaft Fabian Seel, Marc Hümbert sowie Florian Weber an, die sich mittlerweile beruflich völlig  neu orientiert haben. Dennoch stand am Ende der regulären Spielzeit ein hochverdienter 2-0 Erfolg und damit der Einzug ins Achtelfinale des Saarlandpokals.

 

Auf dem Kunstrasen hielt sich die TuS Herrensohr lange Zeit sehr gut mit. Wie zu erwaren war machte unser Verein von Beginn an viel Druck und schien auf einen frühen Führungstreffer bemüht. Unsere Jungs hatten die absolute Spielkontrolle und ließ die Gastgeber kaum einmal aus deren Hälfte heraus kommen. Der TuS stand zwar wie es zu erwarten war sehr tief, wirkte aber dabei äußerst kompakt und ließ uns dabei nur sehr wenige Räume. Es war nicht immer gegen die wahrlich gut stehenden Abwehrketten durchzukommen. Doch an jenem Abend sollte viel Geduld unserer Fans gefragt sein, um eigene Treffer unserer Akteure bejubeln zu können. Der Verbandsligist seinerseits kam allenfalls mal zu 2-3 Entlastungsangriffen, aus denen heraus jedoch nie eine echte Torgefahr für unser Gehäuse bestehen sollte.

 

Viele echte Tormöglichkeiten erspielte man sich in unseren Reihen aber auch nicht. Immer wieder bleibt man letzten Endes man im völlig entscheidenden Moment hängen oder ein Bein war dazwischen. Herrensohr fehlten wie angenommen die spielerischen Mittel, mit teils überhartem Zweikampfverhalten versuchte man sich den notwendigen Respekt zu verschaffen. Dennoch konnte der TuS nicht verhindern, dass sich unsere Spieler sehr viele Standardsituationen erspielten. TMatthew Taylor, Mounir Chaftar, Marius Willsch und Aleksander Pranjes kamen zu insgesamt sechs größeren Chancen. Diese wurden jedoch allesamt nicht genutzt! Alexander Pranjes hatte dabei nach etwa 23 Minuten die größte Chance. Zur Pause stand es sehr schmeichelhaft für den TuS Herrensohr noch 0-0 unentschieden.

 

Nach der Halbzeit brachte der unzufriedene Fuat Kilic gleich Dennis Wegner in die Partie. Er wollte ein Zeichen in Sachen mehr Offensivbemühungen setzen. Doch irgendwie versuchten es unsere Jungs im Schongang und so ging zunächst noch weniger nach vorne wie vor der Halbzeitpause. Spielerisch bot man nun über eine gewisse Phase hinweg ledeiglich wahre Schmalkost an. Stattdessen versuchte man es wieder einmal mit lang geschlagenen Bällen nach vorne. Spielkontrolle war zwar stets vorhanden, aber es lief nicht wirklich rund. So musste unser Trainer erneut reagieren, und so kam auch der ebenfalls lange geschonte Sven Sökler noch zum Einsatz.

 

Und es sollte wieder besser werden! Man zog das Tempo deutlich an und vieles wirkte nun überlegter und geduldiger. Gegen den wackeren Verbandsligisten sprangen folglich auch diverse Standards und Torchancen heraus. Entweder verhinderte Ex-FCSler Fabian Seel (kratzte u.a. Einen Taylor-Schuss noch sehenswert aus dem Winkel) unseren den hochverdienten FCS-Führungstreffer oder aber Latte (Chaftar) und Pfosten (Wegner aus dem Getümmel heraus) standen noch im Weg. Ab und an stand auch ein Abwehrspieler mal wieder goldrichtig im Weg. Hatte man es oft zuvor mit Weitschüssen versucht, so waren nun endlich auch einmal schöne wenige schöne Spielzüge zu sehen.

 

Mandt versuchte es ebenso einmal den überfälligen Führungstreffer zu erzielen. Sein Schuss wurde allerdings noch leicht abgefälscht und verfehlte das Tor danach. Nach 80 Minuten konterte Herrensohr einmal, aber zum Glück fand man beim Gastgeber keinen freien Abnehmer in der Mitte. Innerhalb von nur acht Spielminuten versemmelten unsere Akteure erneut 

gute bis sehr gute Torchancen. Die Effektivität beim Ausnutzen bester Chancen war auch an jenem Fußballabend mangelhaft

 

Doch gegen Ende der Pokalbegegnung wurde man unsererseits dann noch in der regulären Spielzeit für ein stetes Anrennen belohnt. Aus einem weiteren Gestochere heraus brachte Taylor per Drehung die Kugel zum eingewechselten Teamkapitän Jan Fießer, der das Runde aus etwa 16 Metern Tordistanz einfach mal auf das Tor jagte und endlich einmal im Eckigen unterbringen konnte (88.Minute). Nun versuchte es der Verbandsligist mit einem „lucky punch“ zum Ausgleich, der jedoch nicht viel und auch nicht gerecht gewesen wäre. Wegner und Taylor hätten die endgültige Entscheidung für unser Molschder zwar auf dem Fuss, trafen aber auch nicht. Im Anschluss an den allerletzten Konter klingelte es nach sehr schöner Kombination zwischen Goalgetter Matthew Taylor, André Mandt und erneut Taylor dann aber doch noch einmal im gegnerischen Kasten.

 

Fazit: Man tat sich zwar lange unnötig schwer, am Ende aber stand der hochverdiente Einzug ins Achtelfinale des Saarland-pokals. Man hätte es sich viel leichter machen können, wenn man früher in der Partie seine zahlreichen Möglichkeiten besser ausgenutzt hätte. Der Gastgeber hatte keinerlei echte Chance, bot hiel unserer Spielkontrolle und dem Druck aber überraschend lange Stand. Pflichtaufgabe erledigt, es können weitere Gegner kommen!

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SPIELBERICHT 1.FC SAARBRÜCKEN - OFFENBACHER KICKERS (VOM 10.Oktober 2014)

 

Teamaufstellung unseres 1.Fc Saarbrücken:

Hohs, Döringer,   Chrappan, Hahn, Chaftar,  Fießer, Sauter, Pranjes, Sökler, Willsch, Taylor

 

Einwechslungen:    63. Minte Wegner für Willsch

                                    68. Minute Meyerhöfer für Pranjes

                                   82.Minute Mandt für Sauter

 

Teamaufstellung der Offenbacher Kickers: 

Endres, Mangafic, Modica, Schulte, Theodosiadis, Gsasula, Roeser, Schwarz, Biggel, Cappek

 

Einwechslungen:     66.Minute Bäcker für Biggel

                                    75. Minute Pintol für Schwarz

                                    81.Minute von der Burg für Roeser

 

Gelbe Karten: Chaftar, Fießer, Sauter  (5.Gelbe) - Cappel, Müller

 

Schiedsrichter: Dr. Jochen Drees – mit Bundesligaerfahrung!

 

Mehr Topspiel  als am 13.Spieltag der Regionalliga Südwest ging einfach nicht mehr – unser derzeit „Erster“ FC Saarbrücken traf am Freitagabend in einem wahren „Flutlicht-Klassiker“ auf den unmittelbaren Verfolger der Offenbacher Kickers, die demnächst noch ein Nachholspiel gegen den SV Waldhof Mannheim auszutragen haben und vor diesem anstehenden Match nur einen Punkt hinter unseren Molschdern lagen. Blieb unser saarländischer Traditionsverein zuletzt 8 Spiele in Folge (bei insgesamt 7 Siegen und einem Remis) ungeschlagen und war zudem noch sehr erwähnenswerte 527 Spielminuten ohne eigenes Gegentor geblieben, so hatten die Hessen sogar elf unbesiegte Partien mit zuletzt einer „blütenreinen Weste“ von sogar 8 Siegen in Serie aufzuweisen.

 

Während der OFC sich seine einzige Saisonpleite gleich am ersten Spieltag gegen den FK Pirmasens leistete, verloren unsere Molschder lediglich äußerst schmerzhaft gegen den „Saarrivalen“ Elversberg. Anders als bei fast allen anderen FCS-Kontrahenten dieser Liga, hatte der OFC vor dieser Saison im Kader schon ein eingespieltes Grundgerüst, was man punktuell sehr gezielt aufstocken und verstärken konnte. Dennoch ging der Gast bis dato überraschend erfolgreich zu Werke! Überhaupt hatten die Kickers seit März nur eines von 22 Ligaspielen verloren! 7011 Zuschauer fanden dabei den Weg in den altehrwürdigen Saarbrücker Ludwigspark. Aus Offenbach und Umgebung waren etwa 800 Zuschauer mit angereist um den Tabellenzweiten möglichst lautstark anzufeuern. So war der C-Block erstmals diese Saison wirklich ordentlich gefüllt. Am Ende der 90 Minuten sollte ein wohl insgesamt doch leistungsrechtes wie für den Gast nicht gänzlich unverdientes  1-1 Unentschieden stehen.

 

Doch die „Jungs im blauschwarzen Dress“ hatten es sich am Ende selbst zuzuschreiben, dass man trotz Beibehaltung der eigenen Tabellenführung versäumt hatte, diese nach dem 13.Spieltag der Saison komfortabler zu gestalten. Da man die durchaus vorhandenen Großchancen auf das vorentscheidende 2-0 nicht ausnutzte kam es wie es wohl am Ende kommen musste. De OFC gelang acht Minuten vor dem Abpfiff doch noch der stets drohende „lucky punch“ zum Remis…Doch zunächst der Reihe nach….

 

Unser Trainer Fuat Kilic musste im Kader neben den bekanntenLangzeitverletzten Felix Luz und Maximilian Rupp und unserrem Rekonvaleszenten Hassan Amin dieses Mal auf Steffen Schäfer (Rückenprobleme) sowie Timo Kunert (Probleme mit einer anhaltenden Blockade Hüftmuskulatur) verzichten. Ebeneo wieder nicht am Start war Neuzugang Rufat Dadashov, der mal wieder auf Länderspielqualitour für sein Heimatland Aserbaidschan in Italien (ebenso an diesem Freitagabend)  sowie in Kroatien (kommenden Mittwoch) weilt. Wieder in unserem  Kader standen hingegen der sehr erfahrene Abwehrhaudegen Peter Chrappan, der defensive Mittelfeldspieler Lukas Kiefer sowie unser „Wirbelwind in der Offensive“ Dennis Wegner. Von diesem Trio sollte zunächst jedoch nur Routinier Peter Chrappan der Abwehr Festigkeit verleihen.

 

Fuat Kilic hatte sich für dieses Spitzenspiel augenscheinlich einen besonderen Schachzug ausgedacht. Man versuchte von Spielbeginn an defensiv sehr kompakt zu stehen, ohne dabei „selbst Beton anrühren zu wollen“. Immer wieder zwangen unsere Jungs die groß gewachsenen sowie äußerst robusten Gegner geschickt praktisch selbst das Spiel zu machen.   Selbst lauerte man äußerst geduldig auf sich bietende Räume, um dann das Mittelfeld möglichst mit eigenen gekonnten Spielkombinationen  rasch zu überbrücken. Man hatte wohl die eigene Absicht, dass der Gegner sich durch ständiges Anrennen möglichst rasch selbst verausgabt. Diese Rechnung  unseres Coaches/Trainerteams schien auch sehr lange aufzugehen – später erst, gegen Ende der Partie, sollte es dann letztlich aber doch noch ganz anders kommen.

 

Physisch enorm stark ließ man unsererseits  allerdings in der ersten Halbzeit nur sehr wenig zu. So sollten die Kickers nur zu 2-3 Halbchancen kommen. Brandgefährlich wurde es vor dem FCS-Gehäuse aber nur äußerst selten. David Hohs musste nie wirklich spektakulär Schlimmeres für unseren Verein verhindern. Taktisch sehr clever stellten unsere Jungs die entscheidenden Räume im richtigen Moment  fast perfekt zu. Hier gilt einmal anzumerken, wie sehr sich unsere Defensivformation im Vergleich zum Saisonbeginn gesteigert hat. Bemerkenswert ist aber auch wie die Offensive stets mit zurück arbeitet, wofür man stets den unermüdlichen Matthew Taylor nennen kann.

 

Die Hessen legten – aus einem insgesamt starken wie sehr kompakten Kollektiv kommend – vom Anpfiff des bundesliga-erfahrenen Referees Dr. Jochen Drees an - furchtlos los und hatten sich nach nur fünf absolvierten Minuten bereits drei Eckbälle heraus gespielt. Echte Torgefahr. Entstand dabei jedoch nicht. Nach 9 Minuten kam unser Team einmal in Strafraumnähe des Gegners. Daniel Döringer war es. der es nicht ungefährlich einfach mal aus der Distanz versuchte. Der OFC-Torwart war hatte aber keine Probleme die Kugel festzuhalten. Kurz darauf durften unsere treuen Fans dann doch jubeln. Wie schon die gesamte Saison über sollte wieder einmal ein eigener Standard für echte Torgefahr sorgen. Wieder einmal klingelte es im gegnerischen Kasten. Sökler brachte die Kugel herrlich getimt auf den ersten Pfosten. Dort verlängerte der aufgerückte und über die linke Seite insgesamt stark spielende Mounir Chaftar das Spielgerät mustergültig auf den zweiten Pfosten. Döringer war es, der sich diese tolle Großchance nicht entgehen ließ und per Kopf eiskalt einlochte.

 

Nach dem so wichtigen 1-0 Führungstreffer in Trier zeigte „Döri“ einmal mehr sehr eindrucksvoll, wie wichtig  er nach seiner Langzeitverletzung beim SV Wehen Wiesbaden -  die ihn fast 9 Monate darin hinter sollte seinen Beruf wie gewünscht auszuüben – für unseren saarländischen Traditionsclub bereits geworden ist. Daniel Döringer war über das gesamte Match betrachtet übrigens bester Saarbrücker. Hinten sehr gut aufpassend hatte erneben seinem wichtigen Treffer durchaus auch einige sehenswerte Akzente nach vorne.

 

Schon irgendwie kurios und auch folgerichtig, dass unsere Stärke bei Ecken und Freistößen gleichzeitig über die bisherige Saison auch die Schwäche de Hessen darstellt. Markieren wir so zahlreiche unserer Treffer, so kassiert der OFC kaum einmal einen Gegenschlag aus dem direkten Spiel heraus. Aber natürlich wussten unsere Spieler von diesem Manko der Offenbacher und nutzten es sehr geschickt aus! Klappte es aus dem Spiel heraus mal nicht mit sich bietenden Räumen und schnellem Umschaltspiel nach erfolgreichen Balleroberungen nach  vorne, so waren da ja noch die stets echte Torgefahr bringenden Eckbälle und Freistöße…

 

Mit der ersten Halbzeit nicht unzufrieden zeigte sich auch unser Trainer Fuat Kilic nach der Partie. So äußerte er sich wie folgt: „Obwohl Offenbach mehr Ballbesitz hatte, haben wir das in der ersten Halbzeit gut gemacht und kaum Torchancen zugelassen“,  Wirklich eingreifen musste unser FCS-Keeper David Hohs nur  bei einem abgefälschten und keineswegs ungefährlicen Schuss vom robusten  Kickers-Goalgetter Christian Cappek. Diesen Knaller  klärte er den er jedoch sehr souverän zur Ecke. „Phasenweise haben wir uns allerdings zu weit nach hinten fallen lassen, die letzte Linie stand zu tief, das haben wir in der Pause korrigiert“, so Kilic weiter.

 

Auch im zweiten Spielabschnitt ließ man den sehr präsenten und äußerst aufmerksamen Gegner etwas früher  zu attackieren, was vor allem zwischen der 45-60 Spielminute sehr gut gelang. In jener Phase war das Match plötzlich recht zerfahren.   Danach ließ man sich erneut tiefer zurück fallen. Ob dies erneut so gewollt war? Es war aber die augenscheinliche Anweisung der Trainers selbst nicht allzu viel in die Offensive zu investieren, um mit den eigenen Kräften – nachdem dieser Tage nur mehr 13 Feldspieler inklusive 3er U19-Spieler im Training dabei sein konnten – Haus halten zu können. Offenbach zeigte seine ganze Stärke bzw. demonstrierte in der Partie immer wieder, weshalb man in dieser Saison selbst lediglich am Saisonstart einmal verloren hat! Es war der erwartet schwere Gegner! Doch im zweiten Durchgang lief offensiv auf unserer Seite wesentlich mehr zusammen, so dass man mehr und mehr Torgefahr auf das Tor der Hessen entfalten konnte.

 

So kamen unsere Jungs zu insgesamt fünf - sechs guten bis sehr guten Chancen, bei OFC-Legende Endres (bereits 19 Jahre im Dress der Kickers!) war jedoch spätestens immer Endstation. 50 Minuten waren gespielt, als "Super-Matth" im Anschluss an einen von Mounir Chaftar traumhaft wie lang geschlagenen nach Ball nach vorne geschlagenen "Superball" plötzlich alleine von Endres auftauchte. Bereits 19 Jahre für seinen Heimatverein aktiv  kam er gerade noch rechtzeitig aus dem Strafraum und verhinderte den Einschlag. Nach einem weiteren überfallartigen Angriff unserer Molschder und tollem Spielzug über Sökler und Fießer stürmte unser US-Amerikaner kurz darauf  alleine auf das gegnerische Tor zu und hatte eine sehr gute wie realistische Einschußgelegenheit. Leider vergaß er dabei nur die Kugel irgendwie in die Maschen zu hämmern . Erneut war der generische Torwart Sieger im direkten Duell (54.Minute).

 

Gerade eingewechselt und noch nicht einmal eine Minute im Spiel setzte „Wirbelwind“ Dennis Wegner unseren Goaletter Matthew Taylor fantastisch in Szene. Dieser hatte jedoch wohl mehrere Optionen gleichzeitig und überlegte zu lange, was er die er denn das Runde am Besten ins Eckige befördern sollte. Endres auf der Gegenseite war einfach gedanken-schneller am Ball (62.Minute). Defensiv fantastisch mit arbeitend wirkte Matth in der zweite Halbzeit vorne meist unglücklich. Es fehlte ihm an diesem Abend einfach das "notwendige Fortune"!

 

Dann sollte er Sökler aus spitzem Winkel einfach einmal versuchen. Doch der Ball rutschte iim in diesem Moment ab   und schien am Tor vorbei zu rauschen. Nichts da dachte sich der für neuen Elan im FCS-Offensivspiel sorgenden Wegner, fackelte nicht lange  und knallte aus noch spitzerem Winkel einfach mal aufs Gehäuse. Denn wer nichts wagt der nicht gewinnt…aber leider brachte auch dieser riskante wie sehr fulminante Versuch nichts ein… Und schließlich war es der aufgerückte Abweh-rspieler  Peter Chrappan, der seine Megachance nicht nutzen sollte… Kurz vor dem Kasten der Hessen bestens von Taylor aufgelegt überlegte er die Kugel mit der Innenseite ins Tor zu bugsieren. Hätte er es dsich mal nicht so lange überlegt und einfach mit dem Vollspann das Risiko gesucht….

 

Und wer die eigenen guten wie besten Torgelegenheiten nicht ausnutzt wird am Ende dann doch noch bestraft. Nach 82 Minuten gelang den Hessen doch noch der „lucky punch“ zum am Ende wohl nicht ganz unverdienten Ausgleich. Waren es zuvor nur 2-3 Halbchancen der ersten Halbzeit sowie einige wenige nie brandgefährliche Versuche aus der Distanz, so schaffte man es aus Sicht der Gäste aus dem Getümmel im dritten Anlauf doch noch sich für einen unermüdlichen Kampfgeist am Ende selbst noch zu belohnen.

 

Erst verhinderte FCS-Keeper Hohs in höchster Not noch irgendwie den fälligen Ausgleich. Und erneut konnte ein FCS-Akteur unmittelbar vor der Linie das Schlimmste noch zu verhindern. Doch dann waren alle Saarbrücker leider doch einmal völlig machtlos! SAm Ende war es dann wohl doch Topstürmer Cappek, der  seinen Torinstinkt wieder einmal unter Beqweis gestellt zu haben schien.Er wurde vom -  nicht einmal eine Minute zuvor - eingewechselten von der Burg unter dem lautstarken Jubel der Gästefans sehr glücklich wie kurios angeschossen und gab der Kugel wohl noch die entscheidende Verlängerung.  Mit dem Wechsel auf van der Berg  hatte der GästetrainerRicco Schmidt wahrlich  ein "goldenes Näschen bewiesen." Unser FCS-Keeper David Hohs war machtlos, die Superserie ohne Gegentreffer war nach sehr stolzen 603 Minutenerst einmal vorbei. Verbunden mit der großen Hoffnung schon bald wieder  eine neue Serie zu starten!

 

Daniel Döringer zeigte sich nach dem Spiel in einem Interview nicht ganz zufrieden und versuchte passende Worte zur  eigenen Vorstellung unserer Elf zu finden: "Es fühlt sich jetzt erstmal an, als hätten wir zwei Punkte verloren...Wir haben in der zweiten Halbzeit schon ordentkich Druck gemacht. ..Aber vielleicht geht das Unentschieden auch in Ordnung."

 

Trainer Kilic fasste das gesamte Spielgeschehen am Ende wie folgt zusammen: „Man muss anerkennen, dass Offenbach sehr viel investiert hat. Ich kann sehr gut mit dem Unentschieden leben. Es waren zwei Mannschaften zu sehen, die auf Augenhöhe agiert haben, die sich nichts geschenkt haben, ein sehr gutes Spiel. Ich bin zufrieden mit unserer Mannschafts-leistung, da wollen wir weitermachen und die kommenden Wochen genauso bestreiten“.

 

Eine Abmerkung noch zum Unparteiischen: Dr. Jochen Drees leitete die Partie insgesamt betrachtet recht souverän, lediglich in einer sehr kniffligen Szene der 2.Halbzeit blieb die Frage offen, ob es sich bei einer Abwehrhaltung des OFC-Spielers Pfingsten-Reddig noch um eine natürliche Berührung des Balls mit der Hand / dem verlängerten Arm war oder nicht. Die Arme vor dem Körper verschränkt hatter sich in dieser besabgetn Szene in einen Schuss unsere Stürmer Taylor geworfen. Alleine der Schiedsrichter pfiff nicht, und jegliche weitere Diskussion wäre damit sehr müssig....

 

Fazit:

Die mangelnde Effizienz mit dem Umgang eigener Möglichkeiten bleibt das Hauptmanko unserer tollen wie äußerst charakterstarken Mannschaft. Vom Engagement her kann man unseren Jungs rein nichts vorwerfen!  Etwas mehr  eigenen Offensivbemühungen wären zwar schön gewesen, aber es gab ja diese taktische Anweisung des Trainers, wodurch unsere Akteure auch etwas eingebremst waren. Insgesamt war es ein gutes Spitzenspiel was beide Teams   den Zuschauern boten. Die Topbegegnung hätte durchaus eine funf-stellige Kulisse verdiet gehabt!  Beide zeigten über  90 Minuten unter Flutlicht absolute Leidenschaft sowie eine enorme Physis. Taktisch nicht ungeschickt überließ man unsererseits den Gästen die Spieldominanz und größtenteils den Ballbesitz. Die besseren Chancen hatten jedoch eindeutig wir, und dies

viel mehr als die Offenbacher Kickers.

 

Aber wer die Chancen nicht kassiert gegen Ende eben noch einen…Offenbach kann mit einem Sieg im Nachholspiel beim SV  Waldhof Mannheim die Tabellenführung zwar in Kürze übernehmen, leicht wird dieses Unterfangen beim Erzrivalen aber sicher nicht. Auf geht´s Waldhof, bitte nicht verlieren! Unterdessen bleibt in der Tabelle innerhalb der  Top 3 alles beim Alten. Der vor der Saison „selbst ernannte Topfavorit“ Elversberg nutzte die Gunst der Stunde des Remis keineswegs aus – die Jungs von der Kaiserlinde kamen gegen den SC Freiburg II nach eigenem Rückstand tatsächlich noch zu einem 1-1 Unentschieden*smile*. Unser FCS bleibt einen Zähler vor dem „OFC“ aktuell Erster, auf Platz 3 bereits 4 Zähler zurück befindet sich die SV 07 Elversberg. Weiter mit der "konstanten Punktejagd" geht es am kommenden Samstag ab 14Uhr beim KSV Hessen Kassel. Dort würde ein weiterer AAuswärtssieg besonders gut schmecken!!!

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SPIELBERICHT SV EINTRACHT TRIER – 1.FC SAARBRÜCKEN  (VOM 03.OKTOBER 2014)

 

Teamaufstellung SV Eintracht Trier: Reisacher, Koch, Hoffmann, Buchner, Zittlau, Lemke (59.Püttmann), Zeric,

                                                                 Dündar (74.Min. Garnier), Anton, Sautner (35.Min. Charlier), Albyrak

 

Teamaufstellung 1.FC Saarbrücken: Hohs,  Döringer, Schäfer, Hahn, Chaftar, Fießer (80.Min. Mandt), Sauter,

                                                                  Zoundi (69.Min. Pranjes),  Sökler (87.Min. Kunert), Willsch, Taylor

 

 

Gelbe Karten: Hollmann, Zittlau, Dündar - Döringer, Sökler

 

Zuschauer: 5219

 

Schiedsrichter: Macrel Beck

 

 

Es sollte ein sehr sonniger Feiertag für alle Fans & Spieler unserer Blauschwarzen werden! Mit einem hochverdienten wie sehr souveränen 2-0 Sieg konnte unser saarländischer Traditionsverein auch an der Mosel einfahren. Mit diesem Erfolg konnte unser Da das Spiel der Offenbacher Kickers auf den 19.Oktober verlegt wurde, nutzte unser Lieblingsverein die Gunst der Stunde und schob sich vor dem „Duell der aktuell besten Mannschaften dieser Spielklasse“ wieder mit zwei Zählern mehr vorbei am „OFC“ auf den „Platz an der Sonne“. Möge diese Begegnung am kommenden Freitagabend zahl- reiche Zuschauer in den ehrwürdigen Ludwigspark locken, verdient hätte vor allem unser charakter-starkes Team, das uns allen derzeit äußerst viel Freude bereitet und sich für die Winterpause bereits ein schönes Polster für die Aufstiegs-spiele verschaffen könnte.

 

Im Südwestderby musste unser FCS-Trainer Fua t Kilic von Beginn an zuletzt spielstarken wie sehr agilen auf Dennis Wegner verzichten. Dieser Spieler stand nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung im lvergangen Heimspiel gegen die „Teufelchen“ nicht im Kader, da er immer noch an muskulären Problem leidet. Laut kilic habe eine Kernspin-Tomographie zum Glück jedoch nichts Schlimmeres ergeben. Man versuche nun die geringe Menge Flüssigkeit im Knie bis zum absoluten Topmatch am kommenden Freitag 11.Oktober 2014 gegen die Offenbacher Kickers heraus und den Spieler wieder richtig fit zu bekommen. Neben den Langzeitverletzten Felix Luz (weiterhin Reha in Stuttgart) und Max Rupp stand auch Lucas Kiefer noch nicht im Aufgebot. Kiefer hat am Donnerstag jedoch das Teamtraining aufgenommen und dürfte unter normalen Umständen für das kommende Heimspiel – wohl für den erweiterten Kader - zur Verfügung stehen. Geschont in Trier wurde auch Peter Chrappan, der nach seinen langwierigen Rückenproblemen nach absolvierten Reha maßnahmen nun jedoch endlich schmerzfrei sein soll. Er hat jedoch einen geringen Trainingsrückstand aufzuweisen.

 

Klasse aufgelegt waren unsere angereisten FCS-Fans nicht nur nach Spielabpfiff. Während des kompletten Derbys hinweg peitschte wurden unsere Akteure lautstark nach vorne getrieben und zurecht abgefeiert. Ein großes Dankeschön richtete unser Trainer zu Beginn der Pressekonferenz an unsere Anhänger:„Das war eine fantastische Kulisse, unsere Fans haben uns überragend unterstützt, das gibt den Jungs immer wieder einen Schub.“ Von Beginn an zeigte sich unser FCS direkt bemüht dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken. Man übernahm gleich das Heft des Handels und wollte dem Gastgeber zeigen, wer derzeit das beste Team der Liga stellt. Die Eintracht war in ihrem Defensivverbund jedoch wahrlich nicht schlecht gestaffelt und verteidigte sehr aggressiv gegen den Ball verteidigt. Zwar überbrückte man unsererseits immer wieder schön und schnell das Mittelfeld, um den gegnerischen Strafraum herum fehlte dann aber leider oft die zündende Idee bzw. der allerletzte wie finale Pass. Oft wollte man zu rasch wohl wieder einmal zu viel. Hin und wieder wirkte es so auch etwas zu überhastet und es kam zu einigen Fehlpässen. Dies sei unseren Kickern aber auch weiterhin verziehen, wenn am Ende wieder einmal ein weiterer ersehnter Erfolg steht!

 

Zwar gab es durch Willsch, den dieses mal von Beginn an aufgebotenen verbesserten Zoundi sowie durch Sökler drei gute Torgelegenheiten, brandgefährlich wurde es dabei aber nie wirklich. Doch zum psychologisch bestens geeigneten Zeitraum - nämlich in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs – schlug unser „Taktgeber“ Sven Sökler einen Flankenball äußerst gekonnt exakt an den zweiten Pfosten. Dort lauerte der aufgerückte Dabiel Döringer und versenkte das Runde eiskalt im Eckigen. Die sehr wichtige 1-0 Halbzeitführung hatten sich unsere Spieler wahrlich verdient! So taktisch felxibel, so individuell stark aufgestellt mit einem gut gestaffelten Gesamtgefüge - es macht derzeit einfach endlich wieder einmal großen Spass

bei den Spielen unserer Jungs mittendrin statt nur dabei zu sein!

 

Die Treverer mussten nach der Pause offensiver agieren, wollten sie doch noch wenigstens etwas Zählbares an diesem tollen Fußballnachmittag bei bestem Wetter für sich auf der Habenseite verbuchen. Dies sollte uns immer wieder Räume für wirklich sehr schönen Kombinationsfußball und unsere zudem brandgefährliches Konterspiel geben. Die Eintracht riskierte es tatsächlich, zeigte sich sehr mutig und brachte bis zum Abpfiff alle verfügbaren vier Stürmer, doch auch dieses „Engagement“ sollte gegen clevere wie wackere Molschder nicht ausreichen. Nach hinten hin ließ unsere Elf rein gar nichts zu. Es ist wahrlich sehr bemerkenswert, wie toll sich unsere Defensivabteilung mittlerweile gefunden hat, wie zudem auch die Offensivspieler sehr uneigennützig Angriffe des Gegners bereits im Keim ersticken. Und nach vorne geht derzeit einfach immer etwas! Zunächst verpasste Goalgetter Matthew Taylor seine Möglichkeit noch nach einer Flanke von links über Sökler. Der US-Amerikaner schien in dieser Situation etwas überrascht.

 

Wie aus dem Nichts kam Trier dann urplötzlich einmal - nachdem Steffen Schäfer einmal erfolgreich ausgetanzt worden war - bis vor vor unser Gehäusedurch  und hatte die beste und fast auch einzige echte eigene Torchance innerhalb dieser Partie.  In jenem Augenblick der Partie zeigte sich FCS-Keeper David Hohs jedoch äußerst aufmerksam und zeigte bei seiner Glanzparade aus kürzester Torentfernung gegen Rudy Carlier wahrlich sein ganzes Können (64.Minure). Und auch sonst war Hohs ein sicherer Ruhepol unseres FCS!

 

Will man an unserer Teampräsentation im Moselstadionüberhaupt irgendetwas kritisch aussetzen, so dürfte man allenfalls wieder die Effektivität im Torabschluss benennen. Alexander Pranjes und Alexander Hahn hatten so zwei durchaus gute Torchancen. Gegen den nach einer tollen Co-Produktion plötzlich frei auftauchenden Pranjes zeigte SVE-Keeper Reisacher aber auch, dass er derzeit ein guter Rückhalt seiner Mannschaft ist. Nur wenige Augenblicke später lag unseren Fans schon der Torschrei auf den Lippen, als unser - wie so häufig bei eigenen Standards aufrückende - Abwehrspieler per Kopf das mögliche wie überfällige 2-0 und somit die Vorentscheidung nur denkbar  knapp verpasste. Irgendwie kam er zuvor nicht richtig hinter das Leder. Noch einmal versuchte es Pranjes fünf Minuten   vor dem Spielende. Doch auch hier wurde es nichts mit dem weiteren FCS-Tor, der Ball segelte knapp am  Tor der Treverer vorbei.

 

Und dennoch sollte unserer Jungs noch ein eigener schöner Treffer gelingen. So kam der Ball von Mittelfeldspieler Willsch brachte zu „Söki“. Dieser sah, dass SVE-Torwart Reisacher einen Tick zu weit vor der Linie weilte. Der sehr  clevere Sökler erkannte die sich bietende Chance aus einer Entfernung von 25 Meteren direkt. und schlenzte die Kugel einfach traumhaft in die gegnerischen Maschen. Es war die endgültige Entscheidung zu Gunsten unseres saarländischen Traditionsvereins! Sökler wurde unmittelbar nach seinem grandiosen Treffer ausgewechselt und bekam von unseren tollen Fans den verdienten Sonderapplaus. Noch erwähnenswert ist die sehr erfreulicze Tatsache, dass unser Lieblinsverein nun bereits im fünften Spiel

in Serie ohne gegnerisches Tor geblieben ist.Die Mechanismen greifen zunehmend bestens!

 

Fazit: Mit einer erneut ordentlichen FCS-Gesamtteamleistung punktete man auch im Moselstadion dreifach, womit die vorläufife Rückkehr an die Tabellenspitze verbunden sein sollte. Klasse Jungs, bleibt dran und punktet auch weiter so regelmäßig! Dran bleiben, und sich mit einem Sieg im Topmatch gegen die Offencher Kickers am kommenden Freitagabend einen weiteren Vorsprung erarbeiten. Wir glauben an euch, ihr werdet es garantiert packen!

 

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SPIELBERICHT 1.FC SAARBRUECKEN - 1.FC KAISERSLAUTERN II (VOM 30.SEPTEMBER 2014) 

 

Teamaufstellung unseres 1.FCS: Hohs – Döringer, Schäfer, Hahn, Chaftar – Fießer, Sauter – Willsch, Sökler

                                                                          (68. Dadashov), Wegner (46. Zoundi) – Taylor

 

Teamaufstellung  Kaiserslautern II: Pollersbeck – Rizzuto, Schultz, Schindele, Scheffer – Lensch (47. Reichert),

                                                                 Reiß,  Pokar, Müller (72. Lahn) – Dorow (87. Deville), Jacob

Gelbe Karten: Sauter, Zoundi / Rizzuto, Dorow


Zuschauer: 4.902


Schiedsrichter: Tobias Reichel

 

Die Siegesserie unserer Blauschwarzen ist gerissen! Leider nichts wurde es am Montagabend mit dem siebten Erfolg unseres saarländischen Traditionsvereins in Folge! Ausgerechnet gegen die „Teufelchen“  konnte man die so heiß ersehnten nächsten drei Zähler nicht einfahren. Am Ende der 90 Minuten stand es leider 0-0 Unentschieden, wodurch man in der aktuellen Tabelle der Regionalliga Südwest endgültig die Tabellenführung zumindest für einen Augenblick an die Ofenbacher Kickers abtreten musste.

 

Vor allem in den ersten 30 Spielmunten sollten unsere Fans ein schnelles FCS-Spiel und schöne Kombinationen erleben. So erspielte man sich im ersten Spielabschnitt  4-5 gute bis sehr gute Torgelegenheiten, leider konnte man unsererseits keine davon ausnutzen und sich für die durchaus vorhandenen eigenen Bemühungen belohnen.  Bereits zur Pause hätte man bei konsequenterer Ausnutzen der Möglichkeiten souverän führen müssen.  Auf der anderen Seite war unser Keeper Hohs nahezu beschäftigungslos gegen sehr defensiv agierende Pfälzer, die im ganzen Match keine echte klare Torchance haben sollten. Gegen unsere sehr aufmerksame wie gut gestaffelte Defensivabteilung war wahrlich kaum einmal ein Durchkommen!

 

Gleich zu Beginn hatte Dennis Wegner die  erste gute  Chance für unseren Club. Sven Sökler hatte Dennis Wegner sehr schön in Szene gesetzt. Aus äußerst spitzem Winkel verfehlte unser Mittelfeldspieler den Kasten jedoch nur denkbar knapp (3.Min.). Nur wenige Spielmomente später spielte Willsch einen Pass per Außenrist äußerst gekonntt auf  unseren Goalgetter Matthew Taylor. Der US-Amerikaner stürmte auf und davon und tauchte ganz frei vor dem  gegnerischen Keeper auf- Irgendwie bekam der Torwart  Pollerbeck noch den Fuß an den Ball und verhinderte per echter , sehenswerter Glanzparade Schlimmeres für seine Elf. Bei sehr viel eigenen Ballbesitz in einer größtenteils guten ersten Halbzeit fehlte unserer Elf eindeutig die Effizienz vor dem FCK-Gehäuse!

 

Und auch Sauter verpasste unsere Führung. Nach einer herrlich getimten Taylor -  Flanke aus fünf Metern völlig frei zum Kopfball kommend schien er merklich überrascht und verpasste das sicher geglaubte Tor (27.Min.)  Mächtig Dusel hatte der FCK auch beim Distanzkracher von Sven Sökler, den der Keeper irgendwie noch um den Pfosten lenken konnte. Die Pfälzer hatte wahrlich sehr viel Glück, dass sie das torlose Remis bis zur Pause retten konnten. Ein Rückstand der Teufelchen wäre wahrlich verdient gewesen, doch es sollte im Verlaufe des gesamten Abends auch später  einfach nicht mehr dazu kommen!

 

Anders als in den letzten Begegnungen – als unser Team nach der Pause stets noch deutlich zulegen konnte – fiel uns in Sachen offensiver  Kreativität gegen ein äußerst massives teilweise 5er-Abwehrbollwerk -der FCK attackierte mit seinen Ketten nun noch früher und weiter vorne -  nicht mehr fiel ein. Kämpferisch war es zwar okay, spielerisch fehlten nun aber eindeutig die Mittel. Insgesamt fehlte es am nötigen Druck sowie am eigenen Tempo. Man schaffte es auch kaum einmal Freiräume zu kreieren. Viel zu oft ging es durch die Mitte,  während die besser postierten Außen teils völlig  frei standen. Schöne Spiel-kombinationen waren leider plötzlich  nur noch sehr selten zu bestaunen. Insgesamt betrachtet fehlte und auch die nötige Geduld. Vieles wirkte überhastet und viel zu hektisch, man wollte eben mit aller Macht die Führung erzwingen.

 

Eigene Tormöglichkeiten konnten  so auch nicht wirklich entstehen.  Kaiserslautern II versuchte nur mehr das Remis irgendwie über die Runden zu bringen. Sehr auffallend im FCS-Aufbauspiel waren auch die zuletzt nicht in dieser Häufigkeit vorhandenen Abspielfehler. Nach der Auswechslung des "ausgepumpft wirkenden Taktgeber“ Sven Sökler versuchte man es - auch aufgrund der nicht ungeschickten Zustellen der Räume durch die Teufelchen nun wieder einmal mit - eher auf Zufall bedachten lang geschlagenen hohen Bällen zwecks Überbrückung der Mittelfelds - nach vorne u.a.  auf Tayxlor  sowie das eingewechselte Geburtstagskind Rufat Dadashov.  Zwar bemühten sich unsere Akteure in der letzten Viertelstunde noch einmal mehr Druck

und Tempo auszuüben, es blieb an jenem Montagabend jedoch meist brotlose Kunst. Leider wurde in den letzten 20 Minuten sehr deutlich, wie abhängig man spielerisch im Mittelfeld doch  vom sehr wichtigen Sven Sökler ist. Ohne ihn und Wegner war man nach vorne deutlich limitierter!!!

 

Ein „Totalausfall“ im FCS-Aufbauspiel  – und es ist sehr traurig dies in dieser Form  herausstellen zu müssen, entsprich t jedoch leider der absoluten Wahrheit - war allerdings der  nach seiner fü den angeschlagenen rDennis Wegner(erneute Knieprobleme)  zur Halbzeit eingewechselte Patrick Zoundi, der gänzlich von der Rolle war. Defensiv unaufmerksam und lässig agierende brachte der 2.Liga-erfahrene Spieler  nach  vorne wenig bis nichts zustande und stellte für unsere Fans nun echt eine einzige Enttäuschung dar. Er wirkte völlig uninspiriert und schon beim Aufwärmen irgendwie lustlosWas mit ihm heute  los war bleibt allen ein ungelöstes Rätsel. Wollte er zu viel? Ist er nicht richtig fit? Alleine mit fehlender Spielpraxis scheint     die Verfassung jedenfalls derzeit nicht erklärbar! Hier muss und darf man als Fan einfach mehr von einem solchen "Jungen" erwarten!

 

Kurz vor Ende der Begegnung forderte unsere Fans einen drchaus Strafstoß. Doch der Schiedsrichter sah die strittige Situation leider anders. Es lag sehr  wohl eine Berührung vor. Mounir Chaftar war zu Fall gekommen. Gegenspieler Reiß gab nach dem Match zwar eine Berührung zu, war jedoch der Ansicht dass dies außerhalb des Strafraum geschehen sei. Dabei ließ er ihn wohl im Strafraum über di Klinge springen. Wie auch immer - die Pfeife des Unparteiischen blieb leider fragwürdiger Weise stumm. Esar nicht die erste Fehlentscheidung dieser Saison gegen unsere Molschder. Zwar hatte man es zuvor 90 Minuten nicht geschafft gegen "dieSchuldenberger" einen Treffer zu erzielen, dennoch kostete diese Fehlentschiedung zwei wichtige Zähler für die durchaus mögliche Tabellenführung! Doch schon bald werden wir auch so      vor den Offenbacher Kickers liegen...

 

Fazit: Auch nach 15 Jahren warten unsere Molschder weiter auf einen Sieg an einem Montagabend. Der letzte Heimerfolg an einem solch ungewöhnlichen Termin – dieses Mal aufgrund fragwürdiger Sicherheitsbestimmungen - geht sogar auf das  Jahr 1994 zurück. Ein Sieg wäre trotz insgesamt eher mittelmäßiger Leistung zwar insgesamt verdient gewesen, am Ende schenkte man jedoch zwei Zähler gegen das Kaiserslauterer Abwehrbollwerk her. Es gilt noch anzumerken , dass der FCK II - anders als bei den meisten gegnerischen Mannschaften in den bisherigen Saisonbegegnungen - phyisch über die komplette Spielzeit - und nicht nur eine Stunde lang - mithalten und fighten konnte.

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SPIELBERICHT 1.FC SAARBRÜCKEN – TSG HOFFENHEIM II   (VOM 19.09.2014)

 

Teamaufstellung unseres 1.FCS: Hohs – Kunert, Schäfer, Hahn, Chaftar – Fießer, Sauter – Zoundi (55. Willsch), 

                                                             Wegner (71. Dadashov) –  Sökler, Taylor (85. Mandt)

 
Teamaufstellung der TSG Hoffenheim II: Schwäbe – Weippert, Akpoguma, Aupperle, Rieble – Mann – Özkan (60.

                                                                          Schindler), Prömel (81. Krempicki), Canouse (77. Thermann), Atik – Röser


Gelbe Karten: Sauter, Sökler / Prömel, Atik


Zuschauer: 3.878


Schiedsrichter: Philipp Lehmann

 

Weiter in der Erfolgsspur bewegt sich unser saarländischer Traditionsverein derzeit in der Regionalliga Südwest. Mit dem souveränen 2-0 Heimerfolg gegen die spielstarke wie technisch sehr versierte U23-Manmnschaft des Bundesligisten TSG Hoffenheim gelang am Freitagabend – sehr zur Freude der knapp 4000 Zuschauer im weiten Rund des ehrwürdigen Ludwigsparks – bereits der sechste Sieg in Serie. Klasse Jungs, macht bitte weiter so! Wie bereits in den vergangenen Tagen angekündigt verzichtete Trainer Kilic auf den angeschlagenen Abwehrroutinier Peter Chrappan. Chrappan, der derzeit noch an den Folgen einer Rückenverletzung leidet und sich zuletzt mehrfach zum Training und Spiel fit spritzen lassen musste, soll ein paar Tage geschont werden und dann wieder zum Tospiel gegen die „kleinen Teufelchen“ unserem Team mit zum ersehnten Sieg führen. Trainer Kilic vertraute der Startelf vom Mannheim-Spiel.

 

Zu Beginn des Spiels gab es zunächst einmal eine Schweigeminute für den langjährigen und kürzlich verstorbenen FCS- Spieler Albert Kempf. Dazu gab es im D-Block eine Choreographie; „Legenden sterben nie“. Nach dem stillen Gedenken sollte der Ball dann rollen. Die Begegnung lief lange Zeit recht ausgeglichen. Beide Mannschaften wirkten vom Start weg aggressiv und engagiert!  Dabei gelangen den Gästen anfangs zugegebener Maßen sogar einige teils sehr schöne Spiel- kombinationen. Echte Torgefahr resultierte daraus jedoch auch nicht wirklich und sehr selten. So gab es 2-3 aber eher harmlose Versuche den Ball bei uns unterzubringen. Unsere Jungs hatten fast die gesamte erste halbe Stunden massive Probleme gegen die sehr kompakte Defensivabteilung der TSG durchzukommen. Es war aber auch keineswegs leicht, mit dem sehr ungewöhlichen flexiblen und variablen Umschalten von 3er auf 5er-Reihe zurück auf 3-er Formation klar zu kommen. Mit der Zeit konnte man sich aber auch damit zurecht finden.

 

Etwa eine halbe Stunde dauerte es, bis man in unseren Reihen zu den ersten guten Torgelegenheiten kommen konnte. Bei zweien davon brannte es vor Gästekeeper Schwäbe lichterloh. Nach toller Kombination von Dennis Wegner und Christian Sauter drang Wegner in den Strafraum ein. Schwäbe musste hier schon sein ganzes Können aufbieten um seine Elf vor dem Rückstand zu bewahren. auspacken. Der Torschrei lag unseren Anhänger hier bereits auf den Lippen. Ebenso nicht einmal einen Augenblick später. Nach genialer Freitoss-Flanke von Sökler verfehlte der aufgerückte Hahn das Tor per Kopf nur denkbar knapp. Hoffenheim seinerseits hatte kurz vor der Pause noch zwei Schüsse in Richtung FCS-Gehäuse. Aber diese verfehlten ebenso ihr Ziel!

 

Und wieder drehte man nach der Pause mächtig auf. Wie bereits in vielen Spielen der Vorwoche zu beobachten war, lief es plötzlich wie am Schnürrchen. Nun sollte man Hoffenheim mächtig unter Druck,  absolute Leidenschaft demonstrieren und den nötigen Siegeswille voll umsetzen. Man spürte als Zuschauer eindeutig, dass man auch dieses Match unsererseits unbedingt für sich entscheiden wollte. Nicht einmal eine Minute war wieder gespielt,als s „zum psychologisch oft zitierten perfekten Zeitpunkt“ erstmals Grund zum Jubel im blauschwarzen Lager gab. Und erneut war es eine unserer mittlerweile endlich wieder gewordenen brandgefährlichen Standardsituation, die uns wieder einmal eine verdiente Führung bescheren sollte.

 

Im direkten Anschluss an einen gut getretene Eckball von Sauter nutzte der erneut sehr agile Dennis Wegner du Unacht-samkeit der Hintermannschaft aus und netzte das Runde – dieses Mal zur Abwechslung mal wieder mit dem Fuß statt per Kopf wie zuletzt 2x in Folge – eiskalt aus. Dem Nachwuchs der TSG –geführt vom ehemaligen FCS-Kapitän und Routinier Markus Mann - fiel nun immer weniger ein. Die Dominanz unserer Akteure wurde immer sichtbarer.  Gleichzeitig gelang uns das Spieltempo noch einmal zu verschärfen, womit der nun müder wirkende Gegner so sichtbar mehr und mehr Probleme bekommen sollte. Nun gab es teils sehr schöne Spielkombnationen unserer Elf zu bewundern. Spielerisch überbrückte man das Mittelfeld immer wieder und kam überfallartig in Richtung generischer Strafraum.

 

So dauerte auch nicht sehr lange, bis der zweite und vorentscheidende Treffer des Abends fallen sollte. Erstmals seit seiner Vergangenheit in Darmstadt – und die ist einige Jahre her – gelang Sven Sökler ein Kopfballtor. Es war wahrlich sehenswert, wie Matthews Taylor – bei einem Konter klasse in Szene gesetzt – das Leder behaupten konnte und auf Außen abgedrängt eine tolle Vorlage auf Sökler schlug. „Söki“ bedankte sich seinerseits für die grandiose Vorlage und wuchtete das Runde - unter lautstarkem Jubel unserer Fans - ins Eckige.

 

In der 71.Minute musste ein erneut leidenschaftlich kämpfender und willenstarker Dennis Wegner mit Krämpfen vom Platz. Wegner wurde auf dem Weg von der Seitenlinie um´s fast halbe Spielfeld vorbei am D-E und  F-Block sowie an Teilen der Haupttribüne - laustark und zurect gefeiert.

 

In den letzten 20 Minuten zog sich unsere Elf immer wieder einmal – sehr kompakt defensiv stehend – zurück, um dann mit überfallartigen Konter stets gefährlich wieder nach vorne zu rücken. Dies gelang zwar das Ein oder andere Mal. woraus sich auch weitere Gelegenheiten für unsere Molschder ergeben sollten,  einen höheren Sieg heraus zu schießen. Eine der Möglichkeiten hatte dabei der eubgewechselte Neuzugang Rufat Dadashov nach 80 Minuten. Es gelang aber nichts mehr Entscheidendes! Dennoch waren die treuen Fans am Ende mit der gezeigten Leistung derer im blauschwarzen Dress hoch zufrieden.

 

Fazit: Mit dem sehr souveränen2:0-Sieg gegen die bislang auswärts unbesiegten Hoffenheimer untermauert unser FCS eindeutig seine Ambitionen an der Tabellenspitze. Schade, dass so wenige Zuschauer diesem Team auch gegen einen solchen nicht gerade attraktiven Gegner unterstützen. Unser willensstarker, sehr junger neuer Kader  hätte eine stattlichere Kulisse wahrlich verdient. Die nächste Chance dazu bietet sich an einem sicher nicht sehr      gut liegenden Termin, nämlich am Montag dem 29.September im Spitzenspiel gegen den Nachwuchs des 1.FC Kaiserslautern. Grund des Termins ist die bewusster Überschneidung mit dem 2.Liga-Auswärtsspiel des FCK beim Nürnberger „Club“. So soll aussehr  fragwürdigen Sicherheitsgründen vermieden werden, dass mehr rot-weiße Anhänger auf die gegnerischn Blauschwarzen treffen. Nun denn, sei es wie es sei – bitte unterstützt unsere Jungs mal wieder zahlreicher zu Hause – lasst uns die 6000 gegen den FCK wieder mal knacken!

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SPIELBERICHT SV WALHOF MANNHEIM – 1.FC SAARBRÜCKEN   (VOM 13.SEPTEMBER 2014)

 

Teamaufstellung SV Waldhof Mannheim: Krauss – Seegert, Lindner, Di Gregorio, Sökler, Mesfin, Mueller, Straub, Brill, Neupert, Bari

 

Teamaufstellung 1.FC Saarbrücken : Hohs – Kunert, Schäfer, Hahn, Chaftar – Mandt    (65. Fießer), Sauter – Zoundi, Sökler, Wegner (80. Dadashov) – Taylor

Zuschauer: 5.444

 

Schiedsrichter: Kempter

 

Weiter den Platz an der Tabellenspitze der Regionalliga Südwest behaupten kann unser saarländische Traditionsverein 1.FC Saarbrücken nach einem insgesamt sehr souveränen Auftritt im Prestigeduell beim SV Waldhof Mannheim.  Am Ende der 90 Minuten konnten etwa 2300  sehr gut aufgelegte FCS-Anhänger einen knappen, aber hochverdienten 1-0 Auswärtssieg bejubeln.

 

Die Partie war lange Zeit sehr ausgeglichen. Beide Teams versuchten möglichst kompakt zu stehen, so dass sich wenige echte Torgelegenheiten aus dem Spiel heraus ergaben. Während unsere Akteure zumindest um einen geordneten wie strukturellen Spielaufbau bemühten, versuchte es Waldhof viel eher mit langen spontanen Pässen sowie Gegenpressing. Was besonders auffiel war jedoch von Beginn an das engagierte Auftreten beider Teams.  Dabei wirkte vieles jedoch zu hektisch, was viele unnötige Fehlpässe auf beiden Seiten dokumentierten. Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Allenfalls Standards brachten mal etwas Gefahr in der direkten Nähe der gegnerischen Strafräume.

 

Trotz bis dato fehlender Großchancen blieb die sehr intensive Partie zu keinem Moment richtig langweilig. Erst nach etwa 30 Minuten nahm das Spiel so richtig Fahrt auf… Sven Sökler weckte mit einem 30m-Distanzschuss alle richtig auf… SVW-Keeper Krauss hatte mit dem unberechenbaren Flatterball zwar so seine Probleme, letzten Endes konnte er das „Geschoss“ jedoch gerade noch so zur Seite parieren.

 

 Es solle bis zur 34.Minute dauern, bis der sehr agile Dennis Wegner eiskalt zum „Treffer des Tages“ einschießen konnte. Hier hatte man den „Deja-Vue-Effekt“ vor Augen, sollte sich doch ein Spielmoment vom letzten Heimspiel gegen die TuS Koblenz fast identisch wiederholen. Nach einem Eckball von Sauter stand Hahn erneut am zweite Pfosten und verlängerte geschickt auf Dennis Wegner. Und wie in der letzten Begegnung konnte er erneut in die gegnerischen Mannschen einköpfen. Mit dem Treffer fand unsere Elf immer besser ins Spiel, so dass man sich die Halbzeitführung auch verdient hatte. Die letzten zehn Minuten der ersten Hälfte wurde von uns dominiert, ohne ass man sich viele weitere Chancen erarbeiten konnte.

 

In der zweiten Halbzeit drehten unsere Jungs dann so richtig auf. Es gab eine Vielzahl von sehr schönen Spielkombinationen zu bestaunen. Man kam mehr und mehr zu guten bis sehr guten Torchancen, die man aber leider nicht ausnutzen konnte. 56 Minuten waren gespielt, als Sven Sökler es aus spitzem Winkel mal spontan versuchte den Gegner zu überraschen. Er sollte jedoch knappam Außenpfosten scheitern. Kurz darauf brannte es im SVW-Strafraum erneut lichterloh.  Nach gut einer Stunde hätte Wegner eigentlich sein zweites Tor erzielen müssen. Sehr schön eingesetzt überlief er auf der Außenbahn seinen Gegenspieler und tauchte ganz alleine frei vor dem gegnerischen Keeper auf. Leider war sein Schussversuch in diesem Moment zu unplatziert.

 

Doch unsere Spieler ließen nicht nach und drängten weiter auf das erlösende 2-0. Wenige Augenblicke später brillierte Wegner erneut über die Flügel und legte das Leder in den Strafraum zurück zum mittlerweile eingewechselten Teamkapitän Jan Fießer, der die Kugel zu genau genau  ans Lattenkreuz nagelte. Von dort aus prallte er zum etwas überraschten Matthew Taylor, der seinerseits den Ball auch nicht ins gegnerische Gehäuse befördern konnte. Weitere Gelegenheiten das Ergebnis höher zu schrauben schlugen ebenso leider fehl. Sauterper Freistoß - Taylor alleine vor der Kiste - Chaftars verpasste schöne Flanke durch die Stürmer…am Ende sollte es ganz egal sein, was am Ende zählte war der Erfolg…

 

Auf der Gegenseite hatte der Gastgeber nichts mehr zu bieten, man kam gegen unsere sehr gut gestaffelte Defensive einfach nie richtig durch. Halbwegs Gefahr gab es allenfalls mal aus einem Freistoss heraus. So hatte man nach 55Minuten etwa einen Freistoß in gefährlicher Lage erwirkt. Die Gelegenheit ließ man jedoch ungenutzt verstreichen, in dem man den Ball in die Mauer setzte.

 

Fazit:

Ein weitere wichtiger Auswärtssieg wurde verdient eingefahren. Zwar nutzte man viele Gelegenheiten nicht die Begegnung vorzeitig zu den eigenen Gunsten zu entscheiden, der glückliche wie unverdiente "Lucky Punch" des Gastgebers blieb jedoch zum Glück benso aus. So konnten Fans & Team als erneuter Spitzenreiter die Reise zurück ins Saarland freudig  und bester Laune antreten!

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SPIELBERICHT 1.FC SAARBRÜCKEN - TUS KOBLENZ (VOM 05.SEPTEMBER 2014)

 

Teamaufstellung 1.FC Saarbrücken: Hohs – Meyerhöfer (46. Kunert), Schäfer, Chrappan, Chaftar –

Mandt (84. Döringer), Hahn, Sökler, Sauter – Taylor, Wegner (69. Zoundi)


Teamaufstellung TUS Koblenz: Vollborn – Arslan, Reith, Marx, Fritsch – Steuke (72. Szenes),

Hadzic (82. Matuwila), Benamar, Duchscherer (86. Wurm) – Ernst, Boskovic


Gelbe Karten: Meyerhöfer – Hadzic, Marx, Boskovic


Zuschauer: 4.215


Schiedsrichter: Marcel Schütz

 

 

Nach dem Spiel gegen die TuS Koblenz durften sich unsere treuen FCS-Fans freuen und nach dem 8.Spieltag erstmals verdientermaßen dem neuen Tabellenführer der Regionalliga Südwest zujubeln! Am Ende der Begegnung stand ein hochverdienter 3-0 Heimerfolg gegen die TuS aus Koblenz. Mit dem Erfolg hat man die tolle Siegesserie ausgebaut und die eigenen Ansprüche auf die Relegationsplätze zur Aufstiegsrunde eindeutig untermauert.

 

Dabei fand unser Team jedoch nur mäßig in die Partie. Man sah viele individuelle Stockfehler. Zudem fand man spielerisch nur sehr schleppend zum eigenen Spiel. So ergaben sich kaum einmal gefährliche Spielmomente vor dem gegnerischen gehäuse. Der Gegner attackierte unsere eigenen Vorstöße sehr früh, womit wir nicht recht  klar kommen sollten. Die TuS stellte anfangs die bessre Elf und kam ihrerseits durch Samit benamar (14.Min.) und Neuzugang Danko Bosclovic (23.Min.)  sogar zu zwei eigenen Torgelegenheiten Die beiden Fernschüsse stellten für unseren Keeper jedoch keinerlei größere Probleme dar. Ansonsten erspielten sich die Rheinländer einige Standards, diejedoch keinerlei echte Gefahr mit sich brachten.

 

Trainer Fuat Kilic war mit der Spielweise unserer Elf bei der Pressekonferenz auch nicht gänzlich zufrieden, zudem schien Koblenz die eigene Taktik gegen uns gegenüber den letzten Partien auch etwas geändert zu haben um uns damit zu überraschen „Wir haben Koblenz, bestimmt sechs-, oder siebenmal gesehen. Es war in allen Spielen so, dass sie aus dem Abwehrpressing, maximal aus Mittelkreishöhe agiert haben, um dann über lange Bälle und Standards etwas zu produzieren. Heute haben sie versucht, uns früh zuzustellen, früh zu attackieren. Teilweise hatten wir zu viele Aktionen bei der eigenen Spieleröffnung, anstatt den ersten Block einfach zu überspielen und die Pressingsituationen nicht zuzulassen.“

 

Erst nach einer halben Stunde ergab sich für unsere Molschder die erste ernsthafte Torchance, die zudem auch gleich zum ersehnten Erfolg führen sollte. Nach einer gut getimten Flanke unseres Mittelfeldspielers Christian Sauter über die rechte Seite im direkten Anschluss an einen Eckball gelangte das runde Leder nach Verlängerung von Peter Chrappan bei Dennis Wegner. Und endlich hatte er bei einem Versuch auch mal das nötige Glück und konnte am langen Pfosten  frei stehend den Ball einköpfen! Es stand zu jenem Zeitpunkt etwas wie aus heiterem Himmel 1-0 für unseren FCS! Und nur wenige Augen-blicke später hätte Wegner noch einen Treffer zu einem beruhigenderem Halbzeitstand nachlegen können. Leider verzog der Spieler in dieser Aktion. Die tolle Vorlage kam dabei von Sven Sökler, der den Ball äußerst gekonnt exakt in die Schnittstelle der Abwehr gespielt hatte. TuS-Keeper war in dieser Szene jedoch sehr aufmerksam und konnte hier Schlimmeres verhindern. So ging es mit der knappen Halbzeitführung von 1-0 in die Kabinen, zumal erneut Dennis Wegner mit einem Versuch direkt  vor der Pause mit einem weiteren Versuch - völlig freistehend vor der gegenischen Kiste - an TuS-Keeper Vollborn scheitern sollte.

 

Viel besser sollte es im zweiten Durchgang werden, in dem unsere Jungs sich viel spielfreudiger zeigen sollten. Hier bekamen ca. 4000 FCS-Anhänger unter den 4215 Zuschauern im weiten Rund des ehrwürdigen Ludwigsparks insgesamt betrachtet  einige sehr schöne Spielzüge zu sehen. Man wirkte nun unsererseits etwas befreiter und engagierter und kam so auch endlich einmal vermehrt zu gefährlichen Szenen rund um den gegnerischen Strafraum. Die TuS ihrerseits zeigte nach vorne hin gar nichts mehr, man hatte einfach nicht die spielerischen Möglichkeiten! Und nach einem Rückstand das Spiel plötzlich machen zu müssen ist nicht die Sache der Koblenzer, erst recht nicht auswärts…Vorstöße in unsere Hälfte blieben im zweiten Spielabschnitt so eine absolute Rarität! Die Gäste waren zudem nun ständig in der Defensive gebunden um ihrerseits unsere quirligen Spieler halbwegs zu binden. Dies fiel Ihnen mit zunehmender Spieldauer immer schwerer, man hatte sich anfangs bei hohem eigenen Tempo wohl etwas zu sehr verausgab. Dies ollte sich immer mehr rächen!

 

FCS-Topgoalgetter Matthew Taylor war es schließlich wieder einmal der für die beruhigende 2-0 Führung sorgte.  (88.Min.). Nach einer raschen Balleroberung im Mittelfeld spielte man über Wegner endlich einmal schnell nach vorne. Der über links überraschend durch gestartete Mounir Chaftar brachte den Ball zum US-Amerikaner, der wieder einmal keine Mühe hatte das Runde ins Eckige zu befördern. Das 2-0 schien sehr befreiend für unsere Akteure zu sein. Taylor sollte noch zwei weitere Möglichkeiten haben, kurz vor dem Kasten sein eigenes „Tor-Konto“ aufzustocken. Ausnahmsweise hatte er hier jedoch nicht die gewohnte Zielgenauigkeit, so dass Keeper Vollborn Glück hatte und beide Male noch gerade so reagieren konnte!

 

Doch bald darauf kam was kommen musste und sich bereits abgezeichnet hatte. Unsere Jungs wollten unbedingt noch einen eigenen Treffer nachlegen. Sven Sökler, dem Rückkehrer in unseren Reihen, war es gegen Spielende vorbehalten, nach Traumpaß von André Mandt den erlösenden Siegtreffer für unseren saarländischen Traditions-verein zu erzielen. Bestens eingesetzt vom Taktgeber Christian Sauter stürmte Söki auf den gegnerischen Kasten zu. Das kurze Eck war offen und schon wurde dies ausgenutzt. (83.Minute). Am Ende war der gast mit dem Energebnis noch bestens bedient. Patrick Zoundi setzte etwa seine tolle Gelegenheit an die Latte, als der TuS-Keeper bereits geschlagen war. Auch Sauter sollte noch eine Torgelegenheit zum 4-0 vergeben. Kurz darauf war Schluss!

 

Auf der Pressekonferenz zog Trainer Fuat Kilic schließlich folgendes Resumée „Wir hatten klare Vorteile, mehr Ballbesitz, klar nach vorne gespielt, diese Kontinuität haben wir dann in der 2. Halbzeit weiter fortgeführt, weiter nach vorne gespielt und was wichtig war, Ruhe und Geduld aufgebracht und eine Chance nach der anderen produziert. Der Sieg hätte noch höher ausfallen müssen. Ansonsten bin ich froh, dass wir das Spiel so sachlich über die Bühne gebracht haben, nach hinten noch Luft hatten draufzulegen. Ich bin super glücklich über die nächsten drei Punkte und stolz auf meine Mannschaft“, so Kilic, der auch wieder von der Unterstützung begeistert war, "genial, wie unsere Fans uns immer wieder antreiben."

 

Fazit:

Durch den am Ende äußerst souveränen Heimerfolg und Dank der nicht ganz überraschende Auswärtsniederlage des bisherigen Spitzenreiter SV Elversberg im Kasseler Aue-Stadion (0-1) steht unser Lieblingsverein erstmals auf dem „Platz an der Sonne“. Mit nun 19 Punkten bei 8 absolvierten Spielen liegt man unsererseits bereits 3 Punkte vor den Elversbergern. Die sehr erfreuliche Tabellenführung gilt es nun mit einer hochkonzentrierten Leistung beim sehr schweren Auswärtsspiel bei Waldhof Mannheim zu untermauern.

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SPIELBERICHT FC NÖTTINGEN – 1.FC SARRBRÜCKEN (VOM 30.AUGUST 2014)

 

Teamaufstellung FC Nöttingen:

Kraski, Bischoff, Walter, Schmidt, Brenner, Di Piazza, Dobros, Schneckenberger, Hofmann, Schürh, Hohn

 

Teamaufstellung 1.FC Saarbrücken:

Hohs, Chaftar, Chrappan, Hahn, Meyerhöfer, Schäfer, Mandt, Sauter, Sökler, Taylor, Wegner

 

Schiedsrichter: Gaetamo Falciccio

 

Zuschauer: ca. 1100 - darunter knapp 600 FCS-Fans

 

Völlig überraschend ging der Gastgeber mit seiner ersten echten Torchance nach 10 Minuten durch einen direkten Schürg-Abstauber in Führung. Der noch immer durch eine Rückenverletzung gehandicapte Peter Chrappan hatte mal wieder nicht gut genug aufgepasst.  Mit dem Rücken zum FCS-Tor stehend stand die Abwehrkette auf eine Linie, aus der Drehung heraus war unser gut aufgelegte Keeper Hohs ohne jeglich Abwehrreaktion.

 

Anfangs brauchten unsere Blauschwarzen eine kurze Eingewöhnungsphase  um sich mit den engen Platzverhältnissen in Nöttingen halbwegs gut klar zu kommen.  Dann sollte unser Team jedoch so langsam mächtig aufdrehen und die Begegnung zu eigenen Gunsten wenden. Man übernahm mehr und mehr die Spielkontrolle und zeigtedurchaus  zahlreiche sehr schöne Kombinationen. Vom bloßen „Hoch und Weit nach vorne mit langen Bällen operieren und teils auch auf etwas Zufall hoffen“ der letzten Wochen und Monate war im gesamten Match zum Glück nur selten etwas zu sehen. Es geht eindeutig voran!

 

In der Folgezeit sollten sich so auch diverse gute bis sehr gute Möglichkeiten ergeben. Zunächst scheiterte Abwehrrecke Peter Chrappan noch per Kopf. Sökler scheiterte nach tollem Zuspiel von Schäfer nur an einer Glanzparade des gegnerischen Torwarts Kraski. Aber schon bald darauf durften die mitgereisten wie lautstarken ca. 600 FC-Fans lautstark jubeln.  Kapitän Matthew Taylor – in Vertretung des wegen seiner Tätlichkeit gegen Zweibrücken für zwei Spiele gesperrten Jan Fießer – war es schließlich, der jedoch rasch auf schöne Vorlage von Neuzugang Sven Sökler von der Grundlinie ausgleichen konnte (17.Minute). „Söki“ hatte den Ball zuvor einfach genial in die Schnittstelle zwischen Torwart und Abwehrkette der Breisgauer gepasst. Ausgangspunkt dieser Staffete war übrigens der agile Meyerhöfer, der seinen Gegenspieler außen überrannt hatte.

 

Und wenig später zeigte sich erneut, wie wichtig der Rückkehrer für unsere Blauschwarzen sein kann. Erneut kam der Ball von Mayergöfer auf Sökler, der diesen äußerst gekonnt auf Goalgetter Taylor vor.legte.  Dieser hatte keinerlei Mühe eiskalt einzulochen (24.Minute). Weitere sehr gute Torgelegenheiten folgten. Sauter hätte mit einem Freistoss - Knaller gegen das Quergebälk bereits für das 3-1 sorgen können. Wegner verzog nach einer  schönen Einzelaktion  ebenso knapp. Und auch ein schöner Sökler –F reistoss hätte fast den Weg ins gegnerische Gehäuse gefunden. Taylor fälschte leicht ab und der Ball ging knapp am Kasten vorbei.

 

Nach etwa einer hatte sich Nötingen durch eine Tätlichkeit von Hohn (ein FCS´ler wurde frei auf´s Tor zustürmend am Trikot umgerissen!) selbst deutlich geschwächt und sich die Chance auf einen überraschenden Erfolg/Teilerfolg rasch beraubt (27.Min.)Zur Halbzeit waren die Badenser mit dem   1-2 Rückstand noch bestens bedient. Eine Vorentscheidung mit 2-3 Treffern mehr wäre ebenso wie bereits in Baunatal durchaus drin gewesen.

 

Anfang der zweiten Hälfte entwickelten unsere Jungs viel Druck auf das gegnerische Gehäuse. Man war ständig im Vorwärts- gang. Es ergaben sich immer wieder einmal weitere Gute Einschuss-Möglichkeiten (etwa ein toller Distanz-schuss). Ein Treffer in Überzahl gelang – wieso auch immer – leider nicht mehr!  Nun versuchte man es stellenweise auch wieder mit langen Pässen zum Erfolg zu kommen, was aber mißlingen sollte!

 

Etwa 5 Minuten vor Spielende versuchte es Kapitän Taylor noch einmal endgültig den Erfolg zu sichern. Er fackelte nicht sehr  lange und setzte das runde Leder nur denkbar knapp am Tor vorbei. Zwar versuchte es der FCN in der Endphase über Standard- situationen doch noch den unverdienten Ausgleich zu schaffen, aber es wäre des Guten wahrlich zu viel gewesen.

 

Anzumerken gilt, dass der Unparteiische Gaetano Falccicio in diversen Spielsituationen schlecht und willkürlich zugunsten der Gastgeber entschied. So wurden ua. zwei ganz klare Handelfmeter für unser Team nicht gegeben. Das Schiedsrichter-gespann schien hier doch arg geblendet.

 

Fazit: 

Positiv zu vermerken ist die Tatsache, dass unser Team dieses Mal über fast die gesamte Partie hinweg Dominanz auf den vom Kader her qualitativ längst nicht so stark besetzten Kader der Nöttinger ausüben konnte. Aus den unzähligen Torgelegenheiten versäumte man es aber unsererseits eindeutigen Sieg deutlich komfortabler zu gestalten, Am Ende stand jedoch ein hoch verdienter  Sieg! 9 Punkte in der englischen Woche – besser geht es punktetechnisch einfach nicht mehr! Weiter geht die Punktejagd bereits am kommenden Freitagabend - dann geht´s im ehrwrdürdigen Ludwigspark gegen die TuS Koblenz. Seid dabei und unterstützt unseren tollen neuen Kader auf dem Weg retour in die 3.Liga!

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SPIELBERICHT 1.FC SAARBRÜCKEN - SVN ZWEIBRÜCKEN (VOM 27.August 2014)

 

Teamaufstellung 1.FCS: Hohs, Meyerhöfer, Hahn, Chaftar, Fießer, Sauter, Zoundi (78. Willsch), Sökler (86.Mandt),

                                            Wegner (46. Schäfer), Taylor

 

Teamaufstellung SVN: Hoddel, Müller, banouas, Meisenheimer, Bach, Bouzid, Reiter, Gomis (85. Kern), Jungbluth

                                           (62. Arnold), Sommer, Reljic (90.Peric)

 

Tore: 0-1 Sommer (26.Min.), 1-1 Taylor (49.Min,´.), 2-1 Sauter (60,Min.), 3-1 Hahn (75.Min.)

 

Gelbe Karte: Sommer (74.Min.)

 

Rote Karte: Fießer (74.Min. wegen Tätlichkeit)

 

Zuschauer: 3535

 

Schiedsrichter: Daniel Schlager

                                     

Eine tolle Moral bewiesen unsere Blauschwarzen am Mittwochabend beim Heimspiel gegen den SVN Zweibrücken. Am Ende der 90 Minuten stand ein letzten Endes hochverdienter 3-1 Erfolg unseres saarländischen Traditions-vereins. Somit durften unsere treuen Fans bereits den zweiten Sieg innerhalb der englischen Woche für unsere Molschder bejubeln. Lange Zeit konnte man den Jungs das Engagement zwar ansehen, spielerisch wie offensiv lief jedoch lange nicht viel zusammen. Kurioserweise sollte ein völlig berechtigter Platzverweis für unseren Kapitän Jan Fießer nach einer dummen Tätlichkeit die Wende in der Partie bringen (58.Minute). Doch der Reihe nach…

 

Der vom Trainer Fuat Kilic auf insgesamt fünf Positionen völlig umgekrempelten Startelf gelang gegen einen eher biederen wie recht  harmlosen Gegner aus Zweibrücken offensiv nur sehr wenig. Die wenigen guten Torgelegenheiten wurden wieder einmal kläglich versemmelt. Einen der wenigen guten Torabschlüsse unserer Blauschwarzen gab es nach 17 Minuten. Im direkten Anschluss an einne sehr gut getimte Sökler-Flanke nahm der nach Kniepreelung wieder genesene Patrick Zoundi äußerst gekonnt mit der Brust an. Erfacklete zwar nicht lange, seinen Versuch aus etwa 12 Meter Tordistanz setzte er jedoch leider neben den Kasten. Der Gast belagerte mit 10 Mann den eigenen Strafraum und sollte uns das Leben schwer machen.

 

Völlig aus dem Nichts patzte der routinierte Peter Chrappan und rutschte am Ball vorbei. Sommer – auf der Lauer nach einem Patzer liegend - ließ sich dieses großartige Geschenk – die einzige sich bis dahin aus purem Zufall ergebene Chance - nicht entgehen und schob den Ball locker an unserem Keeper David Hohs vorbei (27.Min.). Die mangelnde offensive Kreativität, dasfehlende Tempo, und die insgesamt sehr dürftige „Leistung“ wurde von den Zuschauern im weiten Rund des ehrwürdigen Ludwigsparks mit deutlichen Pfiffen quittiert. Es war einfach viel zu wenig was unser FCS mit seinen eigentlich vorhandenen Qualitäten jedes einzelnen Spielers bot. Es blieb sehr vieles Stückwerk. Richtig verdient hatte sich der Gast aus der Pfalz die Führung zur Pause jedoch nie wirklich!

 

Trainer Fuat Kilic war mit der Leistung unserer Elf im ersten Spielabschnitt auch gänzlich unzufrieden. „Die ganze Halbzeit war, meiner Meinung nach, das Schlechteste, was wir bisher abgeliefert haben. Mir hat die Laufbereitschaft gefehlt, mit und ohne Ball. Wir sind kaum in Pressingsituationen reingekommen, das was uns stark macht, dass wir nach Ballgewinnen Tempo entwickeln und umschalten können“, so Kilic.

 

Wie verwandelt kam unsere Mannschaft wieder aus der Kabine. „Wir haben in der Halbzeit klare Worte gefunden und das System umgestellt, damit wir in der Lage sind, mehr Druck auf den Gegner auszuüben. Das hat sehr gut funktioniert. Nach und nach haben wir das Spiel in die Hand genommen und mehr Torchancen kreiert. Das war eine der besten Halbzeiten, die wir gespielt haben“, so Kilic unmittelbar nach der Begegnung.

 

Maroc Meyerhöfer, nach einer taktikschen Umstellung nun im Mittelfeld offensiver agierend, spielte den Ball direkt auf unseren Kapitä Fießer durch. Sich energisch durchgesetzt flankte er auf Goalgetter Matthew Taylor. Am zweiten Pfosten wartend nahm er das runde Leder geschickt auf und versenkte den Ball in den gegnerischen Maschen. Die Aufholjagd hatte nach 49 Minuten begonnen. Nun wirkten unsere Jungs wesentlich engagierter als im vorherigen Spielgeschehen. Man ging ganz anders in die Zweikämpfe und war gewillt möglichst rasch den Führungstreffer zu erzielen. Als Fießer von Sommer nach einem Foul auf dem Boden liegend scheinbar getreten wurde, verlor unsere Leader leider die Nerven und rastete aus. Nach begangener Täztlichkeit musste er vom Platz; leider versäumte er es nicht dem Schiedsrichtergespann nochmals wohl deutliche Worte hinterher zu rufen.

 

Aufgrund des vorherigen Fouls gab es jedoch Freistoss für uns. Charistian Sauter wollte diesen aus halbrechter Position eigentlich zu einem eigenen Mitspieler bringen, der dann etwas damit Richtung Tor anfangen sollte. Brauchte es aber gar nicht mehr, denn irgendwie fand der Ball irgendwie von alleine ohne weitere Berührung den Ball ins gegnerische Tor. Unsere treuen Fans durften wieder jubeln, es stand 2-1 für unseren saarländischen Traditionsverein. Unserem Gast aus Zweibrücken fiel über eine halbe Stunde in Überzahl agierend verhältnismäßig wenig in der Offensive ein. Unsererseits versuchte man defensiv möglichst kompakt zu stehen. Das Verscheeben in unterzahl gelang dabei insgesamt sehr gut! Nebenbei lauerten wir auf sich bietende Konterchancen, die sich auch immer wieder über unsere schnellen Akteure bieten sollten. Leider spielte man diese nur all zu selten auch richtig gut aus. Aber sei es drum…

 

Eine Viertelstunde vor Spielende wurde unsere Elf für den guten Auftritt im zweiten Durchgang, für Mut und viel mehr Engagement schließlich auch belohnt. Christian Sauter sollte in jenem Moment des Spiels einen Eckball kurz zurück auf Sökler legen, der aus demLauf heraus eine Flanke mittig vors Tor brachte. Zwar erreichte Taylor das Leder nicht – unser erneut aufgerückte Abwehrspieler Alexander Hahn nutzte die tolle Vorlage aber sehr zur Freude seiner Mitspieler unter dem großen Jubel unserer FCS-Fans aus. Die Vorentscheidung war zum Glück gefallen!

 

Fazit:

Mit dem am Ende hochverdienten wie lange Zeit zuvor sehr schwer erkämpften 3-1 Heimsieg konnten unsere Molschder den Rückstand auf Tabellenführer SV 07 Elversberg (nur 0.0 Unentschieden bei der Eintracht in Trier) auf nur mehr drei Punkte verkürzen. FCS-Rückkehrer Sven Sökler stand trozt nur zweier mit dem Team absolvierter Trainingseinheiten von Beginn an über die fast komplette Spielzeit auf dem grünen Rasen und zeigte sich von Beginn an sehr motiviert und kämpferisch. Am vornetscheidenen 3-1 Siegtreffer war Söki maßgeblich mitbeteiligt. herzlich Willkommen zurück im blauschwarzen Dress, Sven!!!Insgesamt betrachtet fehlt unserem 1.FCS noch die Konstanz über 90 Minuten sich das Tempo geschickt einzuteilen und immer wieder gefährlich vor dem gegnerischen gehäuse sich geschickt die ein oder andere Torchance heraus zu spielen. Degensiv wenig zugelassen, offensiv geht´s aber noch viel besser...

 

 

 

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SPIELBERICHT KSV BAUNATAL - 1.FC SAARBRÜCKEN (VOM 22.AUGUST 2014)

 

Teamaufstellung KSV Baunatal: Hartmann – Leipold, Wolf, Hanske, Wengerek – Schrader, Schaefer (83. Boness),

                                                          Borgardt, Ulusoy – Kaufmann – Bier (52. Pollasch)


Teamaufstellung 1.FCS: Hohs – Chaftar, Hahn, Schäfer, Kunert – Sauter (58. Schmidt), Fießer, Mandt – Pranjes            

                                            (52. Wegner), Taylor (85. Chrappan), Willsch


Gelbe Karten: Hanske (70.) - Pranjes (21.)


Zuschauer: 500


Schiedsrichter: Stefan Faller

 

Endlich wieder Grund zum Jubeln für unsere treuen FCS-Fans! Nach dem enttäuschenden 1-3 im Saarderby gegen die SV 07 Elversberg im heimischen wie ehrwürdigen Ludwigsparkstadion, konnte man in der Ferne n Nordhessen am gestrigen Freitagabend bereits die Punkte 5-7 im dritten Auswärtsspiel der noch jungen Saison einfahren. Am Ende stand beim Aufsteiger KSV Baunatal ein insgesamt hochverdienter 1-0 Erfolg unserer Molschder. Erspielte man sich im ersten Spiel- abschnitt noch einige Torchancen, so plätscherte  das Spielgeschehen in der zweiten Halbzeit eher so dahin. Hier gab es auf beiden Seiten kaum mehr nennenswerte Torgelegenheiten.

 

Das einzige Tor des Tages sahen die Zuschauer bereits nach 14 Minuten. Im direkten Anschluss an einen vom dieses Mal von Beginn an mitwirkenden Sauter stieg Alexander Hahn hoch und setzte einen wuchtigen Kopfball an. Dieser wurde vom KVS-Akteur Daniel Borgard sehr unglücklich für den Gastgeber abgefälscht und landete sehr um Jubel der mitgereisten FCS-Fans in den Maschen. Niklas Hartmann im Kasten konnte in diesem Augenblick das Unheil für die Heimelf nicht mehr verhindern!

 

In der Folge hätte man unsererseits mehrfach die Möglichkeit den Vorsprung noch komfortabler auszubauen. Matthews Taylor  (nach 18 Minuten bzw. nach 31 Minuten) sowie Pranjes (ebenso nach 18Minuten) konnten in den jeweiligen Spiel-situationen leider die besten Chancen nicht zu unseren Gunsten ausnutzen. Einenwahrhaftem Schreckmoment gab es für unseren saarländischen Traditionsverein zwischendrin nach 25 Minuten zu überstehen. Pranjes sprang ein Ball unglücklich an die Hand, der Schiedsrichter gab den durchaus berechtigten Elfmeter. David Hohs war jedoch zur Stelle und hielt den ersten Elfmeter gegen Nico Schrader - es war der erste gehaltene Elfmeter eines FCS-Torwarts seit langer Zeit.

 

Im zweiten Spielabschnitt versuchte unser Team defensiv möglichst kompakt zu stehen, offensiv fiel uns leider nicht mehr sonderlich viel ein. Schöne Spielkombinationen sah man erneut leider viel zu selten!  Man ließ aber auch fast nichts auf der Gegenseite zu. Lediglich in  der letzten Viertelstunde hatte der ehemalige 2.Ligist noch 1-2 Chancen, man brachte das runde Leder aber nicht in unserem Gehäuse unter! Unsererseits ließ die eigene Leistungsstärke nach der Pause und recht ansprechender erster Halbzeit leider wieder arg nach! Es feht weiterhin die Konzentration und Konstanz über 90 Minuten hinweg. Daran gilt es innerhalb der Mannschaft und von Seiten des Trainergespanns weiterhin zu arbeiten!

 

Fazit: Die aufgrund von Verletzungen umgebaute Startelf legte eine durchschnittliche Partie hin und siegte am Ende auch verdient! Mit spielerischen Momente in Hälfte 1 auch dank des gehaltenen Elfmeters von David Hohs verdient vorne, verwaltete man die knappe Führung nach der Pause geschickt und entführte so die 3 Punkte in unser  Saarland! Sehr positiv zu werten ist die Tatsache, dass unser Team endlich einmal wieder zu 0 spielte! Äußerst bemerkenswert und gleichzeitig bedenkenswert ist auch, dass alle FCS-Treffer zuletzt im unmittelvaren Anschluss

an eigene Standards erfolgten!

 

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SPIELBERICHT 1.FC SAARBRÜCKEN - SV07 ELVERSBERG (VOM 15.AUGUST 2014)

 

Teamaufstellung FCS: Hohs – Kunert (83. Sauter), Chrappan, Hahn, Chaftar – Fießer, Kiefer – Willsch, Taylor,

Wegner (75. Zoundi) – Luz (71. Pranjes)


Teamaufstellung SV 07 Elversberg: Jensen – Feisthammel, Maek, Wenzel, Birk – Rohracker (68. Kyereh), Eggert,

Cuntz, Blum (81. Celik) – Tunjic, Dulleck (64. Karaikari)


Tore: 0:1 Hahn (Eigentor, 55.), 0:2 Dulleck (59.), 1:2 Chaftar (FE, 61.), 1:3 Cuntz (87.)


Gelbe Karten: Chaftar (15.) - Rohracker (21.)


 Zuschauer: 9.840


Schiedsrichter: Robert Kempter

 

Erneut gab es für unsere Blauschwarzen keinen Sieg in einem Saarderby – und noch dazu verpasste man noch die mögliche Tabellenführung. Vor einer stattlichen und zweitligareifen Kulisse von 9840 Zuschauern setzte es für unsere Molschder erstmals seit 11 Jahren im ehrwürdigen Ludwigspark eine Niederlage gegen die „Jungs von der Kaiserlinde“. 1-3 hieß es am Ende für den Gast, der damit seine derzeitige souveräne Spitzenposition in der Regionalliga Südwest eindeutig untermauern konnten.

 

In der ersten Halbzeit begannen beide Teams sehr verhalten und waren mehr darauf bedacht defensiv kompakt zu stehen als richtige Akzente in der Offensive zu setzen. Torchancen blieben auf beiden Seiten  lange Zeit eine absolute Rarität.  Viele Zweikämpfe prägten hingegen  das Spielgeschehen. Offensiv fiel uns sehr wenig ein, das unter Trainer Sasic aufgrund der wohl - laut seiner eigenen Äußerungen nicht für ein attraktiveres Spiel vorhandenen Offensivspieler-Potential - geprägte geliebte Hoch und weit nach vorne bolzen fand leider eine weitere Fortsetzung. So stand unser dritteund wohl nicht verletzte  Stürmer Patrick Schmidt aus welchen Gründen auch immer nicht einmal im Kader. Elversberg versuchte es immerhin sich mit einigen schnellen Ballstaffeten nach vorne zu kombinieren. Die gesamte Spielanlage wirkte einfach um einiges reifer als diesbei uns der Fall war! Und dies, obgleich auch an der Kaiserlinde doch ein enormer Umbruch im Kader vor der neuen Saison statt gefunden hatte.

 

Auf unsere erste echte Torgelegenheit mussten unsere FCS-Fans bis zur 25.Minute warten, als Dennis Wegner sich den Ball erkämpfte und sein Heil einfach einmal beherzt per Direktabnahme versuchte. Leider verfehlte er bei diesem Versuch den Kasten jedoch recht deutlich. Kurz darauf hätte es einen Elfmeter für uns geben müssen, doch der teilweise eigenartig pfeifende Schiedsrichter sah die Szene leider völlig anders. Elversberg wurde erstmals  nach einem vom Ex-FCS`ler Christian Eggert gefährlich, Tunjic riskierte es vom zweiten Pfosten aus jedoch sehr spitzem Winkel einfach einmal. David Hohs war jedoch zur Stelle. Unser Team hatte bis zum Halbzeitpfiff trotz leichtem optischen Übergewicht keine ernsthafte Möglichkeit mehr, die psychologisch sehr wichtige Führung zu erzielen.

 

Im direkten Anschluss an einen von Cuntz getreten Freistoss rechts vom FCS-Gehäuse konnte unser recht  gut aufgelegte Keeper David Hohs aus kürzester Entfernung im 5m-Raum einen gefährlichen Kopfball des gegnerischen Stürmers Dulleck fantastisch entschärfen. Auch den Nachschuss von Mijo Tunjic konnte er äußerst gekonnt entschärfen. Machtlos war er dann jedoch gegen den Kopfball unseres Abwehrspielers Hahn. Dieser wollte in Bedrängnis den Ball per Kopf über das eigene Tor bugsieren und traf das runde Leder dabei sehr unglücklich, Aus eigenem Verschulden geriet man   so in Rückstand. Vom Schock noch nicht erholt, musste unser Team kurz darauf bereits einen weiteren herben Rückschlag hinnehmen. Tunjic, von Dulleck schön in Szene gesetzt, ließ sich diese weitere Großchance nach 58 Minuten nicht entgehen. UnsereAbwehr schien nun den Dienst gänzlich eingestellt zu haben.

 

Dieses Mal zeigte unser Team jedoch immerhin offensiv einmal eine unmittelbare Reaktion.  Marius Willsch, dieses Mal von Beginn an für das Geburtstagskind André Mandt auf dem Platz, wurde im SVE-Strafraum in aussichtsreicher Position eindeutig zu Fall gebracht. Gegen den scharf vom Mounir Chaftar getreten Elfmeter war SVE-Torwart Morten Jensen eindeutig machtlos (61.Min.). Nun keimte wieder Hoffnung im weiten Rund des Ludwigsparks auf, zumal noch eine gute halbe Stunde Restspielzeit verblieb…Das Bemühen war nun wieder erkennbar.  Als unser Traditionsverein auf den möglichen Ausgleich drängte, verletzte sich Stürmer Felix Luz im Zweikampf mit  SVE- Abwehrrecke Timo Wentzel  sehr schwer. Von nun an lief bei unserem Team nicht mehr viel zusammen. Die beste noch heraus gespielte Toraktion verpasste der aufgerückte Chrappan im direkten Anschluss von Mounir Chaftar per Kopfball. Kurz vor Spielende folgte dann der endgültige Knockout. Cuntz war es, der einen weiteren kapitalen Abwehrschnitzer eiskalt ausnutzte. Hohs und Hahn mit einem bösen  Mißverständnis - und schon konnte der Gegner den Ball ohne Probleme in unsere Maschen einlochen.  Die sehr bittere Niederlage war damit sehr zum Leidwesen unserer treuen Fans  besiegelt.

 

Fazit: So reicht es keineswegs aus, die eigenen Aufstiegsambitionen zu wahren. Zum Glück liegt jedoch noch eine lange Saison vor sich. Um den Anschluss nach obenund an die Tabellenspitze  nicht vorzeitig zu verlieren, sollten in den nächsten Spielen beim KVS Baunatal sowie daheim gegen den SVN Zweibrücken unbedingt zwei wichtige Siege eingefahren werden. Sonst könnten es bereits vorab stürmische vorherbstliche Zeitenb werden! Spielerisch geht offensiv weiterhin nur sehr wenig, mit langen hohen Bällen einfach nach vorne ist in dieser Liga nichts zu gewinnen. Schob der Ex-Trainer Sasic noch vieles auf das "begrenzte Spielermaterial" wurde es auch nach den "Panikverpflichtungen" unter ihm nicht besser....

 

Und nun? Nun liegt es in den Händen von Fuat Kilic dies möglichst bald zu ändern, denn schließlich hat er seinen Wunschkader nun selbst wie es heißt zusammen gestellt...Wobei Herr Sasic weiterhin mächtig mitmischt - wenn die Herren oben es den Fans gegenüber aus welchen Gründen auch immer nicht eingestehen wollen. Ehrlichkeit wär4e hier der richtige Weg. Aber stattdessen verspielt man weiteren Kredit und verärtgert die wenigen ganz treuen verbliebenen Fans! Vor stattlicher Kulisse im Derbyx wurde wieder eine große Chanc vertan, einige wieder für sich zu gewinnen!!!

 

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SPIELBERICHT ASTORIA WALLDORF - 1.FC SAARBRÜCKEN (VOM 09.AUGUST 2014)

 

Teamaufstellung FC Astoria Walldorf: Wulle, Hofmann, Göttlicher, kaufmann,Feigenbutz, (56.Hofbauer), Meyer,

                                                                    Sieger,  Hillenbrand, Groß (78. Neziraj), Carl (69. Glaser), Schön

 

Teamaufstellung 1.FC Saarbrücken: Hohs, Kunert, Chrappan (75. Sauter), Hahn, Chaftar, Zoundi, Fießer, Mandt

                                                                   (54. Kiefer), Wegner, Luz, Taylor (62. Schmidt)

 

Zuschauer: 1150 - darunter ca. 900 FCS-Fans

 

Schiedsrichter: Jonas Weickenmeier

 

Zunächst wirkte der Gastgeber etwas engagierter als unsere Blauschwarzen. Aufsteiger FC Astoria hatte im gesamten ersten Spielabschnitt mehr Spielanteile als unsere Molschder. Nach 13 Minuten hatte der Gastgeber auch die erste große Torchance und sorgte somit für einen kurzen Schreckmoment auf unserer Seite. Schön nutzte die Möglichkeit jedoch nicht aus. Mit der ersten eigenen Torgelegenheit ging unser saarländischer Traditionsverein dann auch gleich n Führung. Im direkten Anschluss an einen Eckball von André Mandt kam Abwehrspieler Hahn am langen Pfosten zum Ball und brachte ihn zum ebenfalls aufgerückten Abwehrallrounder Peter Chrappan. Dieser wuchtete das Runde sehr zur Freude unserer angereisten treuen Fans ins gegnerische Gehäuse. FCA-Keeper Wulle war  in jenem Spielmoment völlig  machtlos. Saarbrücken führte 1-0. 

 

39 Minuten waren gespielt, als Walldorf durch Kaufmann den Ausgleich hätte erzielen können. Kaufmann versuchte es per Kopfball, aber unsere Keeper Hohs war sehr aufmerksam und wuchtete das Leder gekonnt über die Latte. Und wer eine solche Chance nicht ausnutzt wird häufig im Fussball bestraft. So auch dieses Mal...Mit der erst zweiten Chance erzielten unsere Jungs den zweiten Treffer. Stürmer Felix Luz hatte eine Vorlage per Kopf verlängert und auf Patrick Zoundi vorgelegt. Dieser versenkte die Kugel durch die Beine des gegnerischen Torwarts Wulle. An Effektivität war unser Team in der ersten Hälfte einfach nicht zu überbieten!

 

Beflügelt durch die 2-Tore-Führung trat unsere Elf im zweiten Durchgang dann wesentlich engagierter und stärker auf. Walldorf hatte nun nicht mehr viel zuzusetzen. Spielerisch legte man unsererseits deutlich zu! So erspielte man sich über teils sehr schöne wie gelungene Spielzüge auch zahlreiche eigene Torgelegenheiten. Eine von diesen nutzte man nach 58 Minuen bereits zur entgültigen Vorentscheidung. Stürmer Luz war es, der eine Vorlage nach Standard von Chaftar per Kopf sehenswert vollendete.

 

Nach 67 Minuten musste Astoria in Unterzahl agieren, Kaufmann war nach einem recht hroben Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz geflogen. In Überzahl machte unser FCS mit dem Gegner zwar was man wollte, weitere Treffer solltenbis zum Abpfiff der Begegnung  jedoch irgendwie nicht mehr gelingen. Dabei hatten Schmidt, Wegner, Luz und Sauter noch beste Gelegen-heiten einen Kantersieg heraus zu schießen. Es kam sogar noch zur Ergebniskosmetik, als Walldorf durch  Schön sogar noch ein eigenes Tor gelang (83.Min.). Kurz darauf war Schluss in Walldorf.

 

Fazit: Nach dem Heimsieg gegen die Breisgauer gelang es auch in der Fremde einen verdienten Sieg einzufahren und somit den unmittebaren Anschluss an die am Saisonende so wichtigen Relegationsspiele zu waren. Vor allem der eigenen Chancen-verwertung gilt es in den kommenden Wochen zu arbeiten. Defensiv ließ man nur sehr wenig gegnerische Chancen zu. Der Auswärtssieg geht vor allem dank der deutlichen Steigerung im zweiten Durchgang völlig in Ordnung!.

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SPIELBERICHT 1.FC SAARBRÜCKEN - SC FREIBURG II (VOM 05.08.2014)

 

Mit der Einwechslung von Felix Luz kam die große Wende zum Gute!  Da hatte Trainer Fuat Kilic endlich einmal wieder ein glückliches Händchen. Zunächst jedoch sahen 4055 Zuschauer in der ersten Halbzeit eine  Saarbrücker Elf,  die sich gegen athletisch wie technisch gut ausgespielte "Junge Wilde" aus dem Breisgau sehr schwer getan hat,  Defensiv stand man unsererseits zwar recht kompakt und ließ nur wenig Gefahr zu - nach vorne fiel uns in Sachen Kreativität edoch recht wenig ein. So brauchten die Zuschauer sehr viel Geduld um am Ende doch   noch jubeln zu können. Man wollte es bei der Heimpremiere wohl besonders gut machen und schien dabei lange Zeit zu verkrampfen. Etliche Fehlpässe ließen eine "gewisse Nervosität" spürbar werden. Im ersten Spielabschnitt wirkte der Gast auch bei den Pässen sicherer als unsere Jungs...

 

Aber auch die Breisgauer zeigten offensiv bei angenehmen äußerren Bedinungen offensiv nur sehr wenig. Allenfalls ein harmloser Schussversuch von Chirstos Almpanis sorgte für etwas Torgefahrnach 24 Minuten. Und wie sah es offensiv mit unserem FCS aus? Hier fehlte bei einigen wenigen Kontergelegenheiten die entscheidende Spielübersicht. So verpuften mögliche Chancen bereits im  bloßen Ansatz! So übersah Willsch nach 31.Minuten etwa den völlig frei stehenden Taylor in bester Position. Nach einem bösen  Abwehrpatzer des  Freiburger Innenvterieidigers Faboian Menig lag der Torschrei den treuen FCS-Fans bereits auf den Lippen.  Leider versäumte es Lucas Kiefer aus weniger Metern freistehend vor dem gegnerischen Keeper Dennis Klose diese Großchnace nach 41 Minuten auszunutzen. Er überlegte eindeutig zu lange wie es das Runde am besten ins Eckige platzieren sollte...Am  Ende scjoss er am langen Eck leider vorbei. Wenige Augenblicke später riskierte Mounir Chaftar nach einem von Sauter getretenen Eckball einmal etwas, sein Geschoss war jedoch zu hoch angesetzt.

 

Nach der Pause sollte es jedoch eindeutig besser werden! Nun brachte Kilic mit Luz einen weiteren Stürmer für einen Mittelfeldspieler ins Spiel. Taylor, der in der ersten Hälfte selten gefüttert wurde und vorne oft auf weiter Flur stand, bekam nun die gewünschte Unterstützung. Die Anwehr der Breigauser war nun vviel häufiger gefordert. Doch bevor unsere Anhänger erstmals jubeln durften, musste zunächst einmal der Schock des 0-1 im ehrwürdigen Ludwigspark verkraftet werden.Nach schöner Vorarbeit vvon der Grundlinie durch Daniele Grabriele traf Almpanis. Nun zog sich der SCF immer weiter zurück und lauerte nur mehr auf eigene Konter zur Vornetscheidung. Unsere Jungs zeigten jedoch Charakter -  mit Wille und unter großem Einsatz ging es nun Richtung gegnerisches Gehäuse.

 

Im Anchluss an einen von Chaftar getretenen Freistoss war es dann aber nach 63 Minuten bereits fast soweit. Felix Luz  wuchtete einen schönen Kopfball auf das Tor, dieser Versuch scheiterte jedoch noch recht knapp. Keeper Klose hatte aufgepasst und konnte das Leder gerade noch aus dem Winkel kratzen. Völlig machtlos war er jedoch kurz darauf, als erneut Luz - nach toller Vorarbeit von Taylor über außen - zur Stelle war und nach 66 Minuten mit einem "Traum-Fallrück-zieher Marke Tor des Monats" endlich den ersehnten wie umjubelten Ausgleichstreffer markierte.  Nach schöner Vorarbeit des "Spielers des Matches" Luz - er hatte sich gegen 2 Freiburger über außen durchgesetzt - kam Matthew Taylor zum hochverdienten Siegtreffer. Luz hatte sich für die Vorlage zu seinem Tor eingach bei Matthew revanchiert... Taylor hätte 15 Minuten vor Abpfiff noch einen Treffer erzielen können, diese Chance blieb jedoch am

Ende ungenutzt.

 

Fazit:

Aller Anfang ist schwer - nach schwacher erster Halbzeit kam man über eine clevere  Einwechslung und über eine engagierte Teamleistung doch noch in die Partie und  zu einem am Ende hochverdienten wie sehr wichtigen 2-1 Heimsieg!

 

Teamaufstellung "unseres" 1,FCS:

Hohs, Hahn, Chrappan, Chaftar, Kunert, Fießer, Sauter, Willsch, Kiefer, Wegner, Taylor

 

Einwechslungen beim 1.FCS: 46. Luz für Willsch

                                                        63. Zoundi für Sauter

                                                        78. Mandt für Kiefer

 

 

Teamaufstellung des SC Freiburg II:

Klose, Schraml, Menig, Russ, Yildirim, Stanko. Laprevotte, Kath, Almpanis, Gabriele, Zulechner

 

Einwechslungen beim SCF: 58. Kinoshita für Almpanis

                                                    68. Perger für Yildirim

                                                    82. Bozic für Gabriele

 

Gelbe Karten: ? - wird nachgereicht!

 

Schiedsrichter: Timo Gerach

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SPIELBERICHT FC 08 HOMBURG - 1.FC SAARBRÜCKEN VOM 01.08.2014)

 

Lange Zeit wurde das Saarderby zum Ligastart der neuen Saison in der Regionalliga Südwest herbei gesehnt. Am Ende der 90 Spielminuten trennten sich der FC Homburg und unser1.FC Saarbrücken am Freitagabend  vor  11208 Zuschauern (darunter mehr ca. 7000 FCS-Anhänger!) im Homburger Waldstadion nach einer für ein Derby  recht fairen Begegnung mit einem 2-2 Unentschieden. Nach einer furiosen Anfangsphase gelang unseren Molschdern nach einem Traumstart rasch eine 2-0 Führung durch sehr schöne Treffer von Stürmer Matthew Taylor (4.Min) und Abwehrspieler Alexander Hahn (7.Min).

 

Zunächst war des Taylor der die erste richtige Chance im Spiel für unseren Lieblingsverein eiskalt ausnutzte. Er sah, dass sich FCH-Keeper Buchholz etwas zu weit vor dem eigenen Gehäuse bewegte und hob das runde Leder eiskalt unter dem Jubel unseres großen Anhangs über ihn hinweg in die gegnerischen  Machen. Die tolle Vorarbeit zum ersten Saisontreffer leistete Dennis Wegner, der einen langen Ball gekonnt per Brust auf Matthew verlängern konnte. Kaum war der erste Torjubel verhallt, gab es erneut eine völlige Exstase in den Blöcken 4 und 5. Bei einem gekonnten Freistoss von André Mandt blockten unsere Jungs gekonnt mehrer Abwehrspieler - der aufgerückte Abwehrspieler Alexander Hahn ließ sich die Chance nicht entgehen undköpfte überlegt zum "scheinbar beruhigenden" 2-0 ein. Spielerisch war man dem Gastgeber haushoch überlegen und kombinierte sich gekonnt zu einigen weiteren guten  Chancen.

 

Leider versäumte man es die Führung auf 3-0 auszubauen, was sich später noch sichtbar ächen sollte.  So scheiterten ua. Tiumo Kunert (nach einer Viertelstunde , nachdem  sich Wegner über links stark durchgesetzte und über Mandt schnell gespielt wurde.  DennisWegner (20.Min) und Kapitän Jan Fießer (21.Min) zweimal an guten Paraden des gegnerischen Torwarts. Bei letzterer Aktion half auch die Latte mit und berhinderte aus Sicht der Homburger Schlimmeres und die wohl endgültige Vorentscheidung.  

 

Es machte den FCS-Fans sichtlich viel Spass ihrer Elf beim Fussballspielen   bei traumhaften äußeren Verhältnissen zuzuschauen. Homburg kam in der ersten halben Stunde  kaum aus der eigenen Hälfte heraus, unsere Defensive stand lange seit sehr gut  organisiert und kompakt.  Chancen für den Gastgeber gab schon mal  gar nicht. Aus der ersten wirklich guten Aktion resultierte dann der zu diesem Zeitpunkt sehr überraschende Anschlusstreffer - dieser kam "praktisch aus heiterem Himmel" - resultierend aus einer Unaufmerksamkeit  unserer Abwehrreihe. Peter Chrappan und Timo Kunert gingen hier nicht entschlossen genug zu Werke - und auch Torwart Hohs verharrte leider  auf der Linie. Der von den Elversberger verpflichtete Vaccaro hatte sich im Anschluss an eine Ecke von Kilian frei gestohlen und ließ die Gastgeber kurz jubeln...Mit einem für die Gastgeber sehr schmeichelhaftem 1-2 ging man in die Kabinen...

 

Nun zeigte sich der Erzrivale sehr kämpferisch und kam mit neuem Elan ach der Pause besser ins Spiel. Zudem schienen unsere Spieler ihre Kräfte vielleicht nicht richtig eingeteilt zu haben. Auch das zuvoräußerst  starke defensive Umschalten funktionierte plötzlich immer weniger.  Kurz nach der Halbzeitpause  schien unser Team gedanklich noch nicht  auf der Höhe, als der FCH im Anschluss an eine eher fragwürdigen Freistoß-Entscheidung durch einen gekonnten direkten Doppelpass unsere erneut schläfrige Abwehr aushebelte und durch Stürmer Kai Hesse  zum lange nicht verdienten Ausgleich kam. Nun versuchten es unsere Spieler noch einmal mit vereinten Kräften neuen  Druck auszuüben.  Nach einer Hereingabe von Lukas Kiefer  verpasste Taylor nur um Millimeter.  Knapp war es auch bei einer Direktabnahme von Wegner.

 

Beide Teams kamen insgesamt jeweils noch zu einem nicht anerkannten Tor aufgrund von sehr knappen Abseits-entscheidungen. Zunächst versagte der insgesamt  aber eher kleinliche  Schiedsrichter einem Vaccaro-Treffer zrecht die Anerkennung (58.Min.) ,bevor in der 66.Spielminute der Partie auch unserem FCS der  erneute Führungstreffer durch Peter Chrappan leider nicht gegeben wurde. Im zweiten Spielabschnitt bot unsere Mannschaft keine gute Leistung mehr und baute   in allen Belangen deutlich ab, man scheute nun das letzte Risiko und hatte kaum mehr gute Ideen, nur noch ganz seltene Torgelegenheiten...Da der FCH auch nicht mehr zulegen konnte, kam es eben zum 2-2 Unentschieden...

 

Fazit:

Am Ende hatte unser FCS zwei Punkte im Waldstadion liegen gelassen. Einen furiosen Start konnte man nicht in den erträumten Sieg ummünzen. Chancen im Spiel resultierten mehr durch individuelle Fehler als durch einen Ideengeber aus dem Mittelfeld - ein lange bekanntes Phänomen, nachdem der klassische Spielmacher leider weiter in der heutigen Spielauffassung  "out" zu sein scheint...dennoch sehnt man sich hier schon noch nach alten Erfolgszeiten...

 

Am Ende der Partie wurde unserem Team auf der Ehrenrunde jedoch zureht  viel Beifall für ein engagiertes Auftreten - und dies  über lange Abschnitte des Spiels hinweg - verdientermaßen gezollt...Charakterlich ist den Jungs rein nichts vorzuwerfen, der Wille war stets erkennbar. Dennoch darf und sollte man einen beruhigenden Vorsprung nicht so leichtfertig her geben! In den nächsten Spielen gilt es sich  bei angekündigten hochsommerlichen Temperaturendie Kräfte etwas besser einzuteilen um auch noch im zweiten Spielabschnitt den Gegner ernsthaft unter Druck setzen zu können.

 

Weiterhin gilt res das Feintuning zwischen Defensive und Torwart noch zu optimieren. Es ist jedoch auch völlig verständlich, dass bei einem so neu formierten Kader nicht gleich alles funktionieren kann. Unser Team ist auf einem guten Weg und wird sicher ein gehöriges Wort um die angestrebten Relegationsplätze um die erträumten Aufstiegsspiele (ein Witz dass diese überhaupt nötig sind für Teams die es nach 34 Spielen verdient hätten!) mitreden zu können!

 

Teamaufstellung FCH:

Buchholz, Gaebler, Fischer, Noll, Wolf, Kröner, Gallego, Kilian (88.Timpone), Stegerer, Vaccaro (83. Halet), Hesse (Schäfer)

 

Teamaufstellung "unseres" 1.FCS:

Hohs, Kunert, Chrappan, Hahn, Chaftar, Fie0er (75. Luz), Willsch, Mandt (64. Sauter), Kiefer, Wegner (61.Pranjes), Taylor

 

Gelbe Karten:  Kröner/Fischer/Wolf/Hesse - Kiefer/Sauter/Pranjes

 

Zuschauer: 11300

 

Schiedsrichter: Florian Steinberg